Die ADFC-Wahlprüfsteine für die Kandidatinnen und den Kandidaten für die Stadt Gütersloh

Die fünf Kandidat*innen für das Bürgermeister-Amt Morkes, Reese, Richter, Schulz, Trostmann haben wir im Juli und August aufgerufen, Wahlprüfsteine des ADFC auszufüllen. Herr Reese hat uns die Wahlprüfsteine am 9 September zukommen lassen, so dass wir diese nicht mehr zur Kommunalwahl auswerten konnten. Sie können die Antworten von Herrn Reese hier finden. Von Herrn Morkes haben wir leider keine Reaktion erhalten.

VisionZero - keine Verkehrstoten oder Schwerverletzten

Sicherheit für Alle. Der ADFC Kreisverband Gütersloh fordert eine Verkehrspolitik, die das Ziel hat, die Anzahl der Verkehrstoten oder Schwerverletzten auf null zu reduzieren. Ein wichtiges Element dafür ist die Reduzierung der Geschwindigkeit. Tempo 30 innerorts entscheidet oft zwischen Leben und Tod und wirkt sofort.

Wie wollen Sie Radfahrende und zu Fuß Gehende, besonders Kinder, Schüler*innen und Senior*innen im Verkehr wirksam schützen? Werden Sie sich für eine innerörtliche Regelgeschwindigkeit von 30 km/h einsetzen?

Gitte Trostmann - Note: 1,6

Als Bürgermeisterin liegt es in meiner Zuständigkeit, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Stadtring von 70 km/h auf 50 km/h herabzusetzen. Auf innerstädtischen Straßen werde ich mich für eine Reduzierung auf 30 km/h einsetzen. Ich setze mich für den stärkeren Einsatz von Verkehrsdisplays ein. Diese signalisieren den Autofahrenden nicht nur die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, sondern liefern auch wichtige Verkehrsdaten, um weitere regulierende Maßnahmen ergreifen zu können. Darüber hinaus stehe ich voll und ganz hinter den Ausführungen in unserem GRÜNEN Wahlprogramm: Wir GRÜNE wollen, dass es in Gütersloh attraktiver und sicherer wird, Fahrrad zu fahren. Damit kommen wir auch wirksam unserem Ziel näher, Gütersloh unfallfrei zu machen.

Die GRÜNEN im Rat Gütersloh haben im Planungsausschuss eine Anfrage zu den Unfallhäufungsstellen in unserer Stadt  gestellt. Dabei sollen insbesondere Gefahrenzonen für Fußgänger*innen und Radfahrende sowie im Bereich von Schulwegen in den Fokus genommen werden. Es sollen Maßnahmen umgesetzt werden, mit dem Ziel, gefährliche Kreuzungen und Straßenabschnitte sicherer zu machen.

Der Spaß am Zufußgehen wird vor allem durch eine klare Trennung von Fuß- und Radverkehr realisiert. Einladende Wege sowie Fußgängerzonen und eine fußgängerfreundliche Gestaltung von Straßenräumen z. B. mit Sitzgelegenheiten sind besonders wichtig für die Nutzbarkeit. Wir setzen uns für barrierefreie Straßenquerungen ein, die sich durch Ampeln mit langen Grünphasen, Querungshilfen und Fußgängerüberwegen an der richtigen Stelle auszeichnen.

Henning Schulz - Note: 2,6

In Gütersloh haben wir im Moment in fast allen Bereichen Tempo 30 umgesetzt, die wir in eigener kommunaler Hoheit anordnen können. Bei einigen Landesstraßen würde ich Tempo 30 anstelle Tempo 50 und auch Tempo 50 anstelle Tempo 70 für erstrebenswert halten, und mich dafür einsetzten, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden. Aber z.B. auf den Ringen in Gütersloh sollte aktuell das Abfließen des Autoverkehrs Vorrang haben, in der Form wie es jetzt perfekt funktioniert. Haben wir in 5-10 Jahren wesentlich weniger PKW die durch Gütersloh rollen, dann wären natürlich auch da Veränderungen sinnvoll.

