5-Tage-Radtour ins schöne Münsterland


Im Juni bei herrlichem Sonnenschein machten sich 13 Radler/innen von der ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen, (Tourenleiter Wolfgang Buschkamp) auf den Weg das Münsterland zu erkunden. Nach dem wir im Hotel „Zur Davert“ unsere Zimmer bezogen hatten, radelten wir zum Aasee. Zurück zu unserem Quartier, in Amelsbüren, wurden wir im sehr schönen Biergarten empfangen, wo ein Tisch schon für uns gedeckt war. In gemütlicher Runde ging der Abend zu Ende.

Den nächsten Tag war unser Ziel Schloss Nordkirchen auch „Raubritterschule“ genannt, weil hier die Landesfinanzschule untergebracht ist. Das Schloss Nordkirchen wurde nach dem Vorbild von Versailles im französisch klassischen Stil errichtet. 

Am Dienstag war die Tour zu den Wildpferden nach Dülmen zum Merfelder Bruch auf unseren Plan. Es sollten dort die ca. 350 Wildpferde zu sehen sein, wir haben keine gesehen, es war alles umzäunt und verschlossen. So hatten alle bei einer 91 km langen Tour nur das Münsterland zu sehen bekommen. Bei den großen Bauernhöfen standen dann die einjährigen Hengste auf der Weide.

Mittwoch radelte die Gruppe nach Warendorf zum Königlich-Preußischen Landgestüt, heute Landgestüt Nordrhein-Westfalen. Hier konnten wir einige Pferde in den Boxen besichtigen und die Ausbildung zum Pferdewirt begutachten. Vom Gestüt radelten wir zum Marktplatz, der umsäumt war mit schmucken alten Kaufmannshäusern. Auf diesem schönen Platz haben wir uns wohlgefühlt und eine längere Pause eingelegt, bevor der Rückweg entlang der sehr natürlichen Werse angetreten wurde.

Unsere letzte Tour führte uns nach Havixbeck. Wir radelten nach Münster, vorbei am Residenzschloß und dem Aasee.  Auf halber Strecke kamen wir zur Burg Hülshoff die besichtigt werden konnte. Für das Wochenende wurde eine Ausstellung vorbereitet, darum konnten wir ungestört alles besichtigen. Dann ging es weiter nach Havixbeck wo Haus Havixbeck, andere Denkmäler und die Pfarrkirche St. Dionysius zu besichtigen waren; danach machten wir uns auf den Heimweg.
Am Freitag nach einem guten Frühstück wurde wieder alles verpackt und die Heimreise angetreten, so daß alle ohne Blessuren wohlbehalten von der Radtour wieder zurückkamen.

Schloss Nordkirchen mit Radler/innen der ADFC Ortsgruppe Bad Salzuflen (weil Finanzbeamte hier ausgebildet werden, wird es im Volksmund auch „Raubritterburg“ genannt).
In unserem Hotel haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

ADFC-Tour nach Koblenz 2018

Am Pfingstsonntag machten sich einige der Bad Salzufler Radgruppe unter der Leitung von Wolfgang Buschkamp auf nach Koblenz-Stolzenfels. Unser Hotel mit Biergarten direkt am Rhein sagte uns zu. Räder und Gepäck abladen und Zimmer beziehen klappte im Nu und bereits 1 Stunde später radelten wir schon in Richtung Deutsches Eck, der Landspitze zwischen Rhein und Einmündung der Mosel. Natürlich bot sich das dortige mächtige Denkmal für ein Gruppenfoto an. Das riesige Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers, Wilhelm I, war 1897 als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung von 1871 errichtet worden, im 2. Weltkrieg zerstört und 1993 wieder aufgebaut. Die 16 Fahnen der Bundesländer erinnern nun an unsere Wiedervereinigung. 

