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Mein gutes Recht - auf dem (schlechten) Radweg

25.09.12
Kategorie: Krefeld/Kreis Viersen, Verkehr, Rad in den Medien

Müssen schadhafte Radwege benutzt werden? Das WDR-Fernsehen berichtet über einen Streitfall in Krefeld.

Carsten Bullert hatte die Nase voll von dem täglichen Ritt über Wurzelaufbrüche auf dem Radweg an der Westparkstraße. Warum im Fußgängertempo über die Bodenwellen holpern, während die Autos daneben über eine gut ausgebaute Fahrbahn rollen. Als er trotz Radwegbeschilderung zügig auf der Fahrbahn unterwegs war, wurde er von der Polizei angehalten und sollte ein Verwarnungsgeld zahlen. Bullert legte Widerspruch ein. Die Entscheidung des Gerichts: Man hält die "Ahndung für nicht geboten" und hat das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt.
Ist dies nun ein Freibrief für die Nichtbenutzung maroder Radwege?

Dieser Frage ging der Fernsehbeitrag in der WDR-Reihe "Mein gutes Recht" am 25. September nach.

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