Je geringer die Differenz der Geschwindigkeiten der einzelnen Verkehrsteilnehmer ist, desto mehr bewegen Sie sich „auf Augenhöhe“ im öffentliche Raum und können im gleichen Maße Rücksicht aufeinander nehmen. Die in Gütersloh begonnene Markierungen von Aufstellflächen in Kreuzungsbereichen macht den Radverkehr sichtbarer, stärkt damit das Selbstbewusstsein der Radfahrer*innen und räumt auch aus Sicherheitsgründen den Radfahrer*innen Vorrang ein. Ziel ist, Verkehre gemeinsam im öffentlichen Raum zu ermöglichen so dass ein selbstverständliches Miteinader stattfindet. An jeder Stelle der Stadt muss anhand der konkreten räumlichen Situation eine individuelle Entscheidung darüber getroffen werden, ob baulichen Trennungen der Verkehre aus Sicherheitsgründen sinnvoll sind. Ein weiterer Sicherheitsaspekt: Radwege sollten nicht direkt neben parkenden Autos geführt werden.

Anmerkung des ADFC: Tempo 70 auf der B61 bedeutet in der Realität oft Tempo 90, vereinzelt noch mehr. Die Leistungsfähigkeit der Straße würde auch nicht zurückgehen, wenn auf Tempo 50 reduziert würde, jedoch wären in der Folge möglicherweise Verlagerungen auf innerörtliche Straßen zu befürchten, da die B61 mit einem restriktiveren Tempolimit weniger attraktiv für den Kfz-Verkehr wäre.

Volker Richter - Note: 2,8

Wir teilen die Vision Zero. Auf dem Weg dahin haben wir schon einiges erreicht. Straßen, Radwege und Fußwege sind nach aktuellem (Sicherheits-)Standard zu bauen oder zu sanieren.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir in den Gütersloher Wohngebieten Geschwindigkeiten von 30 km/h oder weniger festgesetzt. Diese Politik wollen wir für die Wohngebiete mit heute noch höherer zulässiger Geschwindigkeit fortsetzen. Gleiches gilt etwa auch für die Ortsdurchfahrt Friedrichsdorfer Str. durch Avenwedde-Bahnhof. Entsprechende Anträge haben wir in den letzten Jahren vergeblich gestellt.

Nur auf den meisten Hauptverkehrsstraßen sollte es bei höheren Geschwindigkeiten bleiben, damit der Verkehr nicht den schnellsten (= kürzesten) Weg durch die Wohngebiete nimmt.

Gleichberechtigung

Wir brauchen #MehrPlatzfürsRad. Die jahrzehntelang betriebene Priorisierung des Autoverkehrs
muss umgekehrt werden. Der ADFC KV Gütersloh möchte den Radverkehrsanteil im Kreis bis
2025 in jeder Kommune auf 25% steigern und 2030 auf 35%.

a) Werden Sie den Straßenraum gerechter verteilen, auch indem an Hauptstraßen Spuren für den Radverkehr umgewidmet werden?

Gitte Trostmann - Note: 1,4

Ich möchte den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern, das gelingt nur, wenn Radfahren Spaß macht und als sicher empfunden wird. Dafür ist es vor allem entscheidend, bei Verkehrsplanungen nicht mehr zunächst vom Auto zu denken, sondern das Fahrrad in den Mittelpunkt zu stellen.Wir GRÜNE haben 2018 einen Antrag gestellt, auf der Friedrich-Ebert-Straße die Umwidmung einer Fahrspur je Fahrtrichtung für emissionsfreie Zweiräder zu prüfen. Leider ist dieser Punkt aus dem Antrag „Offensive Fahrradfreundliches Gütersloh“ mehrheitlich abgelehnt worden.Ich werde mich für weitere Verbesserungen einsetzen: Parallele Verbindungen zu stark befahrenen Straßen, gute Radwegeführungen, viel mehr Fahrradstraßen, gute und sichere Radwege und direkte Verbindungen aus allen Stadtteilen in die Innenstadt, die das tägliche Umsteigen auf das Fahrrad erleichtern.

