Aktuelles

Landtagswahl 2012 - Fragen und Antworten der Kandidierenden in den Kreisen K, GL und GM.

12.09.12

Hier werden die Fragen und Antworten von den Kandidatinnen und Kandidaten der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 bekannt gegeben die vom ADFC Köln und Umgebung e.V. befragt wurden. Die Fragen wurden so gewählt das auch nur mit Ja oder Nein geantwortet werden kann.

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) Kreisverband Köln und Umgebung e.V. ist zuständig für die gesamte Stadt Köln, den Rheinisch-Bergischen Kreis inkl. Bergisch Gladbach und den kompletten Oberbergischen Kreis.

Zur Landtagswahl am 13. Mai 2012 in NRW stehen 73 Kandidierende Personen in K, GL + GM zur Wahl.
Wir haben Sie alle gefragt ob sie sich für den Radverkehr und das Fahrrad einsetzen. Die eingehenden Antworten werden täglich bis zum Wahlsonntag hier eingetragen.

Hier die Antworten in Fettschrift, Auflistung in alphabetischer Reihenfolge nach Namen:

 

Andrea Asch   Grüne   Wahlkreis Köln VII (Köln-Mülheim)

 

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja. Insbesondere der Aufgang auf das westliche Gleis von der Zülpicher Straße aus ist seit langem überfällig, genauso wie der vollständige barrierefreie Ausbau und die Errichtung einer Radstation. Die Beschlüsse sind mit Grüner Unterstützung schon lange gefasst, es hapert an der Umsetzung.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja, privat und jeden Morgen auf dem Arbeitsweg zur S-Bahn, mit der ich dann nach Düsseldorf fahre.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, auf jeden Fall. Leider sind wir Grüne oft die Einzigen, die die Interessen der RadfahrerInnen und Zu-Fuß-Gehenden bei Verkehrsplanungen einfordern.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja. Unter anderem auf Grüne Initiative hin gab es die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ und die Anschaffung von Diensträdern bei der Stadtverwaltung.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja, schwere Lasten beim Einkaufen kommen in den Anhänger, in dem wir früher unsere Kinder mitgenommen haben.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja. Grüne haben dafür gesorgt, dass in Köln entsprechende Finanzmittel für kleine Maßnahmen im Radverkehr im Kölner Haushalt eingesetzt wurden. Mittlerweile werden in Köln ausschließlich Radstreifen auf der Fahrbahn und nur noch in Ausnahmefällen bauliche Radwege geplant bzw. bauliche Radwege in Radstreifen umgewandelt.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja. Dem steigenden Mobilitätsbedürfnis in den Städten ist angesichts knapper öffentlicher Kassen nur mit einer Ausweitung des Radverkehrsanteils beizukommen, da wir Grüne gegen den Ausbau von Stadtstraßen zugunsten des Autoverkehrs sind und für dringend erforderliche Investitionen in den ÖPNV nicht ausreichend Geld zur Verfügung steht.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja, immer wenn es mein Terminkalender zulässt.

 

 

 

 

Peter Biesenbach   CDU   Wahlkreis Oberbergischer Kreis I

 

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Meine Frau und ich sind begeisterte Radfahrer. Meine Wege beruflich sind zu weit, um sie mit dem Fahrrad bewältigen zu können. Meine Frau fährt jedoch so oft wie möglich mit dem Fahrrad von unserer Wohnung in Hückeswagen in ihre Kanzlei nach Radevormwald.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja. Gemeinsam mit Herrn Reimar Molitor, dem Geschäftsführer der Regionale, habe mit dafür gesorgt, die Mittel sowohl für den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Marienheide - Lennep als auch die "Balkantrasse"  zur Verfügung zu bekommen.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Wir ermuntern jeden, so oft wie möglich Rad zu fahren.

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Wir wohnen so mitten in der Stadt, dass wir alle Besorgungen fußläufig erledigen können.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Gerne.

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ich werde darüber gerne mit dem Träger unseres öffentlichen Nahverkehrs sprechen.

 

 

 

 

Berthold Bronisz   Die Linke   Wahlkreis Köln I

 

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, selbstverständlich. Ich sehe das sogar als eine zwingende Notwendigkeit.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Zur Zeit habe ich kein Fahrrad. Allerdings war ich Briefzusteller bei der Post und habe neben 3 Satteltaschen auch noch am Lenker zwei Taschen voller Post gehabt. Ich weiß, wie gefährlich das Radfahren in Köln ist. Das ist auch der Grund, warum ich mich so für eine Verbesserung einsetze. Nicht zuletzt auch wegen des tödlichen Unfalls 2011 in Köln-Zollstock am Höninger Weg.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja. Das ergibt sich auch aus der Antwort zu Frage 3.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, da diese den Radverkehr auch für längere Strecken attraktiv machen.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Sowohl für mehr Radverkehr, als auch für den ÖPNV. Je mehr Menschen auf ihr Auto verzichten können, desto besser ist dies für die Umwelt und die Verkehrssicherheit.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Wie gesagt. Derzeit habe ich kein Fahrrad, weswegen ich den ÖPNV nutze. Aber ich denke, dann bin ich immer noch Vorbild oder?

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ich denke, dass das sogar ein "Muss" ist, da, wenn man in die Zukunft schaut, zwangsläufig immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen (müssen). Auch der ÖPNV darf nicht vernachlässigt werden.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja!

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Wenn es die Zeit zulässt auf jeden Fall. Zudem könnte dann etwas überschüssiges Körpergewicht abgestrampelt werden.

 

 

 

 

Thomas Brühl   Piratenpartei   Wahlkreis Köln I

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja. Nicht nur der Südbahnhof muss barrierefrei ausgebaut werden, sondern nach Fahrgastzahlen auch die Bahnhöfe Köln-Deutz und Köln-Mülheim.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja, wobei der Standort noch geprüft werden müsste.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Es stellt sich die Frage nach geeigneten Trassen sowie die Problematik mit Rücksichtslosigkeit und kreuzenden Fußgängern. Einem schlüssigen Konzept bin ich dem aber nicht abgeneigt.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

 

 

 

 

Dr. Carolin Butterwegge   Die Linke   Wahlkreis Köln II

 

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja – aber nicht nur der Kölner Südbahnhof braucht dringend Barrierefreiheit, sondern alle übrige Bahnhöfe und öffentlichen Gebäude etc. ebenso.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Klingt sinnvoll, würde ich aber gerne erstmal das Konzept kennenlernen.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Beruflich so oft ich kann und privat sehr häufig.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Auf jeden Fall.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Gerne – jedes Auto weniger ist ein mehr an Lebensqualität in der Stadt!