Von der Landzunge hat man einen besonderen  Blick auf die Festung Ehrenbreitstein hoch oben, zu der auch Gondeln über den Rhein führen. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel ist der Gruppe das schöne Kurfürstliche Schloss aus der 2. Hälfte des 18. Jh. aufgefallen; auch das war im 2. Weltkrieg zerstört worden und stilgerecht wieder aufgebaut.
Am Pfingstmontag (Sonne!) stand eine Mosel-Tour an. Wieder Richtung Deutsches Eck, über die Moselbrücke und schon waren wir auf dem Mosel-Radweg. Die erste Rast erlaubten wir uns im hübschen Winningen und weiter ging‘s – immer die Mosel im Blick - vorbei an steilen Rebhängen und durch schöne Landschaft bis nach Kobern-Gondorf, das zu einer zweiten Rast und einen Rundgang durch den blumengeschmückten historischen Ortskern einlud. Dank der Erleichterung durch unsere Pedelecs waren wir bei Ankunft im Hotel nach ca. 65 km alle noch frisch.
Für Dienstag war eine Fahrt mit dem Nostalgieschiff „Goethe“ von Koblenz bis Bingen angesagt. Rechtzeitig am Anleger angekommen, konnten wir ruhig unsere Räder verstauen, ohne andere Mitreisende zu behindern. 6 Stunden auf dem Wasser lagen vor uns. Bald glitten wir an unserem Hotel vorbei, oben das imposante Schloss Stolzenfels. Und so ging es weiter: an beiden Seiten hoch über uns prangten auf steilen Felsen abwechselnd Ruinen, Burgen, Schlösser, an den Ufern nette Orte und überall Weinhänge – unmöglich, hier alles aufzuzählen – viel Staunen, Raunen und jede Menge Fotomotive!  Mit der Rheinschleife bei Boppard näherten wir uns bei St. Goar und St. Goarshause dem nächsten Highlight, der sagenumwobenen Loreley. Weiter ging es wie oben beschrieben, dann – mitten im Fluss – der berühmte Mäuseturm, und schon legten wir in Bingen an. Diese gemächliche Schifffahrt durch das Mittelrheintal (UNESCO Weltkulturerbe) hat uns kompakt die Schönheit dieser Gegend erfassen lassen und großen Eindruck hinterlassen. Von Bingen aus mussten wir uns zügig auf den langen Rückweg zum Hotel begeben. Der gut ausgebaute Radweg (leider direkt an der belebten Straße gelegen) erlaubte aber höchste Geschwindigkeit, sodass an der Loreley noch eine etwas größere Rast eingelegt werden konnte.
Am Mittwoch war uns der Wettergott nicht wohl gesonnen: es nieselte. Trotzdem, in entsprechender Kleidung radelten wir über Lahnstein die Lahn entlang bis Bad Ems. Die Lahn ist das Gegenteil von Rhein und Mosel, hier ist alles etwas kleiner, viel Natur, wenig Verkehr, Jachthäfen und Ruderboote. Als wir den gediegenen Kurort erreicht hatten, fanden wir  schnell eine trockene und gesicherte Abstellmöglichkeit für unsere Räder und erkundeten den Stadtkern, der durch beeindruckende Architektur hervorstach. Die Sonne lugte manchmal hervor und die ohnehin gute Stimmung stieg dadurch noch mehr! Nach einer – wegen Regen zwangsweise ausgedehnten - Rast machten wir uns auf den jetzt ununterbrochen sonnigen Rückweg. 
Donnerstag radelten wir direkt am Rhein entlang noch einmal Richtung Lorey, um uns u. a. die Signale anzusehen, die die schmale Durchfahrt der Rheinschiffe regelten. In St. Goar empfahl uns jemand ein Restaurant, das wir für eine ausgedehnte Mittagspause nutzten, bevor wir uns gemächlich auf den Rückweg begaben. Bei unserem letzten Abendessen im Hotel waren wir uns alle einig: Solch eine Fahrt könnte (sollte!) man wiederholen. Ein großes Dankeschön ging an Wolfgang, der diese Reise initiiert und ermöglicht hatte. Am Freitag, nach  ausgiebigem Frühstück, wurden unsere Pedelecs aufgeladen, die Koffer verstaut und die Heimreise angetreten. Nach vielen Staus sind alle Radler/Innen wohlbehalten zu Hause angekommen. Schön war’s!!! 

