Fünf Tipps fürs Radfahren bei heißem Sommerwetter

27.06.19
Kategorie: Aktuelles

ADFC NRW PRESSEMITTEILUNG 13/2019

PRESSEMITTEILUNG

 

Düsseldorf, den 27. Juni 2019

13/2019

Es bleibt sommerlich warm und wer die stickige Luft in der Wohnung nicht mehr aushält, kann sich auf sein Fahrrad schwingen und den Fahrtwind genießen. Bei einer Tour durch den Wald und zum See bieten sich genügend Möglichkeiten zum Abkühlen. Fünf Tipps für eine gelungene Radtour bei heißem Sommerwetter:

  • Route im Voraus planen

  • Ausreichend trinken und essen

  • Sonnenbrille und Sonnenschutz nicht vergessen

  • Atmungsaktive Fahrradkleidung

  • Mittagshitze vermeiden

 

Route im Voraus planen
Wer sich bei heißen Temperaturen aufs Rad schwingt, sollte seine Tour gut planen. Eine Route durch den Wald mit einem kleinen Ausflug zum See bietet ausreichend Schatten. Auch ist es sinnvoll, eine Route so anzulegen, dass man sich die eine oder andere Option zur Verkürzung der Strecke oder einen schnellen Weg zurück zum Ausgangspunkt offen hält. Denn auf dem Rad unterschätzt man durch den Fahrtwind oft die Temperaturen, so dass man eher Gefahr läuft, einen Sonnenstich zu bekommen. Deshalb ist es wichtig ausreichend Pausen einzuplanen und die Trinkwasserflaschen regelmäßig wieder aufzufüllen. Außerdem freut sich der Körper in den Pausen über etwas Ruhe, damit er sich abkühlen kann, bevor es mit der Radtour weitergeht.

Ausreichend trinken
Bei den aktuellen Temperaturen ist ausreichend trinken das A und O. An heißen Tagen schwitzt man viel mehr, als es bei körperlicher Anstrengung bzw. sportlicher Betätigung sowieso schon der Fall ist und somit ist es von entscheidender Bedeutung, eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden. Pro Stunde auf dem Sattel sollte man bei einem mittleren Fahrtempo etwa einen halben bis einen Liter kalkulieren. Für den Flüssigkeitshaushalt ist es optimal, wenn man möglichst oft und auch während der Fahrt trinkt. Bei langen Fahrten ist es wertvoll, Elektrolyt-Tabletten oder ein Getränkepulver im Gepäck zu haben, mit denen man Mineralstoffe und andere Nährstoffe zuführt, die man durch das vermehrte Schwitzen verloren hat. Auch das Essen sollte man nicht vergessen. Bei großer Hitze bleibt der Hunger oft aus, trotzdem ist die Energiezufuhr wichtig – zum Beispiel durch Nüsse, Bananen und Energieriegel.  

Sonnenschutz nicht vergessen
Da man beim Radfahren die meiste Zeit in der gleichen Position bleibt, sind besonders Arme, Oberschenkel, Ohren, Gesicht und der Nackenbereich der Sonne ausgesetzt. An heißen und sonnigen Tagen ist die Verwendung von Sonnencreme beim Fahrradfahren dringend zu empfehlen. Am besten wählt man einen hohen Lichtschutzfaktor, da dieser den höchsten Schutz gewährleistet. Und weil man beim Fahren in der Regel viel schwitzt, greift man am besten zu einer wasserfesten Sonnencreme. Bei Ganztages-Fahrten ist es durchaus ratsam, die verwendete Sonnencreme mit einzupacken, um den Schutz nach einigen Stunden Fahrt erneuern zu können. Eine gute Sonnenbrille mit richtigem UV-Schutz ist ein Muss. Ideal sind Sonnenbrillen mit 100% UV-Schutz und gebogenem Glas. So kann Sonnenlicht von der Seite und von Oben eure Augen nicht schädigen.

Richtige Fahrradkleidung
Bei der Wahl der Kleidung sollte man darauf achten, atmungsfähige Materialien zu kaufen, um einen Hitzestau zu vermeiden. Atmungsaktive Funktionsbekleidung bietet eine gute Belüftung und eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit, um möglichst viel Schweiß nach außen transportieren zu können. Mesh-Einsätze und über Reißverschlüsse zu öffnende Ventilationsöffnungen versorgen den Körper mit so viel Kühlung wie möglich. Gut geeignet sind eine kurze Radlerhose und ein Trikot aus leichtem Material. Von Alltagskleidung ist bei der Hitze abzuraten, da man viel schwitzt und dadurch Gefahr läuft, die Haut bei langen Touren aufzuscheuern.

Mittagshitze vermeiden
Wer die Wahl hat, sollte die Mittagszeit meiden, um weniger unter den Auswirkungen der hohen Hitze zu leiden. Gerade die langen Sommertage bieten genügend Zeit, um bereits am frühen Morgen oder relativ spät am Abend fahren zu können.

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 42.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

Kontakt
Christina Wolff
Pressesprecherin
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