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Wenn ich Zeit dafür finde gerne.

 

 

 

 

HP Fischer   Die Linke   Wahlkreis Köln VI

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, selbstverständlich. Ich sehe das nicht nur als Notwendigkeit, sondern das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aber nicht nur an diesem EINEN Punkt.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja, aber nicht nur dort. Aufklärung tut auch auf der rechten Rheinseite Not.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Bitte lassen Sie mich vorausschicken, dass ich aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und leider auch länger als mir lieb ist) nicht Radfahren kann und darf. Dementsprechend muss ich Fragen hiernach mit "Nein" beantworten. Privat und für mein Ehrenamt bin ich fast ausschließlich mit ÖPNV und zu Fuß unterwegs.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, natürlich die Zeit der Autostädte muss vorbei sein.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, denn ich bin davon überzeugt, dass die derzeit propagierte, Elektro-Mobilität vor allem auf Zweirädern stattfinden wird.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Und nicht nur zur Arbeit, sondern auch zum Einkaufen. Hierzu müssen aber auch öffentliche und private Stellplätze zur Verfügung gestellt werden. Auch Vermieter, müssen ihren Mietern eine sichere Möglichkeit geben, das Fahrrad zu Hause unter zu bringen.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Bitte lassen Sie mich vorausschicken, dass ich aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und leider auch länger als mir lieb ist) nicht Radfahren kann und darf. Dementsprechend muss ich Fragen hiernach mit "Nein" beantworten. Nun, ich bin mit meinem "zu Fuß" und der Nutzung des ÖPNV auch ein Vorbild.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Das ist eine logische Konsequenz auch aus meinem Engagement in der Umweltpolitik. Es wird hierdurch ja nicht nur Geld gespart, sondern praktischer Umwelt- und Klimaschutz betrieben.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja, aber eigentlich ist mir das noch zu wenig.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Bitte lassen Sie mich vorausschicken, dass ich aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und leider auch länger als mir lieb ist) nicht Radfahren kann und darf. Dementsprechend muss ich Fragen hiernach mit "Nein" beantworten. Dies muss derzeit leider durch passive Teilnahme geschehen, aber Einladungen und Aufrufen sehe ich trotzdem mit Freude entgegen, auch wenn ich kein Landtagsabgeordneter werde. Gestatten Sie mir, darauf hinzuweisen, dass der von mir geleitete Arbeitskreis Umwelt der LINKEN am 23.06. - also während der Rad-Woche, eine kritische Fahrradtour durch Ehrenfeld veranstaltet, mit anschließender Diskussion. Gerne dürfen Sie, oder Mitglieder Ihres Vereins daran teilnehmen.

 

 

 

 

Stefan Fricke   Piratenpartei   Wahlkreis Köln VII

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja. Nicht nur der Südbahnhof muss barrierefrei ausgebaut werden, sondern nach Fahrgastzahlen auch die Bahnhöfe Köln-Deutz und Köln-Mülheim.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja, wobei der Standort noch geprüft werden müsste.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Nein, das kann ich nicht wegen einer körperlichen Behinderung.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Bei Radschnellwegen stellt sich die Frage nach geeigneten Trassen sowie die Problematik mit Rücksichtslosigkeit und kreuzenden Fußgängern. Wenn mir jemand ein schlüssiges Konzept vorlegt, dann bin ich dem aber nicht abgeneigt.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Nein, siehe Antwort 3.

 

 

 

 

Mike Galow   Piratenpartei   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja, aber nur über einen privaten Investor. Die Haushaltslage läst das meiner Meinung nach nicht zu, sorry.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja, soweit es geht. Ich habe keinen Führerschein. Bei schlechter Witterung steige ich um auf die öffentlichen Verkehrsmittel.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, spart Kosten für die Bürger und schont die Umwelt. Die Barrierefreiheit  darf in Bezug auf die Fußgänger nicht vergessen werden.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein? Ja, hier bei uns in Wermelskirchen haben wir mit unserer "Balkantrasse" den richtigen Schritt gemacht.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja, wenn es für die Bürgerinnen und Bürger möglich ist.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja, ich fahre auch immer mit einem Helm.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird? Ja, sofern Geld im Haushalt vorhanden ist.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja, ist aber ein sehr langer Weg bis dahin.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Nein, ich weiß nicht, ob ich Zeit habe.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja, warum nicht?

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja, aber nur, wenn es mit dem Haushalt vereinbar ist.

 

 

 

 

Annette Glamann   FDP   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis I

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Nein, die geplante Radstation wurde mit ca. 500 000 € angesetzt und wäre viel zu teuer. Wir haben einen Rad-Parkplatz für ca. 60 000 € vorgeschlagen.

<u1:p></u1:p>

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Selbstverständlich.

<u1:p></u1:p>

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Frage 4 und 5. In beiden Fällen ist zu bemerken, dass die vorhandenen Radwege oft nicht genutzt werden. Zum Teil liegt es auch am desolaten Zustand der Radwege, ist auch ein Thema im Kreistag.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?   Frage 4 und 5. In beiden Fällen ist zu bemerken, dass die vorhandenen Radwege oft nicht genutzt werden. Zum Teil liegt es auch am desolaten Zustand der Radwege, ist auch ein Thema im Kreistag.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Das muss jeder für sich entscheiden.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ich gehe zu Fuß, damit der Hund mitkommen kann.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ob das so flächendeckend durchsetzbar wäre, bezweifle ich. In Bergisch Gladbach-Refrath fahren die Leute sicher lieber mit dem Rad als in Lindlar-Hohkeppel.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja.

 

 

 

 

Rainer Gottschlich   Grüne   Wahlkreis Oberbergischer Kreis II

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja, ich nutze ein Pedelec, mit dem man im Bergischen Land auch die Tochter im Anhänger mitnehmen kann.

<u5:p></u5:p>

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

<u5:p></u5:p>

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

<u5:p></u5:p>

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Lieber wären mir ausreichend Radwege, oder verstehe ich die Frage falsch?

