Erfolgreiche Aktion der Mitglieder der ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen während der Codierung beim sonnigen Kiliansfestes in Schötmar.


Am  Samstag den 21.9.2019 konnten die fleißigen Mitarbeiter des ADFC Kreises Lippe Ortsgruppe Bad Salzuflen zufrieden sein. 39 Fahrräder wurden  codiert, ob kleine für Kinder oder moderne E-Bikes. Des weiteren konnten wir 13 neue ADFC Mitglieder begrüßen. Erfreulich für die steigenden Mitglieder unserer Ortsgruppe.


Stadtradeln 2019 in Bad Salzuflen Abschlussveranstaltung im Rathaus mit Übergabe der Auszeichnungen für die teilnehmenden Fahrradcrews

Übergabe der Auszeichnung
Teilnehmer der erfolgreichen offenen ADFC Crew mit erradelten 16870 km.

Am Donnerstag, 5. September 2019, um 18.00 Uhr fand in der Bürgerhalle die Abschlussveranstaltung  durch Herrn Bürgermeister Dr. Roland Thomas statt.
Die ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen war eine der 24. Teams die beim Stadtradeln ordentlich in die Pedale getreten haben.
Die Anstrengungen wurden mit der goldenen und bronzenen Urkunde belohnt. Die Auszeichnungen wurden vom Bürgermeister Dr. Roland Thomas dem Ortsgruppensprecher Joachim Schmidt übergeben.

 

 


 

 

Freie Fahrt in beiden Richtingen für Fahrradfahrer in der Begastraße

Frei für den Fahrradverkehr bis zur Schloßstraße
Sinnvolle Platzierung der Hinweisschilder für entgegenkommenden Radverkehr

 Endlich ist es möglich, die Begastraße in Schötmar mit dem Fahrrad in beiden Richtungen zu befahren. Bereits am 5. März 2018 hatte der ADFC Kreis Lippe im Rahmen des "Masterplans Schötmar" einen Antrag an den Bürgermeister Bad Salzuflens geschickt mit der Bitte "die Begastraße durchgängig in beiden Richtungen für Radfahrende befahrbar zu machen, d.h. das Fahren entgegen der Einbahnstraße zuzulassen"; eine ausführliche Begründung war beigefügt. Bis zur Freigabe der zeitweise recht verkehrsreichen Durchgangsstraße für den Radverkehr war es ein dornenreicher Weg. Nachdem Anfang des Jahres 2019 das Thema im Zuge des Masterplans in den politischen Gremien heftig diskutiert worden war, entschied man sich letztendlich für die Freigabe, wie vom ADFC beantragt. Die Umsetzung wurde zunächst von der CDU mit einem entsprechenden Antrag verhindert. Nach erneuter Kampfabstimmung im Rat erging endgültig die Entscheidung zugunsten der Freigabe für den Radverkehr. Mitte Juli wurde die entsprechende Beschilderung angebracht. Der ADFC wünscht sich, dass fahrrad- und autofahrende Verkehrsteilnehmer die neue Regelung für den Radverkehr in diesem Bereich zur Kenntnis nehmen und ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Außerdem geht der ADFC davon aus, dass die Presse in der ersten Zeit das Thema wohlwollend aufnimmt, wie sie es auch bei der Öffnung der Fußgängerzone von Bad Salzuflen getan hat. ADFC Lippe Joachim Schmidt Ortsgruppe Bad Salzuflen


 

 

Radfahren in Bad Salzuflen: Problembereiche Innenstadt und Beetstraße

Übergabe: Wolfgang Buschkamp von der ADFC-Ortsgruppe Bad Salzuflen (links) überreicht Bürgermeister Dr. Roland Thomas die gesammelten Unterschriften. Im Hintergrund die Mitstreiter (Foto: Alexandra Schaller)

Aufgrund der unbefriedigenden Radwegeführung in Bad Salzuflen, besonders die Sperrung der Innenstadt für Radfahrer und die Probleme an der Beetstraße, hat die ADFC Ortsgruppe zusammen mit dem "Bürgerverein Beetstraße" und der Ortsgruppe des BUND eine Unterschriftenaktion organisiert und diese am 18. März zusammen mit dem unten aufgeführten Brief dem Bürgermeister Dr. Roland Thomas überreicht.

