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Bürgerantrag an die Stadt Kempen

17.04.20
Kategorie: Krefeld/Kreis Viersen, Verkehrspolitik, Mobilität



Vertreter des örtlichen ADFC-Kreisvereins, der Bürgerinitiative Kempen und der Bürgerinitiative Fairer Verkehr in St. Hubert haben am 17.4.2020 einen Bürgerantrag nach § 24 GO NRW für Sofortmaßnahmen zur Sicherung und Kontaktvermeidung in der Nahmobilität an die Stadt Kempen gestellt.

Kempen hat von seiner Größe und Siedlungsstruktur her bekanntlich gute Voraussetzungen für den Rad- und Fußverkehr. Allerdings bieten die heute dafür gewidmeten Wege nicht ausreichende Flächen und Ausweichmöglichkeiten, um den bisherigen oder gar den zukünftig angestrebten Anteil nichtmotorisierten Verkehr ohne erhöhtes Infektionsrisiko aufnehmen zu können.

Die in dem Bürgerantrag vorgeschlagenenen Sofortmaßnahmen sind auch über Pandemie-Zeiten hinaus nachhaltig und wurden überwiegend bereits von Verkehrsplanern empfohlen, aber bisher nicht umgesetzt. Auch durch die bevorstehende StVO-Novelle werden sich in Verdichtungsräumen weitere Notwendigkeiten für eine stärkere Trennung und Sicherung von Rad- und Fußverkehr einerseits und für Einschränkungen des Autoverkehrs andererseits ergeben.
Die Antragsteller wünschen sich, dass die Stadt Kempen die Verkehrswende auch und gerade während der Corona-Pandemie mit einer Förderung der Nahmobilität offensiv angeht.

Zur Unterstützung lokaler Maßnahmenvorschläge, die von weiteren örtlichen Inititativen und Verbänden mit getragen werden, wurden außerdem Landes- und Bundesregierung mit Offenen Briefen aufgefordert, die Rahmenbedingungen für solche Maßnahmen zu schaffen oder zu verbessern:



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