<u5:p></u5:p>

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja, auch wenn das im Bergischen sehr mühsam ist. Dennoch glaube ich, werden die steigenden Energiekosten zu einem Umdenken führen. Außerdem machen mir die Informationen der Fahrradhändler vor Ort Mut. Die besagen nämlich stark steigenden Absatzzahlen im Bereich Pedelec!

<u5:p></u5:p>

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja. Seit zwei Jahren nutze ich das Pedelec und konnte ganz viele Kurzfahrten nach Nümbrecht ( 2-3 km bergauf) streichen.

<u5:p></u5:p>

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

<u5:p></u5:p>

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja. Hier sehe ich die Zukunft in der sinnvollen Verbindung verschiedener Verkehrsmittel, bei uns z. B. auch die Wiehltalbahn. Hier unterstützen wir Grünen die Reaktivierung.

<u5:p></u5:p>

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Das mache ich schon. Der Grüne Ortsverband Wiehl hat letzte Woche eine sehr interessante Veranstaltung zum Thema "Das Fahrrad im Bergischen Land" durchgeführt, mit großer Resonanz.

<u5:p></u5:p>

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja.

 

 

 

 

<u5:p></u5:p><u5:p>

Ingrid Hack   SPD   Wahlkreis Köln I

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Auch wenn das nach allen bisherigen Erfahrungen eine Jahrzehnt-Aufgabe zu sein scheint: Ja! Schon als Bezirksvertreterin in der Innenstadt (bis 2004 (!)) habe ich diese Forderung im Rahmen eines Radverkehr-Projektes mit vertreten. Die DB ist da kein einfacher Ansprechpartner…. Und zudem: Auch Menschen mit (schwerem) Gepäck haben am Südbahnhof das Nachsehen.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja. Damit muss auch verbunden sein, dass schlicht die Möglichkeit, die Rad-Abstellanlage am Südbahnhof zu nutzen, wieder gegeben ist. Beim jetzigen Zustand ist das nicht der Fall!

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja. Ich besitze kein Auto und bin glücklicherweise auch in der Lage, meine beiden Arbeitsorte per DB zu erreichen.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Siehe auch 3 - das ist weniger dem Vorbild-Sein geschuldet als der Tatsache, dass ich es nie anders gemacht habe!

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja. Aber wir müssen immer zugleich bedenken, dass viele Menschen immer noch aufs Auto angewiesen sind. Umsteigen können nur diejenigen, die gute ÖPNV-Anbindungen und / oder gute Radwege-Struktur haben und die gilt es zu schaffen.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht? Ja.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja, wenn die Termine passen, gern.

 

 

 

 

Gabriele Hammelrath   SPD   Wahlkreis Köln III

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ich setze mich insgesamt für Barrierefreiheit ein und dazu gehören solche Knotenpunkte wie der Südbahnhof selbstverständlich auch. Und da ich selbst häufig mit dem Fahrrad unterwegs bin, weiß ich sehr gut, das da noch viel zu tun ist.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Eine Stadt- und Verkehrsplanung muss alle Teilnehmenden am Verkehr gleichermaßen  mit ihren jeweiligen Bedingungen berücksichtigen. Das heißt aber auch, dass sich alle an Verkehrsregeln zu halten haben. 

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ein größerer Anteil von Radfahrenden ist sehr wünschenswert - und ich fahre nicht so sehr, weil ich ein Vorbild sein will, sondern weil es schnell ist und vor allem bei größeren Touren Spaß macht.  So bin ich schon von Basel nach Köln, durch Friesland und Schleswig-Holstein und die Radwege an der Altmühl und der Donau von Donaueschingen bis Wien mit dem Rad gefahren.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)

 

 

 

 

Helene Hammelrath   SPD   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis I

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ich fahre gerne privat Fahrrad durch die Wälder des Bergischen Landes.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, das ist für mich selbstverständlich. Gut ausgebaute Radwege sind wichtig für die Verkehrssicherheit und auch eine ökologischere Nahmobilität – also bei der Bauleitplanung unerlässlich.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Die Barrierefreiheit ist von Nöten, damit allen Teilnehmern am Straßenverkehr Sicherheit ohne lange Umwege gegeben ist.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, damit Menschen in Kombination aus ÖPNV und Fahrrad, bei weiteren Anfahrten natürlich auch mit dem Auto, zeitnah und ohne lange (Fahrrad)-Parkplatzsuche zur Arbeit kommen können.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Radfahren ist günstig und ökologisch sinnvoll, zudem fördert es die eigene Gesundheit. Deshalb finde ich es förderlich.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Auch in Zukunft wird für viele das Auto unverzichtbar sein, aber dort wo es möglich ist, sollten Menschen dazu animiert werden, Rad zu fahren (siehe auch Frage 7)

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Sollten Sie mich einladen, dann gerne.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Dafür ist die SPD-Kreistagsfraktion Ihr Ansprechpartner, ich werde es aber gerne weiterleiten und würde eine Mitgliedschaft auch begrüßen.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Die kostenlose Fahrrad-Mitnahme wäre ein weiterer Schritt zur Vereinfachung der Fahrradnutzung und daher wünschenswert. Der finanzielle Aspekt hierbei muss allerdings auch geprüft werden.

 

 

 

 

Ursula Heinen-Esser   CDU   Wahlkreis Köln VI

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, Barrierefreiheit im   öffentlichen Raum ist grundsätzlich wichtig und zu fördern, sofern es räumlich und baulich realisiert werden kann.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?    Ja, aber aufgrund der Haushaltslage in privater Trägerschaft.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?   Nur privat, dann gerne gemeinsam mit meiner Familie.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, wo dies verkehrlich sinnvoll und realisierbar ist.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Für kurze Wege ist das Fahrrad ein klimafreundliches und gesundes Verkehrsmittel. Je sicherer und attraktiver die Nutzung dieses Fortbewegungsmittels in der Stadt ist, desto mehr Menschen werden es nutzen – unabhängig von ihrem Ziel. Für eine gute Einbindung des Radverkehrs in die städtische Verkehrsplanung setze ich mich ein (siehe auch die Antworten zu 1., 4., 8. und 9.).