Sehr geehrter Herr Dr. Thomas,
in der Innenstadt von Bad Salzuflen hat sich nach der letzten Umgestaltung für Radfahrer vieles zum Nachteil verändert! Als Grund für die Einschränkungen wird von den Verantwortlichen angegeben, daß manche Radfahrer zu schnell fahren, weshalb sie ihr Fahrrad in diesem Bereich nur noch schieben dürfen. Statt – so wie jetzt  alle Radfahrer anzuhalten, sollte man sich vielleicht nur auf die schnelleren konzentrieren und sie auffordern, rücksichtsvoller zu fahren. Wir könnten auch alles besser verstehen, wenn die Wege oder Straßen nicht breit genug wären, so ist es aber nicht: die engste Stelle Bleichstraße - Ecke  Millau-Promenade misst über 2 m, (so breit ist manchmal noch nicht mal ein Fußgängerweg, der von Radlern mitbenutzt werden darf). Dann gibt es noch das Argument, das Geländer zur Salze sei zu niedrig! 

Das Radfahren ist von der Straße "Am Markt" (Hotel "Kleiner Grünauer") über die Steege zum Herforder Tor von 10:30 bis 18:30 Uhr verboten und möchte man Richtung Obernberg, gibt es für Radfahrer keine Möglichkeit, das Ziel zu erreichen, ohne Androhung eines Ordnungsgeldes von € 15. Denn die Straßen "Am Markt, Steege, Millau-Promenade, Bleichstraße und Parkstraße" (bis Uhrenturm), sind ebenfalls von 10:30 bis 18:30 h für Radler gesperrt! Selbst von der "Wenkenstraße" (und in der Verlängerung Richtung Wüsten) gibt es keine Möglichkeit der Querung ohne Verbotsstrecke!

Wir möchten diesen unhaltbaren Zustand ändern und haben eine Unterschriften-Aktion gestartet, an der sich bereits sehr viele Radler/innen von anderen Sportvereinen beteiligen, und sich so mit uns zu einer „Leidensgemeinschaft“ zusammengeschlossen haben.

Das nächste Problem die "Beetstraße": Sie soll saniert werden, aber ohne Radweg, bzw. ohne einen Schutzstreifen mit unterbrochener Linie für Radler. Bei den Verantwortlichen, die an diesem Bauprojekt beteiligt sind (Landesstraßenbauamt), haben Radler wohl keine Lobby! Vielleicht könnte die Stadt Bad Salzuflen Wünsche äußern, wie die Straße gestaltet werden kann? Sollte sie ohne einen Schutzstreifen mit unterbrochener Linie für Radler gebaut werden, werden dort unweigerlich höhere Geschwindigkeiten gefahren. Mit einem Fahrradschutzstreifen, wirkt die Straße aber schmaler und der motorisierte Verkehr würde  automatisch langsamer. Wenn dieses jetzt alles nicht  ausgeführt werden kann, wäre eine Geschwindigkeitsreduzierung für den Bereich Beetstraße (von Kreuzung "Ahornstraße" bis "Am Steinbrink") auf 30 km/h unumgänglich, damit Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, sowie Radler im fließenden Straßenverkehr besser geschützt werden. Um dieses zu erreichen, hat sich der "Bürgerverein Beetstraße" ebenfalls bei uns gemeldet und sich der  ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen angeschlossen, die sich in der Großgemeinde um Radwege und Sicherheit der Radfahrer bemüht.

