Konstruktiver Austausch zum Radschnellweg OWL 2.0 im Düsseldorfer Landtag

14.11.19
Kategorie: Gütersloh

Beim Gespräch im Landtag: v.l.n.R.: Daniel Neuhaus (ADFC Gütersloh), Kordula Gützlag (ADFC Bielefeld), Fritz Spratte (ADFC Gütersloh), Hendrik Wüst (Landesverkehrsminister), Raphael Tigges (MdL CDU)


Düsseldorf. Heimische Vertreter des ADFC Gütersloh und ADFC Bielefeld haben am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag Verkehrsminister Hendrik Wüst getroffen. Den Termin hatte der heimische Landtagsabgeordnete Raphael Tigges vermittelt.

Ein Austausch zum Projekt Radschnellweg OWL 2.0 – der die Städte Herford, Bielefeld, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück verbinden soll, stand auf der Agenda.

Die Vertreter der ADFC-Projektgruppe RSW OWL 2.0 brachten den Minister auf den aktuellen Stand des Projekts. So ist inzwischen die notwendige Nutzen-Kosten-Analyse für das Radverkehrsnetz OWL in Auftrag gegeben, bei der das Radschnellweg-Projekt mit besonderer Priorität angegangen werden soll.

In den folgenden Schritten wird die Planung dann weiter konkretisiert. Um das Verfahren zu beschleunigen, brachte Minister Wüst auch eine Planungsvereinbarung mit den Kommunen ins Spiel. Dabei würden statt dem Landesbetrieb Straßen NRW die beteiligten Städte selbst für die Planung verantwortlich sein. In diesem Fall kommt das Land für 100% der Kosten auf.

Verkehrsminister Wüst verdeutlichte, dass Radschnellweg-Projekte die volle Unterstützung der Landesregierung genießen. Allerdings stehen aktuell zu wenig baureife Projekte bereit, so dass vorhandene Finanzmittel nicht abgerufen werden. „Geld liegt da, wer etwas fertig plant, kriegt was“, motiviert der Landesverkehrsminister Wüst die heimischen ADFC-Vertreter, das Projekt nachdrücklich voranzutreiben.


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