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Wenn es mir zeitlich möglich ist.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja, als Stadt Köln sind wir ja bereits Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Gemeinden und Städte und trotz knapper Kassen hat die CDU immer für den Verbleib der Stadt in diesem Verbund gestimmt. Dies schließt auch insbesondere eine Berücksichtigung des Radfahrers in eine moderne Verkehrsplanung ein.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Gewünscht ja, aber in einer Großstadt wie Köln nur schwer realisierbar. Bisher liegt der Anteil in Köln bei rund 15%, das ist im Vergleich zu anderen Großstädten ein guter Wert, aber durchaus ausbaufähig.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Wenn es mir zeitlich möglich ist.

 

 

 

 

Holger Hennig  Piratenpartei  Wahlkreis Oberbergischer Kreis II

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Nein.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Auch wenn Oberberg Autofahrerland ist - weil eben ländlich - ist moderne Stadtplanung meiner Meinung nach gar nicht ohne Radfahrer und Fußgänger denkbar - je weniger man auf das Auto angewiesen ist, desto besser ist das für uns alle.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, finde ich gut.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Bin mir nicht ganz sicher, wie ich die Frage zu verstehen habe? Es gibt weniger Unfälle, wenn die Radfahrer auf den Straßen fahren? Ich befürworte auf jeden Fall Verkehrsführungen, die alle Beteiligte vor Unfällen schützt.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Rad ist gut, aber in der Provinz oft nur sehr sportlichen Menschen möglich - wir leben hier in einem Mittelgebirge - also finde ich auch Fahrgemeinschaften und öffentlichen Nahverkehr gut. Der muss ausgebaut werden, und der sollte Fahrschein los gestaltet werden.

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ist mir aufgrund meiner Wohnsituation nicht möglich.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Schöne Suggestivfrage, wie könnte man da mit Nein antworten? - Also ja.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Je nach Ort gerne - bei uns eher utopisch.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Eher nicht.

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja, ist sinnvoll.

 

 

 

 

Bettina Houben   FDP   Wahlkreis Köln IV

1.      Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja.

2.      Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja.

3.      Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja.

4.      Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.      Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

6.      Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.      Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.      Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.      Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja.

10.    Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja.

 

 

 

 

Katja Hoyer   FDP   Wahlkreis Köln II

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Die vorgelegte Machbarkeitsstudie wird von der FDP begrüßt. Ich hoffe, dass es hier schnell zu konkreten Ergebnissen kommt.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Leider kenne ich die Pläne hierzu nicht.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Radschnellwege beurteile ich skeptisch.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Für mich ist entscheidend, dass alle Verkehrsteilnehmer schnell und umweltschonend zur Arbeit kommen.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ich nutze das Fahrrad. Ehrlicherweise hängt es bei mir aber auch davon ab, wie das Wetter ist und was ich transportieren muss. Übrigens gehe ich auch gerne zu Fuß.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Um diese Frage seriös beantworten zu können, bedarf es konkreter Zahlen und Daten.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ich setze mich für einen fairen Interessenausgleich aller Verkehrsteilnehmer ein. Das lässt sich nicht an Prozentzahlen festmachen.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ich freue mich immer über Einladungen zu Veranstaltungen. Eine gute Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

 

Thomas Klein   Die Linke   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja. Eine Radstation kann einen wertvollen Beitrag für eine ökologische und nachhaltige Verkehrsstrategie leisten. Wir brauchen mehr Radstationen an Bahnhöfen.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  .. sportlich und privat. Meine berufliche Situation zwingt mich allerdings dazu immer wieder auch mit dem Auto zu fahren. Das ÖPNV Netz ist zu schlecht ausgebaut, als dass ich auf mein Auto verzichten könnte. Das muss sich ändern.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, ausdrücklich. Ein gutes Beispiel, wie es eigentlich nicht geht, sehen sie zur Zeit an der Bensberger Strasse in Lückerath.  Dort werden Bauarbeiten für einen neuen Radweg vorgenommen. Das ist gut, aber zur Zeit und während der Bauarbeiten dürfen zwar alle Autos weiter durchfahren, aber Fußgänger und Radfahrer müssen eine sehr weite Umleitung in Kauf nehmen. Das ist nicht in Ordnung. Warum gibt es keinen zusätzlichen Weg neben der Baustelle für Fahrräder oder Fußgänger? Für Autos hat man das ja auch hinbekommen.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja! Solche Anlagen und Wege müssen Vorrang vor dem Autoverkehr bekommen.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Fahrräder müssen als gleichberechtigte Fahrzeuge im Verkehrssystem behandelt werden und natürlich auch auf der Straße.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ich unterstütze diese Art des Pendels zur Arbeit. Die Bürgerinnen und Bürger müssen aber selbst entscheiden, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Am besten natürlich den ÖPNV, das Fahrrad, das Skateboard oder zu Fuß. Das Auto ist dabei allerdings die schlechteste Wahl. Wir müssen bessere Strukturen, bessere Vernetzungen und Anreize schaffen, um die Menschen zu Umsteigen zu bewegen.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja, so oft ich kann!

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Dies ist eine der zentralen Forderungen linker Verkehrspolitik! Anbetracht der hohen Kosten und hohen Investitionen, die für den Autoverkehr getätigt werden, wäre dies ein wertvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Sinnlose Straßenprojekte könnte man so endlich von der Tagesordnung absetzen.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ehrlich gesagt halte ich das für einen sehr hohen Anteil. 25% wären aber durchaus wünschenswert.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Sehr gerne!

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Dies wäre sicher ein guter Schritt um den Radverkehr auch durch die Kommunen zu fördern.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Im Rheinisch-Bergischen Kreis unterstützen wir diese Forderung ausdrücklich, denn gerade für Menschen mit geringen Einkommen wäre das sehr nützlich und könnte deren Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen Leben deutlich erhöhen.

 

 

 

 

Arndt Klocke   Grüne   Wahlkreis Köln III

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja. Barrierefreiheit ist nicht nur wegen der demografischen Entwicklung ein großes Thema. Dies gilt für alle Bahnhöfe. Ein barrierefreier Ein- und Ausstieg muss gewährleistet sein!

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja. Information ist bei der vernetzten Mobilität der Zukunft wichtiger denn je. Auch um alle Bürgerinnen und Bürgern die Hemmschwelle zum Umstieg vom Auto zu nehmen, befürworte ich ein solches Zentrum.  