Wir hoffen sehr auf positive Berücksichtigung unser Anliegen und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung!
Die ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen,
Wolfgang Buschkamp





Dank ADFC Bad Salzuflen Fußgängerzone für Radverkehr geöffnet

Gemeinsames Gruppenfoto kurz vor dem Start durch die Innenstadt.
Aus der Bleichstraße in Richtung Roter Platz
Über den Roten Platz zur Parkstraße
Kurzer Stopp mir anschließender Überquerung der Lange Straße

Liebe Radlerinnen und Radler!
Unterstützt den ADFC Kreis Lippe, dass die Freigabe der neubeschilderten Fußgängerzone für den Radverkehr nicht nur ein Versuch von 3 Monaten bleibt. Helft uns mit Eurer Zustimmung auf der interaktiven Karte  und mit angepasster Fahrweise (Schrittgeschwindigkeit), dass die politischen Gremien im Rathaus ihre Zusage zum jetzigen Modellversuch auf Dauer beibehalten.

ADFC eröffnet symbolisch den Modellversuch

Im Frühjahr hatte die Ortsgruppe des ADFC Kreis Lippe der Stadtverwaltung eine Unterschriftenliste übergeben mit der Bitte, die Fußgängerzone für den Radverkehr zu öffnen. Ziel war es, die bisher notwendigen (streckenweise nicht ganz ungefährlichen) Umwege für den Radverkehr einzuschränken. Dies ist nun auf der vom ADFC empfohlenen Route geschehen.Am 8.7.2019 testeten unter Federführung des ADFC Kreis Lippe rund 40 Radlerinnen und Radler die von der Verwaltung freigegebene Route durch die Innenstadt. Die Tourenleiter waren sehr erfreut, dass sich auch interessierte Gruppen wie der BUND oder die Wanderfreunde Bad Salzuflen sowie Mitglieder einer Walkinggruppe des LC Bad Salzuflen beteiligt haben.Startpunkt war die Steege. Die Route führte über die Millau-Promenade zunächst zur Bleichstraße und nach Querung des „Roten Platzes“ auf die Parkstraße. Über Bismarck- und Brüderstraße ging es zum Herforder Tor, von wo aus nach einer kurzen Rast der Weg über die Lange Straße zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Tour führte.

Alle Teilnehmenden waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, erlaubt die neue Regelung doch eine direkte Querung der Innenstadt ohne die früher üblichen Umwege. Dabei war allen klar, dass der Modellversuch mit dem Verhalten der Radfahrerinnen und Radfahrer steht oder fällt.

Dazu hier ein paar Tipps des ADFC

Fußgängerzonen sind grundsätzlich keine Piste für eilige Rad-Raser. Fußgänger sind keine stehenden Hindernisse, die man schnell und knapp umfahren kann. In solchen Fällen fühlen sich Passanten zurecht gefährdet und werden schnell für ein Ende des Modellversuchs sorgen. Auch wendet sich ein Fußgänger möglicherweise schnell um und wechselt die Richtung. Eltern fühlen sich in der Fußgängerzone mit ihren Kindern sicher und lassen diese gern einmal laufen. Kinder sind jedoch unberechenbar und springen oder rennen gern einmal zur Seite. Das heißt für uns: Langsam fahren, sobald Fußgänger in der Nähe sind; das Beste ist immer, Fußgänger entspannt, aber aufmerksam und in gehörigem Abstand sowie moderater Geschwindigkeit zu passieren. Die Vorschriften sagen auch, dass der Radler lediglich Gast in Fußgängerzonen ist und - wenn es eng wird - abzusteigen hat.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können mittels einer von der Stadtverwaltung eingerichteten interaktiven Karte eine Stellungnahme dazu abgeben, wie ihre Erfahrung mit der neuen Regelung ist; konkret gesagt: Das Radfahren in der Fußgängerzone kann bewertet werden.

Liebe Radlerinnen, liebe Radler: Tragt dazu bei, dass sich in Bad Salzuflens Fußgängerzone ein partnerschaftliches Miteinander von Fußgängern und Radfahrenden entwickelt, damit es nicht beim Modellversuch bleibt.

