Regeln für Teilnehmende an Radtouren des ADFC Köln

Zusätzliche Regeln in der Corona-Phase

Zusätzlich zu unseren generellen Regeln bei Radtouren gelten bis auf Weiteres verbindlich die folgenden Regeln bei der Teilnahme an Radtouren des ADFC Köln:

  • An allen Touren dürfen einschließlich ADFC-Tourguide höchstens 10 Personen teilnehmen.
  • Wer am Treffpunkt Krankheitssymptome hat, darf nicht mitfahren!
  • Alle Touren sind anmeldepflichtig. Der Anmeldeschluss zu jeder Tour ist im Internet ausgeschrieben.
  • Um dem Gesundheitsamt im Fall einer Corona-Infektion die Nachverfolgung der Infektionskette zu ermöglichen, sind bei der Anmeldung der/dem ADFC-Tourguide Vor- und Nachname, Telefonnummer und E-Mailadresse mitzuteilen. Diese Daten werden vier Wochen lang aufbewahrt und dann gelöscht.
  • Wer sich unangemeldet am Startpunkt einfindet oder nach Ende der Anmeldefrist anmeldet, kann nicht an der Tour teilnehmen.
  • Die Radtouren finden kontaktlos und unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird beim Fahren hintereinander und nebeneinander und bei Pausen eingehalten - daran halten sich auch Teilnehmer*innen aus einem Haushalt, da es für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, wer aus einem Haushalt stammt.
  • Jeder fährt mit seinem eigenen Rad, die Räder werden während der Tour nicht getauscht.
  • Der ADFC erlässt keine Pflicht, einen Mund-Nasenschutz während einer geführten Radtour zu tragen, empfiehlt aber bei der Begrüßung bzw. während der Pausen etc. einen geeigneten Mund-Nasenschutz zu tragen. Gibt es anderslautende, örtliche Vorschriften, so sind diese einzuhalten.

Regeln für Radtouren

Mit Ihrer Teilnahme an unseren Touren erkennen Sie die nachfolgenden Regeln als verbindlich an:

  1. Grundsätzlich gilt für alle Teilnehmer auf dieser Fahrt die Straßenverkehrsordnung (StVO). Jede/r ist für sich selbst verantwortlich und fährt auf eigene Gefahr mit.
  2. Die/der TourenleiterIn ist berechtigt, Teilnehmer-Innen, deren Fahrrad nicht den Bestimmungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entspricht, von der Tour auszuschließen. Dasselbe gilt für Teilnehmer, deren Fahrrad in einem so schlechten Zustand ist, dass auch andere gefährdet werden könnten bzw. es die Tour voraussichtlich nicht überstehen wird.
  3. Keiner fährt vor der/dem TourenleiterIn, nur sie/er kennt die genaue Streckenführung. Keiner fährt hinter der/dem Schlussmann/frau, sie/er könnte sonst den Anschluss verlieren.
  4. Den Anweisungen der/des TourenleiterIn ist Folge zu leisten. Diese/r kann bei Nichtbefolgen einzelne MitradlerInnen von der weiteren Tour ausschließen.
  5. Zur Vermeidung von Auffahrunfällen ist ausreichend Abstand zur Vorderperson zu halten. Andererseits soweit zusammenbleiben, dass die Sicht bzw. mündliche Verständigung zum Vor– und Hinterherfahrenden bestehen bleibt.
  6. Mehr als 15 RadfahrerInnen bilden einen Verband, das heißt, sie dürfen zu zweit nebeneinander fahren und brauchen den Radweg nicht zu benutzen. Bitte dabei dicht aufschließen, damit das Gesamtfeld nicht zu lang wird. Bei mehr als 30 Teilnehmern sollte in mehreren Pulks gefahren werden (dazwischen ausreichende Lücken bilden), damit Autos besser überholen können.
  7. Wenn Ampeln beim Passieren der Gruppe auf rot schalten, keinesfalls weiterfahren. Der erste Teil der Gruppe, der die Ampel passiert hat, wartet auf die übrigen TeilnehmerInnen.
  8. Bei unseren Touren soll hauptsächlich das Gruppenerlebnis im Vordergrund stehen. Ziele sind unter anderem, an Haltepunkten landschaftliche, historische und architektonische Besonderheiten wahrzunehmen aber auch längere Strecken in zügigem Tempo zu bewältigen. Bei Pannen und anderen Fahrtunterbrechungen sofort die/den TourenleiterIn oder die/den Schlussmann/frau informieren. Das gleiche gilt, wenn jemand eine Tour vorzeitig verlassen möchte.
  9. Beim Anhalten, Abbiegen und bei Hindernissen durch Zeichen und Zurufen die Information eindeutig weitergeben.
  10. Generell wird Rücksicht auf Fußgänger sowie andere Radfahrer genommen.
  11. Bei einem Halt der Gruppe nicht den Weg blockieren, andere Verkehrsteilnehmer sollen passieren können.
  12. Bei einer Panne erhalten die Teilnehmer soweit wie möglich Hilfestellung. Grundsätzlich sollte jeder in der Lage sein, z.B. eine Reifenpanne mit eigenem Werkzeug zu beheben.
  13. Die TourenleiterInnen des ADFC führen diese Veranstaltungen auf ehrenamtlicher Basis durch.
  14. Die Natur zu schonen ist eine Selbstverständlichkeit. Z. B. sorgen die Teilnehmer selber dafür, dass ihr Müll sachgerecht entsorgt wird.
  15. Tipp für Kindergruppen: Vereinbart zu Beginn der Tour eine Reihenfolge der MitradlerInnen und haltet diese während der Fahrt durch. So wird gegenseitiges Überholen vermieden, ebenso Wettradeln.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unseren Touren und wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

 

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