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Sowohl als auch – und das täglich. Momentan bin ich im Kölner Wahlkampf mit einem E-Bike unterwegs.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Natürlich. Die Stadtplanung ist ein entscheidender Hebel, die Kölner Infrastruktur ökologisch, schnell, sicher und zukunftsfähig zu machen.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja. Radschnellwege geben besonders in den Ballungsräumen großen Sinn. Die rot-grüne Landesregierung hat hier einige Konzepte erarbeitet. Nun muss es an die Umsetzung gehen.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja. Die Menschen haben aber auch ein Recht auf eine vernünftige Rad-Infrastruktur. Das Fahrrad ist zwar schon heute sehr attraktiv. Wir GRÜNEN wollen es weiter stärken!

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Natürlich. Mein Wahlkreis ist der erste, in dem Alltagsfahrten häufiger mit dem Rad als mit dem Auto zurückgelegt werden. Die Ehrenfelderinnen und Ehrenfelder sind hier ein Vorbild für ganz NRW.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja. Die bisherige rot-grüne Landesregierung hat deshalb die Haushaltsmittel für den Bau von Radwegen erhöht. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese erfreuliche Tendenz weiter ausgebaut wird.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja. Das Fahrrad ist auch statistisch für viele Wege (teilweise in Kombination mit dem ÖPNV) das sinnvollste Verkehrsmittel. Und da es gleichzeitig ökologisch, lärmarm und Ressourcen schonend ist, hoffe ich, dass es für diese auch genutzt wird. Damit wäre der Radverkehrsanteil bei weit über 25%.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja. Dies habe ich in den letzten Jahren getan und werde diese tollen Events auch weiter besuchen.

 

 

 

 

Julius Knappertsbusch  CDU  Wahlkreis Köln V

 

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja! Aber nicht nur am Südbahnhof. Es gibt in Köln viele S- und U-Bahnhöfe, die nicht Barrierefrei sind. Die Bahnhöfe Deutz und Mülheim oder die U-Bahn Haltestellen Kalk-Post und Vingst sind weitere Beispiele mit dringendem Handlungsbedarf.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Wir haben mit Kölntourismus bereits ein sehr gutes Informationszentrum in der Innenstadt. Hier können Sie sich umfassend auch über die Radwege der Stadt informieren, ich sehe derzeit keinen Bedarf am Südbahnhof eines zu eröffnen.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja, wo dies möglich ist.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ich erledige meine Einkäufe laufend, aber ja.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Immer

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ich freue mich über jeden, der Füße, Rad oder Bahn benutzt, aber eine Quote habe ich nicht im Sinn.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

 

 

 

 

Anja Krämer   FDP   Wahlkreis Oberbergischer Kreis II

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Nein.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja.

 

 

 

 

Matthias Lammerich   Die Linke   Wahlkreis Oberbergischer Kreis II

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Das Fahrrad nutze ich im privaten Rahmen. Beruflich nutze ich die Regionalbahn nach Köln.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, denn das Radfahren bekommt im Hinblick auf die zu Ende gehenden fossilen Ressourcen eine zunehmende Bedeutung, außerdem ist Radfahren gesund. Grundsätzlich gilt, dass bei einer guten Stadtplanung alle Bewegungsarten berücksichtigt werden müssen, doch gerade hinsichtlich des Fußgänger- und Radverkehr haben einige Kommunen des Oberbergischen Kreises Nachholbedarf. Dies gilt aber ebenso sehr für Rollstuhlfahrer.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Zunächst gilt es Rad- und Fußgängerwege zu schaffen, die nicht nur touristischen Zielen dienen, sondern auch den Alltag erleichtern. Dazugehört auch, dass Radampeln geschaffen werden.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Eine grundsätzliche Festlegung ist nicht zielführend. Wenn die Straße breit genug ist, halte ich farblich markierte Radwege auf den Straßen für sinnvoll, wobei die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in Vordergrund stehen muss. In anderen Fällen kann auch ein gemeinsamer Fußgänger- und Radweg sinnvoll sein, aber auch hier steht die Sicherheit im Vordergrund.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Neben dem Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel kann auch Pendeln mit dem Fahrrad eine sinnvolle Alternative sein. Daher muss beides ausgebaut werden, denn nicht alle Altersgruppen werden auf ein Velo umsteigen können.

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Für kleinere Besorgungen nutze ich auf Kurzstrecken, wie den Weg zur Post oder zum Bäcker, das Fahrrad. Für den größeren Einkauf im Supermarkt gestaltet sich der Transport mit dem Fahrrad in unserem Landschaftsprofil eher schwierig.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja, denn gerade bei unserem Landschaftsprofil ist die Kombination beider Verkehrsmittel am besten geeignet, um zum Umstieg auf das Fahrrad zu motivieren.

 

 

 

 

Jürgen Langenbucher   Grüne   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja, soweit die Kosten für den Kreis im Haushalt abgebildet werden können, ohne den Gesamtaufwand zu erhöhen.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat gerne. Beruflich geht nicht, da ich zwischen Leichlingen, Köln, Essen, Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und dem Kreis Wesel hin und her tingele.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja. Grün denken, Mobilität unter Einbeziehung aller Verkehrsmittel - da gehören Schusters Rappen und das Fahrrad natürlich mit dazu.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Das ergibt sich aus Antwort 3 - ja.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ich befürworte die Verkehrsführung, die Radfahrer vor der Unachtsamkeit der Autofahrer schützt.

<u5:p></u5:p>

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Auch das ergibt sich aus der Antwort 3 - ja.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Das hängt davon ab, was und wie viel es einzukaufen gilt. Meist gehe ich aber zu Fuß einkaufen.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja. Insbesondere in Großstädten wird dies zu einem erheblichen Gewinn an Lebensqualität für alle beitragen.

<u5:p></u5:p>

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Wenn es der Terminkalender zulässt gerne.

<u5:p></u5:p>

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja, wenn das nicht nur ein Papiertiger bleibt, sondern auch tatkräftig in Richtung Fahrradfreundlichkeit gehandelt wird.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja, mit dem Vorbehalt aus Frage 1.

 

 

 

 

Christian Lindner   FDP   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II

1.      Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja.

2.      Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja.

3.      Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

4.      Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

5.      Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja.

6.      Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.      Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.      Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.      Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja.

10.    Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja, wenn der Termin passt.

11.    Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja.

12.    Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja.

 

 

 

 

<u5:p></u5:p>

Dr. Sabine Müller   Grüne   Wahlkreis Köln I

1.    Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, unbedingt! 

2.    Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja.

3.    Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Na klar! 

