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Radverkehrskonzept Kreis Viersen - jetzt mitgestalten!

25.11.18
Kategorie: Krefeld/Kreis Viersen, Verkehrsplanung

Online-Meldeportal noch bis 31.12.2018

Der Kreis Viersen möchte mit einem Radverkehrskonzept die Leitlinien der zukünftigen überörtlichen Radverkehrsplanung erarbeiten. Das Konzept soll ein flächendeckendes Netz von überörtlichen Alltagsradwegeverbindungen zwischen den Städten und Gemeinden und auch in die umliegenden Oberzentren herausarbeiten, dabei konkrete Maßnahmen- und Umsetzungsbausteine benennen sowie weitere kreisweite radverkehrsfördernde Maßnahmen umfassen (Fahrradbegleitinfrastruktur wie Abstellanlagen, Radserviceangebote etc.).

Hierzu werden durch einen Gutachter verschiedene Themen der Radverkehrsinfrastruktur im Kreis analysiert. In einem Online-Portal wird allen relevanten Gruppen sowie Bürgerinnen und Bürgern auf einer interaktiven Karte bis zum 31.12.2018 die Möglichkeit geboten, sich aktiv mit Vorschlägen und Ideen zu beteiligen.

Folgende grundsätzliche Forderungen und Vorschläge hat der ADFC Krefeld - Kreis Viersen bereits eingebracht:

  •     Kreisweit weitere Öffnung von Einbahnstraßen
  •     Kreisweit möglichst Rückbau von Umlaufgittern, unnötigen Sperrpfosten und Verzicht auf Barrieren bei Neubaumaßnahmen. Falls unbedingt notwendig, müssen sie so angelegt sein, dass man auch mit Lastenrädern, Tandems etc durchkommt.
  •     Kreisweit bessere Koordination der Erneuerung von Radwegen an L-Straßen
  •     Bedarfsorientierte Fahrradabstellanlagen, insbesondere Fahrradboxen an den Bahnhaltepunkten Nettetal-Breyell und -Kaldenkirchen
  •     Eine fahrradfreundliche Verlängerung der Schluff-Trasse in Tövo über die Düsseldorfer Straße hinaus (ggf. mit einer Unterführung)
  •     Modernisierung und Begradigung des Radwanderwegs Kempen - Grefrath (und Rückbau der Drängelgitter, insbesondere in Kempen)
  •     Verbesserung der Ortsdurchfahrt Anrath
  •     Erneuerung der "Problem-Radwege" in Viersen-Boisheim
  •     Knotenpunktwegweisung mit Infotafeln ergänzen (wie beim letzten AK-Rad vorgestellt).
  •     Zusatzsymbol auf Sackgassenschildern, wenn die Sackgasse für Radfahrende durchlässig ist
  •     Bei Ampelschaltungen Vermeidung von Anforderungstastern. Auf stark frequentierten Radrouten Annäherungssensoren für Radfahrende für LSA-Beeinflussung.
  •     Aufzug für den Bahnhof Kaldenkirchen
  •     Mehr Kapazität für Fahrradmitnahme auf der Bahnlinie Kleve – Düsseldorf
  •     komfortable Querungen (oder noch besser: Unterführungen) an den Hauptverkehrsstraßen auf der geplanten E-Connectionline Krefeld - Willich - MG
  •     Bewässerungsanlagen an den Feldern sollen so angelegt sein, dass Radfahrende auf den Wirtschaftswegen nicht gefährdet werden.

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