1. Krefelder Mobilitätsmarkt

23.09.19

Prominenz auf der Rikscha: Bürgermeisterin Gisela Klaer mit den Karl-Heinz Renner und Jörg Breuer (beide ADFC / FahrRad! Aktionskreis)



Keine Sorge: Frau Bürgermeisterin Gisela Klaer ist wohlauf und hat im ADFC-Rollfiets nur eine Probefahrt gemacht.



Transportprobleme? Kennen wir nicht.



Der Tieflader von Mobifant: Wenn die Spielsachen mal etwas umfangreicher sind



Rundfahrt mit der Rickscha der Samtweberei



Winfried Hubmann präsentierte das Rollfiets des ADFC, eine Kombination aus Rollstuhl und Fahrrad



Björna Althoff informierte über die Forderungen von Fridays for Future



Die Schokofahrer*innen werden Anfang Oktober 60 kg CO2-frei transportierte Schokolade von Amsterdam nach Krefeld transportieren



Der Tieflader von der Initiative Foodsharing



... da fährt er wieder ab



So geht Kinder- und Gepäcktransport: Dreirad statt SUV



Das passende Angebot zur Mobiliätswoche auf dem benachbarten Bauernmarkt: Mobilstall-Eier


Umwelt- und Verkehrsverbände mit Informationen und Aktionen zur urbanen Mobilität

Der Mobilitätsmarkt am 21. September, war ein Element der Europäischen Mobilitätswoche, an der sich Krefeld erstmals in diesem Jahr beteiligte. Auf dem Dionysiusplatz präsentierten sich zwischen 12 und 18 Uhr zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen: So zeigten zum Beispiel die Stadtwerke ihre neuen Mobilitätsangebote, es gibt recycelte Fahrräder und die Klimaschützer von „Fridays for future“ zeigten auf, wie sie sich die Mobilität vorstellen und "wo der Schuh im Stadtverkehr drückt" . Dazu passten auch die Info-Stände des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, des Fahrrad-Aktionskreises Krefeld und der Selbsthilfegruppe Die Krebse, die sich für Barrierefreiheit einsetzen.

„An unserem Stand kann man sich unter anderem neue Zebrastreifen wünschen. Außerdem geben wir Senioren die Möglichkeit, sich zu äußern, welche Probleme es hinsichtlich der Mobilität in Krefeld gibt“, sagt Karin Mast von der Kreisgruppe des Bund und dem Verein Fuss. Besonders interessant: Die Verlängerung der Breite Straße, also der Dionysiusplatz und die Schwambornstraße, wurde zwischen Lenssenstraße und Sankt-Anton-Straße für den Autoverkehr gesperrt. „Wir wollen zeigen, wie es ist, wenn der motorisierte Verkehr von solch einer Straße verschwindet. Es ergibt sich eine ungeahnte Nutzung, die Straße wird zur Spielwiese. Wir wollen Autos nicht verteufeln, aber wir wollen einfach einmal anders denken“, erklärte Norbert Hudde, Fachbereichsleiter Stadt- und Verkehrsplanung, die Idee hinter der Sperrung, die stets elementarer Teil der europäischen Mobilitätswoche ist.

Weitere Infos zum Thema gab es von der Verbraucherberatung Krefeld und dem „Anderen Buchladen“, der einen Büchertisch zur Mobilität anbot. Auch Kinder konnten sich freuen: Die Arbeitsgruppe „Verkehrssicherheit für Kinder in Tageseinrichtungen“ war mit einem Rollerparcour vor Ort und wurde vom Familienzentrum Gatzenstraße unterstützt. Freddy Fair machte auf die Aktion „Krefelder Fairkehr“ aufmerksam und beim Mobifant konnte gespielt werden.

Vormittags gab es eine „Faire Radtour“. Diese führte ab 10 Uhr vom Eine-Welt-Laden am Westwall 62 zu Höfen in Krefeld, die regionale Produkte anbieten. So wurden der Steveshof in Hüls an der Krüserstraße und der der Heilmannshof mit Bioladen und Park an der Maria- Sohmann-Straße in Traar besucht, bevor es zum Bioladen und Cafe Natürlich Bettinger an der Friedrich- Ebert-Straße 240 ging. Auf grünen Wegen geht es zurück in die Stadt zum Mobilitätsmarkt.


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