 

Eine herrliche 4-Tagestour ins Alte Land Mai 2017

3-Tagestour zur Wewelsburg

Die geschichtsträchtige Mehrtagestour im Juli 2017 führte uns zur einzigen Dreiecksburg Deutschlands, die neben dem Kreismuseum in der Burg eine umfangreiche Dokumentation über die SS-Aktivitäten während der Nazizeit zeigt. Absolut lehrreich und sehenswert! Nebenbei konnten wir 10 Ostwestfalen unserem lieben Gast Alf aus Köln unterwegs noch die Externsteine und den Paderborner Dom zeigen und uns einen kleinen Überblick über die Landesgartenschau gönnen. Die Unterkunft, das Landhaus Jägerkrug in PB-Elsen, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben, lag verkehrsgünstig nahe am Alme-Radweg in Richtung Wewelsburg und den Hederquellen in Upsprunge. Auf dem Rückweg durch die Senne konnten wir auch den ADFC-Pannenservice testen. An den Emsquellen entschied Helga, ihren erfolglos geflickten Platten dem ADFC anzuvertrauen, was im vorgesehenen Zeitfenster auch wirklich klappte. So waren wir alle kurz vor dem Unwetter wieder wohlbehalten zu Hause.

Sturmschäden auf unserer Wesertour Mai 2016

Havel-Fahrt vom 28. 4. Bis 3. 5. 2014

Am 28. April 2014 machten sich 16 Radler der ADFC-Ortsgruppe Bad Salzuflen auf, um Landschaft und Sehenswürdigkeiten der Mittelhavel zu erkunden.
Wir radelten von unserem Standorthotel in Ketzin nachmittags noch zur Insel Töplitz.
Am nächsten Tag ging es auf dem Havel-Radweg zur Pfaueninsel, wo wir das gleichnamige Schloss besichtigten, das Friedrich Wilhelm II. als Lustschloss erbauen ließ. Von dort radelten wir dann weiter bis zum Großen Wannsee, um ihn mit einer Fähre zu überqueren.
Am folgenden Tag stand das Flugpionier-Denkmal von Otto Lilienthal in Derwitz zur Besichtigung an. Der Weg dorthin führte uns zuerst zum Schwielowsee, an dessen Ufer eine ausgedehnte Pause eingelegt wurde.
Mittwoch stand Potsdam auf dem Programm. Unsere Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus zeigte uns u.a. Schloss Cecilienhof (Potsdamer Konferenz 1945), die „Russische Kolonie“ mit seinen typischen Holzhäusern und - als absoluten Höhepunkt - Schloss Sanssouci des Alten Fritz. Unseren Hunger und Durst stillten wir im sehenswerten holländischen Viertel und bald ging’s zurück in Richtung Ketzin.
Am folgenden Tag erkundeten wir die Döberitzer Heide, wo die Heinz Sielmann Stiftung auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz aussterbende Tierarten, u.a. auch Wisente und Wildpferde, wieder angesiedelt hat. Der Weg führte uns weiter nach Wustermark ins Olympische Dorf der Spiele von 1936. Welch ein Unterschied zu den heutigen Unterkünften! Danach radelten wir zum Schloss des Herrn von Ribbeck (sh. das schöne Birnbaum-Gedicht von Theodor Fontane ).
Am letzten Tag unserer Havel-Reise war uns der Wettergott leider nicht so gut gesonnen, aber da mussten wir durch, denn im Domstiftsgut Mötzow in Beetseeheide wartete ein Spargelessen auf uns, das wir keinesfalls verpassen durften! Nach dessen Genuss besuchten wir noch zum Abschluss unserer Reise das Bauernmuseum.
Es war eine wirklich schöne, vielseitige und eindrucksvolle Reise. Die Gegend ist ideal zum Radfahren und es gibt unendlich viel zu sehen.
Dokumentation
Barbara Braun & Wolfgang Buschkamp 

Das Schloß auf der Pfaueninsel
Ein herrliches Exsemplar auf der Insel
Kelzin beim Übersetzen mit der Seilfähre
Nach der Überfahrt ist ein Päuschen notwendig
Denkmal von Flugmenschen Otto Lilienthal
Russische Kolonie
Schloßpark Sanssouci mit dem chinesischen Tempel
In der Döberitzer Heide wurde ein Wildpark von
der Heinz Sielmann Stiftung geschaffen.
Sandwege war für unsere Truppe kein Hindernis
Andenken zur Olympiade 1936
Blick auf die Zimmer der Sportler/Rinnen
Haus von Ribbeck
Was passt beser als das Gedicht an diesem Ort
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ein
Birnbaum in seinem Garten stand....

Wochen-Radtour durch die Graftschaft Bad Bentheim 5.10.2014

Grenzdenkmal Deuschland - Holland

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