4.    Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, das dürfte wohl selbstverständlich sein. 

5.    Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja. 

6.    Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja. Insbesondere für Strecken bis 10 km, aber auch darüber hinaus... 

7.    Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja. 

8.    Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Unbedingt! 

9.    Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Klar doch! 

10.  Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Wenn es mein Zeitplan dann erlaubt.... ja gerne.

 

 

 

 

Annette Pizzato   FDP   Wahlkreis Oberbergischer Kreis I

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Leider viel zu wenig.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Natürlich befürworte ich bürgernahe Infrastruktur. Leider muss ich aber feststellen, dass ausgewiesene Radwege viel zu selten benutzt werden.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Hier im Oberbergischen werden viele neue Radwege geschaffen. Alte Eisenbahnlinien werden dazu genutzt.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Natürlich bin ich für weniger Verkehrsunfälle.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ich denke, jeder kann selbst entscheiden, ob er mit dem Rad fährt.

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Leider bin ich da kein Vorbild. Wenn ich für eine 6-köpfige Familie einkaufe, kommt da einiges zusammen.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Langfristig Geld sparen ist immer gut.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Sicherlich wäre das gut. Gut für die Umwelt und für jeden persönlich. Aber ich denke es hängt stark davon ab, wo ich wohne und wo ich zur Arbeit gehe.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Natürlich.

10. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Warum nicht? Vielleicht würde so mehrere auf Bus und Bahn umsteigen.

 

 

 

 

Günter Pröhl  Liberale Demokraten Wahlkreis Köln VII
Landesvorsitzender der Liberalen Demokraten - die Sozialliberalen -

 

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Nein. Ich benutzte des Fahrrad nur Privat. Zur Arbeit nach Bonn fahre ich mit der Bahn. Neben der Zeitersparnis kann ich in der Bahn auch eine Zeitung oder ein Buch lesen.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Nein. Einkaufen meist zu Fuß. Getränkekisten mit dem Auto. Sonst mit Bus und Bahn.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja, an den letzten Sternfahrten in Köln habe ich bereits teilgenommen. Neben meiner Parteimitgliedschaft bin ich u. a. im VCD.

 

 

 

 

Werner Roleff  ÖDP Köln

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, selbstverständlich. Außerdem ist es notwendig, dauerhafte Lösungen für das "Radparken" am Südbahnhof zu finden.

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe? Ich bevorzuge ein solches Infozentrum in der Uni bzw. Uninähe - so können auch Studierende erreicht werden, die noch nicht die Vorzüge von Rad und ÖPNV kennen.

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ich nutze das Fahrrad sowohl privat als auch beruflich.

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs? Ja, inklusive ÖPNV-Verbesserung.

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Barrierefreie Radverkehrsanlagen ja, Radschnellwege zunächst mal in einem Pilotprojekt und unter Einbeziehung von langjährigen Erfahrungen aus "Fahrradstädten" (z.B. Münster).

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Klar, selbstverständlich. Habe schon mal an einer diesbezüglichen Aktion der AOK teilgenommen und auch bei KollegInnen dafür geworben.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen? Ja.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird? Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Klar.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Mache ich jetzt schon. 2008 hab ich - mit der ÖDP - die Kölner Fahrrad-Sternfahrt ins Leben gerufen, die 2012 schon zum 5. Mal an den Start geht. Selbstverständlich werde ich auch als Abgeordneter weiter an dieser Veranstaltung teilnehmen und das Fahrrad privat UND beruflich nutzen.

 

 

 

 

Robert Schallehn   Grüne   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis I

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja, und zwar unabhängig davon, ob sie sich wirtschaftlich 100%ig betreiben lässt.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Natürlich.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Das tun wir, siehe "Balkan-Trasse in Burscheid".

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Das muss im einzelnen geprüft werden. Gerade bei Kindern und älteren Menschen kann es Sinn machen, dass das die Verkehrsführung auf einem Radweg trotzdem sinnvoll ist.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Eindeutig, denn genau das ist ein Baustein, der in Bergisch Gladbach die Verkehrsprobleme lösen kann und den Autobahnzubringer "Bahndamm" überflüssig macht.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Nein. Zum Einkaufen nutze ich das Auto, da ich dann auch etwas transportieren muss. Die Fahrten lege ich mir so, dass ich auf einem "Rückweg" am Supermarkt vorbei komme. Auf Kurzstrecken nutze ich wo es geht den ÖPNV.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Ja.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja, habe ich schon, z.B. Balkantrasseneröffnung und Pedelec-Sponsoring im Wahlkampf.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja.

 

 

 

 

Dr. Martin Schoser   CDU   Wahlkreis Köln II

1.   Setzen Sie sich für einen Barrierefreien Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja, das Ziel einen barrierefreien Bahnhof zu bekommen muss schnell umgesetzt werden.<u5:p></u5:p>

2.   Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Wir haben mit KölnTourismus bereits ein sehr gutes Informationszentrum in der Innenstadt. Hier kann man sich umfassend auch über die Radwege der Stadt informieren, ich sehe derzeit keinen Bedarf, am Südbahnhof eines zu eröffnen.<u5:p></u5:p>

3.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja, ich nutze es beruflich, für die Fahrten in die Innenstadt etwa zum Hauptbahnhof, von wo aus ich dann zum Landtag nach Düsseldorf fahre  und sehr viel in meinem Wahlkreis, dem Stadtbezirk Lindenthal. Privat fahre ich, wenn möglich, immer mit dem Rad.<u5:p></u5:p>

4.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, unsere Städte werden in den nächsten Jahrzehnten intensiv umgestaltet werden müssen. Dazu brauchen wir eine breite Diskussion unter allen Fachleuten. Eine gute Anbindung von Wohngebieten und Arbeitsstätten an den ÖPNV gehört ebenso dazu wie der Ausbau des Fahrradwegenetzes und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Fußgänger.<u5:p></u5:p>

5.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Direkt geführte, qualitativ hochwertige Radwegeverbindungen zwischen Wohn- und Gewerbegebieten bzw. zwischen den Stadtzentren würden sicher den Radverkehrsanteil steigern. Dies muss bei der Städteplanung berücksichtigt werden.<u5:p></u5:p>

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja, wir müssen Anreize dafür schaffen, dass mehr Menschen vom Auto auf das Rad umsteigen, besonders bei denjenigen deren Entfernung zur Arbeit unter 5 km liegt.<u5:p></u5:p>

