Ratschläge vom Krefelder Radschlag

10.04.17

Mehr Fahrradverkehr in sieben Schritten: Forderungen und Vorschläge des Fahr Rad! Aktionskreis Krefeld.

 

1. Platz für das Rad im modernen Stadtverkehr! Das Fahrrad und die Stadtentwicklung.

  • Bei allen städtischen Neuplanungen Fahrradverkehr frühzeitig mit berücksichtigen und Fachverbände beteiligen

  • Tempo 30 in der Innenstadt (innerhalb der Ringe)

  • mehr Platz für den Fahrradverkehr und fürs Fahrradparken durch Umwidmung von Flächen, die der Autoverkehr heute übermäßig beansprucht

 

2. Umsteigen leicht machen! Welche Förderung braucht der Radverkehr?

Fahrradfahren soll ein Wohlfühlthema werden und kein Streitthema sein

  • fahrrad- und fußgängergerechtere Ampelschaltungen (keine „Bettelampeln“)

  • Werbung für mehr Toleranz im Straßenverkehr

  • Fahrrad-Verleihsysteme

  • Fahrrad-Stellplatzsatzung

 

3. Fahrradfreundlichkeit als Aushängeschild! Ideen für das Stadtmarketing

  • Internetplattform Nahmobilität mit Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten

  • interaktiver Stadtplan mit Mängelmeldungen, Fahrrad-Dienstleistungen etc.

 

4. Fahren ohne Hindernisse! Radwege, Kreuzungen, Kreisverkehre

  • Radachsen (Fahrrad-Vorrangstraßen) und Schutzstreifen weiter ausbauen

  • Radwege systematisch von Hindernissen befreien: Poller, Engstellen, Stufen und Kanten, zu kurze Grünphasen an Kreuzungen

 

5. Fahrrad, Bus und Bahn – da geht mehr. Partnerschaft im Umweltverbund auf Augenhöhe

  • Mehr und bessere (überdachte) Abstellanlagen an ÖPNV-Verknüpfungspunkten

  • Stärkung und Ausbau der Radstation im Hauptbahnhof

  • Bessere Wartung der Aufzüge in den Bahnhöfen

  • Mobilitätsticket incl. Leihrad- und Radstationsgebühr, evtl. Car-Sharing-Rabatt

 

6. RadlerInnen sind aktiv und gesundheitsbewusst.

Radelnde als gesunde Kunden und ArbeitnehmerInnen

  • Wettbewerb „Fahrradfreundliches Unternehmen“

  • steuerbegünstigte Anschaffung von Pedelecs unterstützen („Job-Rad“)

 

7. Generation Rad – Vorbilder für Fahrradkultur und die Veränderung der Stadt.

  • mehr Fahrrad-Aktionstage (z.B. autofreier Shopping-Sonntag)

  • Ideenwettbewerbe, z.B. auch an weiterführenden Schulen

  • Berücksichtigung der Belange aller Altersgruppen in der Verkehrsplanung


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