Gefahrenstelle auf der Kölner Straße entschärft

29.04.17

Jahrelang war die Fahrt auf der Kölner Straße zwischen Kochstraße und Virchowstr. eine Gratwanderung zwischen Schienen, Schlaglöchern und parkenden Autos.



Ende April 2017 wurden die Autos nach rechts gerückt und dieser rote Teppich ausgerollt.



Piktogramme weisen den Weg, ...



... nur manche Autofahrer halten sich noch nicht an die neuen Parkregeln.


Auf Initiative des FahrRad! Aktionskreis Krefeld wurde ein gefährliches Nadelöhr auf der Kölner Straße entschärft. In den vergangenen Jahren hatte es an dieser Engstelle wiederholt schwere Unfälle gegeben.

Für Radfahrende war die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt der Kölner Straße durch fehlende Sicherheitsabstände zu den Straßenbahnschienen, durch Fahrbahnschäden und die potentielle Gefährdung durch unachtsame Öffnung von Autotüren jahrelang stark beeinträchtigt. Es war kein Zufall, dass sich dort in den vergangenen Jahren mehrere schwere Unfälle ereigneten. Trotzdem scheiterten Versuche, ausreichenden Platz für sicheren Radverkehr zu schaffen, am politischen Widerstand gegen die Aufhebung von etwa 15 Parkplätzen. Erst ein weiterer Vorstoß des FahrRad! Aktionskreis im Herbst 2016 führte zu einem provisorischen Kompromissvorschlag der Stadtverwaltung. Die parkenden Fahrzeuge wurden nach rechts gerückt, um ausreichenden Platz für die Markierung eines Schutzstreifens auf der Fahrbahn zu schaffen. Allerdings ist damit eine Reduzierung der nutzbaren Gehwegbreite verbunden. Deshalb hat der ADFC dieser provisorischen Lösung nur ausnahmsweise zugestimmt, bis dieser Straßenabschnitt 2018 grundlegend erneuert und umgestaltet wird. Seit Aufbringung der Markierungen kann man den Streckenabschnitt jedenfalls endlich ohne Herzklopfen passieren.

Im Zuge der Umbaumaßnahme plädiert der ADFC übrigens für Schutzstreifen auf der Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen.


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