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja, ich nutze es sehr oft für Kurzstrecken, aber zum Einkaufen nur bedingt. Da ich sechs Kinder habe, also einen Acht-Personen-Haushalt, ist es einfach notwendig, auch das Auto für Einkäufe zu verwenden. Ich denke jeder kann sich vorstellen, wie voll so ein Einkaufswagen einer Großfamilie ist, und dass ich diese Menge nicht mit dem Fahrrad transportieren kann.<u5:p></u5:p>

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja, denn nicht nur als Hobby oder zur sportlichen Betätigung, sondern auch aus Klimaschutzgesichtspunkten ist das Fahrrad für viele Menschen eine echte Alternative zu ihrem Auto geworden. Zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer steht für mich der Bau neuer Radwege im besonderen Fokus. Unter der CDU-Geführten Landesregierung wurden allein in den Jahren 2005 bis 2008 fast 790 km Radwege für gut 185 Millionen Euro gebaut.<u5:p></u5:p>

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Mehr Radverkehr finde ich wünschenswert, daher müssen wir die nötige Infrastruktur schaffen, dass der Radverkehrsanteil steigt.<u5:p></u5:p>

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Ja, soweit es mein Terminkalender erlaubt, der Radverkehr muss weiter gefördert werden.

 

 

 

 

Jessica Seifert   Die Linke   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis I

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ja, Radstationen an allen Bahnhöfen wären wünschenswert.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Privat regelmäßig, besonders für kurze Wege im Ort. Beruflich geht das leider nicht, da ich morgens nach Düsseldorf muss und es am einfachsten und schnellsten geht mit dem Auto bis Köln-Mülheim zu fahren und dann mit der Regionalbahn.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja, hier müssen wir umdenken und immer auch an andere Verkehrsteilnehmer denken, egal, mit welchen "Gefährt" diese außer dem Auto unterwegs sind.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich zu weniger Verkehrsunfällen führt. Wo Radwege auf der Straße geführt werden, habe ich jedenfalls immer Angst um meine Kinder. Für die ist ein separater Radweg immer noch am ungefährlichsten.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Das kann ja letztlich nur klappen, wenn die Lebensräume Wohnen und Arbeiten näher beisammen liegen. Ich könnte allein aus zeitlichen Gründen nicht mit dem Rad zur Bahn  fahren, um morgens nach Düsseldorf zu kommen. Als alleinerziehende Mutter habe ich ein enges morgendliches Zeitfenster mit ausgefülltem Programm, daher fahre ich mit dem Auto bis Köln-Mülheim und steige dort in die Regionalbahn. Wünschenswert wäre es in jedem Fall, denn so bleibt man auch sportlich direkt aktiv.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ich benutze es einfach, ohne pädagogischen Aspekt. Ich denke, erwachsene Menschen kann ich nicht mehr erziehen und die müssen das selber wissen. Aber, wenn sie bei anderen sehen, dass es klappt, machen sie es vielleicht nach. Bei meinen Kindern achte ich darauf, dass für sie das Rad als normales Fortbewegungsmittel zählt, wie auch für mich in meiner Jugendzeit. Mittlerweile bin ich froh, dass auch mein jüngstes Kind das Radfahren so beherrscht, dass man sich mit ihm auf die Straße trauen kann...

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja, wer kann dazu schon nein sagen?

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Wünschenswert ist das sicherlich. Ob es auch realistisch ist, wird sich zeigen.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Das fände ich prima, denn mit solchen Fahrten und der dazugehörigen Presse werden auch mehr Menschen die bestehenden Radwege bekannt.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  In jedem Falle. Der Aktionsplan der Landesregierung zu Nahmobilität 2.0 ist sehr interessant und in jedem Falle zu unterstützen. Da auch Leverkusen, Köln und der Rhein-Erft Kreis zum Beispiel schon Mitglied sind, sollte auch der Rheinisch Bergische Kreis beitreten.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja, denn dann würde eher mal auf das Auto verzichtet, wenn es keine Aktion wäre, das Rad mitzunehmen.

 

 

 

 

Felix Staratschek   Einzelbewerber   Wahlkreis Oberbergischer Kreis I

1.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ich habe kein Auto, nutze den ÖPNV, gehe viel zu Fuß und ab und zu wird z. Z. das Rad genutzt.

2.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Fußgänger und Radfahrer müssen Vorrang bei der Verkehrspolitik bekommen. Strukturen mit kurzen Wegen müssen erhalten oder wiederbelebt werden.

3.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Nur wenn die nicht auf Eisenbahntrassen realisiert werden, die dringend reaktiviert werden müssten. Der Radweg auf der Balkantrasse (Wuppertal/Solingen-) Remscheid - Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen (- Köln) ist leider eine Steuergeldverschwendung, da hier bei der Siedlungsdichte und den verbundenen Großstädten dringend ein zweigleisiger Schienenverkehr nötig wäre und auch Güterverkehr auf Containerbasis für die Industrie wieder kommen muss. Gleiches gilt für die Nordbahn in Wuppertal. Fahrradrikschas können nach dem Peakoil leider nicht den LKW ersetzen, das kann nur eine moderne Güterbahn. Und für den ÖPNV sind alle diese Bahntrassen als Schienenstrecken dringend nötig.

4.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ich weiß nicht, wie ich die Frage verstehen soll, aber ich bevorzuge persönlich zum Radeln als Radweg Seitenstreifen auf Straßenniveau statt auf zu Radwegen deklarierte Fußweghälften. Ich kann auch nicht verstehen, warum Kinder den Bürgersteig benutzen müssen, Erwachsene es aber nicht dürfen. Es kommt doch auf die Fahrweise an und nicht auf das Alter, ob Radfahrer Fußgänger gefährden. Mich stören rücksichtsvolle Radfahrer im Fußgängerbereich nicht. Aber ab und zu gibt es Rüpel, denen ich gerne mal eine Woche das Fahrrad wegsperren würde. Aber wer sich auf der Straße unsicher fühlt, kann doch rücksichtsvoll den Fußweg nutzen.

5.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ich habe es je nach Job selber gemacht, auch im Winter. Aber bei der Überzeugungsarbeit bewirkt leider der akut hohe Benzinpreis besser, als alle anderen Argumente (Umwelt, Gesundheit.....).