ADFC Lippe
Ortsgruppe Bad Salzuflen
Joachim Schmidt



50 Jahre Großgemeinde Bad Salzuflen - der ADFC feiert mit

 Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich am 6. April rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger am Rathaus, um die Großgemeinde Bad Salzuflen mit ihren zahlreichen Ortsteilen per Fahrrad kennenzulernen.
Nachdem der Tourenleiter des ADFC wichtige Hinweise zum Fahren in einer großen Gruppe verlesen hatte, dankte Bürgermeister Roland Thomas in einer kurzen Ansprache den Anwesenden für ihr Erscheinen und betonte die Wichtigkeit des Radverkehrs für Bad Salzuflen. Die heutige Tour sei auch ein Zeichen für die Öffentlichkeit, öfters mal die täglichen Wege mit dem Rad zurückzulegen.
Danach wurde der Startschuss gegeben, und die Gruppe setzte sich langsam in Bewegung. Die Route führte zunächst entlang der Werre nach Ahmsen und weiter auf verkehrsarmen Wegen über Bexterhagen nach Wülfer, wo die Radlerinnen und Radler in einem Hofcafé mit Kaffee und leckerem Kuchen bestens versorgt wurden. Wohlgestärkt ging es wieder in den Sattel, um über Knetterheide und Schötmar zum Ausgangspunkt zurückzuradeln.
Während der Tour konnten die Beteiligten erkennen, dass die Verbindungen zwischen den Ortsteilen durchaus fahrradgeeignet sind; sie werden vom ADFC ja auch oft genug befahren. Sowohl der Bürgermeister und die mitradelnden städtischen Angestellten als auch die Verantwortlichen des ADFC waren sehr angetan von der gemeinsamen Tour und freuen sich auf den zweiten Teil, der am 14. Juni durch die östlichen Ortsteile der Großgemeinde führen wird. Information dazu finden Sie unter "Touren".

Bad Salzufler Neubürger Radtour

Für alle Neuzugezogenen in Bad Salzuflen bietet die ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen eine Radtour durch die Region rund um die neue Heimat an. Wir zeigen Ihnen regionale Radwege und verkehrsarme Schleichwege per Rad und gute Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen und den Nachbarstädten. Entdecken Sie,
– wie man viele Wege besser mit dem Fahrrad zurücklegen kann,
– dass Radfahren Spaß macht und die Gesundheit fördert,
– dass man ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet!
In der geselligen Café-Pause können Sie vielleicht auch neue Kontakte knüpfen. Geeignet für Familien mit Kindern ab 10 Jahren. Outdoor-Aktive „Alt“-Bürger*innen und solche die das Radfahren für sich neu entdecken möchten sind herzlich eingeladen.
Die Tour ist leicht und steigungsarm, ca. 25 km lang, Durchschnittsgeschwindigkeit bis 15 km/h
Sonntag 28. April 2019, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Schötmar, Bahnhof
Leitung der Tour: Tourenleiter aus der Ortsgruppe, ca. 25 km Steigungsarm.


Mitglieder der ADFC Ortsgruppe in Bad Salzuflen mit der LZ unterwegs

Gefährlich:
Joachim Schmidt vorne und Wolfgang Buschkamp fahren an der Schloßstraße auf dem Radstreifen, der Richtung Lemgoer Straße führt. Dicht bedrängt von Autos fühlen sie sich auf dem ausgewiesenen Streifen allerdings nicht sehr wohl.
Fotos Katrin Kantelberg
Lemgoer Straße. Hier endet der ausgewiesene Radweg abrupt. Die Gefahrenquelle wird im Bericht von Katrin Kantelberg erwähnt.
Oerlinghauser Straße:
Hier endet der Radweg an der Krummen Weide.

