Aktuelles

2. Krefelder Radschlag

18.10.18

Neue Wege zur Fahrradwende in Krefeld - Vorträge und Diskussion

Freitag, 26. Oktober von 18.00-21.30 Uhr

Südbahnhof Krefeld (Nähe HBF), Saumstr. 9

Mit dem zweiten Krefelder Radschlag geht der AktionsKReis FahrRad! neue Wege. Bei diesem Fahrradsymposium geht es nicht nur darum, den vorhandenen Schwung in der Politik und der Öffentlichkeit zu unterstützen, sondern auch die Lähmung in der Verwaltung aufzulösen, die sich bisher durch autoorientierte Lösungen hervortat, wenig zukunftsorientiert zeigt und so gar nicht zur Mitgliedschaft Krefelds in der Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte passt. Grüne Welle sei dem Autoverkehr vorbehalten und mit neuer Einrichtung von Bedarfsampeln für Radfahrer und Fußgänger soll der Autoverkehr beschleunigt werden, so die Verwaltung.

Dass mit solchen Maßnahmen eher neuer Verkehr erzeugt wird und im Rahmen des Dieselskandals Probleme eher verschärft werden, wird dabei übersehen.

Mit dem zweiten Krefelder Radschlag sollen alle Krefelder mit ihren Interessen und Möglichkeiten berücksichtigt werden. So stehen weniger die verkehrspolitischen Lösungen als die Motivation zum Umstieg aufs Rad im Vordergrund.

Mit einer hochkarätigen Referentenriege, angefangen bei Henrik Sander, Stadtplaner aus Hamburg, Norbert Krause, Aktionskünstler aus Mönchengladbach und im zweiten Teil in der Diskussionsrunde mit dem Krefelder Kommunikationsdesigner und aktiven Krefelder Radler Florian Funke, der Radachsen und Kreuzungspunkte aufwerten will, steht einem spannenden Abend nichts im Weg. Bei einem Speed-Dating zur Vision 40%Fahrradstadt Krefeld sollen auch die BesucherInnen eingebunden werden.

Die Sprecher des Aktionskreis, vertreten durch Andreas Domanski, Klaus Menzer und Karl-Heinz Renner setzen mit Anja Jansen vom Krefelder Werkhaus darauf, dass nicht nur radaktive Krefelder BürgerInnen sich beim zweiten Krefelder Radschlag motivieren lassen, noch mehr Rad zu wagen, sondern dass sich auch Politiker aus Bezirksvertretungen und Rat wie auch die Verwaltung einige Anregungen für Ihre politischen und fachlichen Konzepte holen. Nur mit einem guten Miteinander und einer dringend zu verbessernden Kommunikation innerhalb der Verwaltung wird Krefeld Herausforderungen wie Sanierung von Radwegen, Aufwertung von Radachsen, fahrrad- und fußgängerfreundliche Ampeln, die Krefelder Promenade und die Anbindung Krefelds an überregionale Radweg nach Duisburg, Mönchengladbach und Venlo meistern. Krefelds Oberbürgermeister hat für diese Radwende in Krefeld deutliche Zeichen gesetzt, während aktuell einige Rückschläge hingenommen werden mussten. Noch immer ist ungeklärt, warum der Krefelder Antrag zur längst überfälligen Einrichtung des Knotenpunktsystems abgelehnt wurde und wann Krefeld als letzte Stadt am Niederrhein den Anschluss schafft.


Weitere Informationen

Links:
radschlag-krefeld.eu

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