6.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ich nutze es auch auf Mittelstrecken und kenne von Radevormwald aus die Straßen bis Bochum, Paderborn, Antwerpen und Speyer aus dem Fahrradsattel.

7.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ganz ehrlich, ich halte die Aussage, ich fahre nicht Rad wegen der fehlenden Radwege für eine Ausrede, um das jeweils eigene Fehlverhalten begründen zu können. Ich bin noch nie durch irgendwelche Widrigkeiten vom Radfahren abgehalten worden. Trotzdem setze ich mich für jede machbare Verbesserung ein. Aber wer will kann sofort loslegen mit dem Radfahren. Manches, was uns heute Politiker, die nur per Auto unterwegs sind, da als Radweg hinstellen, macht Radfahren oft eher weniger attraktiv, etwa wenn der Radweg über Berg und Tal geht, während die Straße daneben auf Dämmen und Einschnitten verläuft oder wenn der Radverkehr von der Straße auf viel zu enge bisherige Fußwege verlagert wird.  Und viele heute ausgewiesenen Radwege wären gar nicht in der Lage, eine Wende hin zu mehr Fahrradverkehr zu verkraften. Ich bin daher für eine Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht (begründete Ausnahmen können beschildert werden), weil gute Radwege keinen Zwang brauchen und eine Pflicht nur bei begründeten Gefahrenpunkten nötig ist.

8.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Nein, das ist in vielen Orten zu wenig.

9.   Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Das hängt von meinen Terminkalender ab. Aber ich werde Anträge stellen für bessere Radfahrregelungen, wo immer die möglich sind. Ich werde z.B. fordern, das für jede Einbahnstraße begründet werden muss, warum die nicht in Gegenrichtung für Radfahrer genutzt werden darf, damit Radfahrer viel häufiger diese in beiden Richtungen nutzen dürfen. An manchen Ampeln kann eine Radlerschleuse eingeführt werden. Wenn eine Straße von Links kommt, kann eine Fahrradspur neben der Fahrbahn die Radfahrer auch bei Rot in Schritttempo passieren lassen. Die einbiegenden Autos kommen ja gar nicht auf die Fahrradspur.

10.  Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz?  Ja. Defakto gibt es das auch schon im VRR, zumindest für den Großteil der Fahrgäste, der das Ticket 2000 nutzt. Da dürfte auch die volle Freigabe des Radverkehrs möglich sein. Ich setze mich darüber hinaus für einen Nulltarif am Hauptwohnsitz und dessen Nachbarorten ein. Das wird die Straßen entlasten und macht auch Kombinationen von ÖPNV und  Fahrrad interessant.

 

 

 

 

<u5:p>

Benedikt van Aaken   Piratenpartei   Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis I

1.   Unterstützen Sie die in Bergisch Gladbach in Planung befindliche Radstation?  Ich unterstütze die in Planung befindliche Radstation und hoffe, dass diese realisiert werden kann. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sollten wir jedoch prüfen, ob das Vorhaben finanziell realisiert werden kann.

2.   Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Für kurze Wege nutze ich das Fahrrad sehr gerne.

3.   Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Dies befürworte ich auf jeden Fall, zumal noch Handlungsbedarf besteht.

4.   Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Diese sind sicherlich hilfreich und finden meine Unterstützung.

5.   Befürworten Sie die Verkehrsführung der Radfahrer auf den Straßen, damit es weniger Verkehrsunfälle gibt?  Ja, das befürworte ich.

6.   Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  In Verbindung mit dem Ausbau und der Realisierung des fahrscheinlosen ÖPNV's werden wir uns dafür einsetzen.

7.   Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Wie gesagt, ich nutze für Kurzstrecken das Fahrrad. Eine Werbung für eine vermehrte Nutzung des Fahrrads halte ich für wünschenswert. Dies ist aber aus meiner Sicht gekoppelt an einen Ausbau der Infrastruktur, so dass das Fahrradfahren attraktiver wird.

8.   Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen ist dies notwendig.

9.   Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen gewünscht?  Je mehr mit dem Rad fahren, umso mehr wird unsere Umwelt entlastet von Lärm und Schadstoffen. Mit dem Aufkommen der Pedelecs wird das Radfahren auch in der Bergischen Region für den Bürger interessanter. Realisierbar halte ich einen Anteil von 25%, wenn diese günstiger werden.

10. Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche) zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen?  Sehr gerne.

11. Befürworten Sie eine Mitgliedschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW)?  Ja, das befürworte ich.

12. Befürworten Sie die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein oder in Rheinland-Pfalz? Dies kann ich ebenfalls für alle Regionen in Verbindung mit dem fahrscheinlosen ÖPNV befürworten.

 

 

 

 

Michael Weisenstein   Die Linke   Wahlkreis Köln III

1.    Setzen Sie sich für einen Barrierefreien  Kölner Südbahnhof ein? RollstuhlfahrerInnen, KinderwagennutzerInnen und Bahnreisende mit Fahrrädern benötigen Ihre Unterstützung!  Ja.

2.    Befürworten Sie ein Mobilitäts-Infozentrum am Kölner Südbahnhof oder in Universitätsnähe?  Ja.

3.    Nutzen Sie das Fahrrad privat und beruflich?  Ja. Hin und Wieder muss ich beruflich ins Bergische Land. Da brauche ich leider ein Auto.

4.    Befürworten Sie eine Stadtplanung mit bürgernaher Infrastruktur und Berücksichtigung des Fußgänger- und Radverkehrs?  Ja.

5.    Setzen Sie sich für Radschnellwege und barrierefreie Radverkehrsanlagen ein?  Ja.

6.    Setzen Sie sich ein, damit mehr Personen mit dem Rad zur Arbeit fahren?  Ja.

7.    Nutzen Sie als Vorbild das Fahrrad auf Kurzstrecken und zum Einkaufen und setzen sich dafür ein dass viele dem folgen?  Ja.

8.    Setzen Sie sich für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur ein, bei der durch geringe Investitionen langfristig viel Geld gespart wird?  Ja.

9.    Sind 25 % oder mehr Radverkehrsanteil auch von Ihnen in Köln gewünscht?  Ja.

10.  Werden Sie als Landtagsabgeordnete/r an Veranstaltungen zur Förderung des Radverkehrs teil nehmen? (Fahrrad-Sternfahrt, Rad-Woche)  Ja.

 

</u5:p></u5:p>


© 2019 ADFC Kreisverband Köln e. V.