 
                            
Von KATRIN KANTELBERG  -  Erschienen in der LZ am 6.7.2018

Bad Salzuflen. Wie aus dem Nichts taucht der Radweg auf. An der Lemgoer Straße kurz hinter dem asiatischen Restaurant. Eine Markierung auf der Straße, die auf der gegenüberliegenden Seite leider auf sich warten lässt. „Ein Unding“, sagt Joachim Schmidt und zeigt auf den Rollstuhlfahrer, der mit seinem Elektromobil über den huckeligen Straßenrand schaukelt.
Joachim Schmidt und Wolfgang Buschkamp sind täglich mit dem Rad im Stadtgebiet unterwegs. Als Sprecher des örtlichen Fahrradclubs ADFC sind sie auch in den Arbeitsgruppen für Mobilitäts-und Klimakonzept der Stadt dabei und wissen: Auf der Route zu einer fahrradfreundlichen Stadt ist es für Bad Salzuflen noch ein weiter Weg. „Der Seniorenanteil ist sehr hoch, Bad Salzuflen ist eine Stadt der Autofahrer“, ist Wolfgang Buschkamp überzeugt. Mit Kollege Joachim Schmidt und der LZ hat er sich auf eine Tour durch die Salzestadt gemacht und will zeigen, wo es es mit dem Radfahren noch so richtig hakt. Besonders liegt ihm dabei die Begastraße in Schötmar am Herzen. „Warum können wir die Einbahnstraße Begastraße nicht für Radler öffnen?“, fragt der Bad Salzufler, schließlich sei es der direkte Weg, und Autos dürften ab der Parkeinfahrt zum Netto die Straße auch hinauffahren. Die Radler müssen vom Bahnhof kommend die Eduard-Wolff-Straße queren, um ihr dann auf dem markierten Streifen und dem Bürgersteig in Richtung Schloßstraße zu folgen. Wobei das Fahren auf dem Bürgersteig bei vielen Radlern durchaus Irritationen hervorrufe, denn eine entsprechende Beschilderung gibt es nicht. Angekommen auf der Schloßstraße, geht es auf dem Fußweg weiter. „Die Abbiegespur Richtung Lemgoer Straße ist sicher gut gemeint, aber gerade für Gruppen viel zu gefährlich“, ist Joachim Schmidt überzeugt. Wer die Lagesche Straße Richtung B 239 weiterfahren will, kann zwar zunächst noch den frisch markierten Streifen für Radler nutzen, doch auch hier steht der Radler plötzlich vor dem Nichts: Wenige hundert Meter weiter in Höhe der Brücke läuft der Radstreifen aus, bleibt dem Cyclisten die viel befahrende Straße oder der Bürgersteig.

                                               Kein Durchkommen an der Beetstraße

Zurück an der Lemgoer Straße müssen wir auf der Straße weiterfahren. Erst oberhalb der Einmündung Wasserfuhr ist plötzlich ein Radweg auf dem Asphalt markiert. „Das wäre doch auch im unteren Abschnitt möglich gewesen“, meint Wolfgang Buschkamp kopfschüttelnd. Was oben fehlt, ist zumindest im unterem Abschnitt Richtung Schloßstraße wieder vorhanden: Ein Geh- Radweg, auf den der Fahrer von der Straße kommend allerdings nur über einen gefährlich hohen Bordstein gelangt.
An der Schloßstraße angekommen, wechseln wir auf den Bürgersteig, überqueren die Straße und radeln auf dem Bürgersteig entgegen der Fahrtrichtung die Eduard-Wolff-Straße zurück. Auf der Krummen Weide geht es vorbei anein- und ausparkenden Autos weiter Richtung Oerlinghauser Straße. Auch dort haben die beiden Experten einiges zu bemängeln.
Ein offizieller Geh-Radweg existiere nur Richtung B 239, auf der anderen Seite sei er zwar angelegt, aber laut Verordnung zu schmal, erzählt Wolfgang Buschkamp. Ein Problem, das seiner Ansicht nach längst hätte behoben werden können. „Schließlich wurde vor kurzem die Straße saniert, da hätte der Radweg doch verbreitert werden können.“
Probleme sehen die Radler auch an der Beetstraße. Auch hier endet der Radweg abrupt an der Ahornstraße. Die Weiterfahrt aber ist für Radler fast unmöglich, so die Meinung der Experten. Auf der viel befahrenen Beetstraße sei es zu gefährlich und die Bürgersteige so eng, dass sie keine Alternative böten.
Auch an der anderen großen Straße im Stadtgebiet, der Bahnhofstraße, haben Radfahrer kaum etwas zu melden. Vom Ostertor kommend bleibt nur der Fußweg Richtung Bahnhof, Bega-Bad und Wiesen. Gefährlich wird es für die Aktiven auch, wenn sie hinter dem Bahnhof vorbei Richtung Ziegelstraße und Herford fahren. Dafür müssen sie die Werler Straße am Bahnübergang queren. „Der Kurvenbereich ist schlecht einzusehen, viel befahren und sehr gefährlich“, weiß Joachim Schmidt aus eigener Erfahrung. Nach zweistündiger Tour durch das Stadtgebiet bleibt vor allem ein Eindruck zurück:
                     Für Radler ist das Straßennetz in Bad Salzuflen ein überaus holpriges Pflaster

                                         Stadt will Bürger aufs Rad bringen

Um klimafreundliche Mobilität voranzubringen, hat die Stadt mit Hilfe von Fördergeldern ein Klima-schutzkonzept in Auftrag gegeben. Vorab hat das beauftrage Büro bereits eine Mobilitätsstudie erstellt. Dabei wurde ermittelt, wie sich die Bad Salzufler in der Stadt fortbewegen. Die Ergebnisse sind wenig verblüffend: Den Großteil selbst der kurzen Wege legt der Bürger mit dem Auto zurück.
Kritik gab es in der Umfrage an Radwegen und ÖPNV, weniger schlecht schnitten die Fußwege ab.
In Arbeitsgruppen und Workshops sitzen Fachleute und engagierte Bürger derzeit unter anderem daran, Ideen für ein Radwegenetz zu entwickeln.
Bis Ende des Jahres will das beauftragte Büro „Planersocietät“ aus Dortmund die Ergebnisse präsentieren. (kk)

Ergebnisse der Fahrradcodierung vom 2.6.2018. Veranstalter ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen und Umweltamt der Stadt Bad Salzuflen

 
Mit der ersten Codieraktion der neugegründeten ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen in
Sichtweite des Wochenmarktes, war unser Codierpersonal sehr zufrieden. Das Ergebnis war:
Es wurden 15 Fahrräder codiert und es konnten 2 neue ADFC-Mitglieder gewonnen werden.
Auf Grund dieser erfreulichen Erfahrung und weiteren Anfragen nach einem Codiertermin
werden wir die Aktion am 22.9. 2018 anläßlich des Kiliansfestes in Schötmar wiederholen.

ADFC Bad Salzuflen beteiligt sich an der Aktion „Schötmar räumt auf“

Roland Thomas (Bürgermeister), Joachim Schmidt (Ortsgruppensprecher des ADFC),
Sabine Werda-Wind und Monika Kramer, (1.Vorsitzende vom Verein "Schötmar - Zukunft gestalten!")

Am 21. April 2018, wurde um 13 Uhr in Schötmar der Startschuss für die große Frühlings-Müllsammelaktion gegeben, die vom Verein „Schötmar - Zukunft gestalten!“ organisiert worden war. Gemeinsam mit weiteren 40 Helferinnen und Helfern, darunter die Vorsitzende des Vereins Monika Kramer und Bürgermeister Roland Thomas, wurde Schötmar „aufgeräumt“ und viele Müllsäcke mit achtlos weggeworfenem Unrat gefüllt.

Während der Aktion und beim anschließenden Imbiss hatte der tatkräftig mitwirkende Sprecher der ADFC-Ortsgruppe Joachim Schmidt die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern Schötmars sowie mit Frau Kramer und dem Bürgermeister über die Situation in Schötmar auszutauschen.


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