Henning Schulz - Note: 2

Ja, das würde ich gerne machen und mit Verkehrsversuchen beginnen.

Volker Richter - Note: 4,6

Nein, an den beiden Straßen in Gütersloh, die mehr als eine Spur pro Fahrtrichtung haben, ist das aufgrund der hohen Verkehrszahlen nicht sinnvoll.

Anmerkung des ADFC: An der Friedrich-Ebert-Straße erscheint das dem ADFC Gütersloh durchaus betrachtenswert. Aktuell zeigt die eingerichtete Baustelle, dass der Kfz-Verkehr ohne Probleme auch über jeweils nur eine Spur abgewickelt werden kann.

b) Werden Ampelschaltungen so angepasst, dass Radfahrende - wie heute Autofahrende - die Kreuzungen in einem Zug überqueren können?

Gitte Trostmann - Note: 1,2

Absolut, schließlich gibt es keine logische Begründung, warum Radfahrende gegenüber Autofahrer*innen benachteiligt werden.In unserem Antrag “Offensive Fahrradfreundliches Gütersloh"" wurde vom Planungsausschuss beschlossen, dass Ampeln, insbesondere die Ampelschaltungen, an die Belange des Radverkehrs angepasst werden sollen.

Da die Stadtverwaltung seit längerer Zeit die zuständige Stelle nicht besetzt bekommt, geht es mir hier zu langsam voran. Einige, kleinere Verbesserungen, z.B. an Fußgängerampel Neuenkirchener Straße, Höhe Alte Buschstraße konnten bereits erzielt werden.

Zudem unterstütze ich die weitere Kennzeichnung von Aufstellstreifen (Radfahrende an roten Ampeln nach vorne). Unterstützend soll in diesem Bereichen durch den neuen Grünpfeil für das Rechtsabbiegen von Radfahrenden erleichert werden.

Henning Schulz - Note: 1,8

Ja, das werde ich - wie man es z.B. an der Kreuzung Königstr/ Barkeystr. in Gütersloh bereits umgesetzt hat - weiter unterstützen.

Volker Richter - Note: 3,8

Wenn es um die Querung von Kreuzungen einzelner größerer Straßen geht, ja. Nur bei der Grünen Welle auf dem Ring sehe ich nicht, wie es funktionieren kann, dass Radfahrer und Autos gleichzeitig die Grüne Welle schaffen können.

c) Werden Sie sogenannte „Bettelampeln“ an Kreuzungen abschaffen und Grünphasen für Radfahrer verlängern?

Gitte Trostmann - Note: 1,6

Diese Schaltungen der sogenannten „Bettelampeln“ begegnen mir immer noch zu oft. Ich sehe in der Abschaffung eine einfache Möglichkeit, einige Benachteiligungen von Radfahrenden aufzuheben. An Kreuzungsampeln sollte es dabei für Zufußgehende und Radfahrende generell eine Grün-Phase in jedem Durchlauf geben. Ausnahmen bilden hier die Bedarfs- oder Schlafampeln, die erst nach Anforderung die Siganlisierung aktivieren. Diese dürfen eine möglichst kurze Wartezeit (wie z.B. an der Alten Buschstraße) verursachen.

Henning Schulz - Note: 4,4

Mir sind im Stadtgebiet Gütersloh keine Situationen persönlich bekannt, an denen diese Situation vorliegt – die Grünphasen werden parallel automatisch für den Radfahrer geschaltet.

Anmerkung des ADFC: Bettelampeln gibt es entlang der ganzen B61, an vielen Ampeln am Stadtring, der Friedrich-Ebert-Straßen und zahlreichen weiteren Straßenkreuzungen. Der ADFC hat der Stadtverwaltung bereits zahlreiche Beispiele geliefert. Eine bereits zugesagte Liste der Anforderungsampeln wurde dem ADFC bislang leider nicht zur Verfügung gestellt. Erforderlich ist eine flächendeckende Bestandsaufnahme - sofern diese nicht vorhanden ist - und eine konsequente Abarbeitung der Mängel, die in den Augen vieler Radfahrer und Fußgänger reine Schikane ist.

Volker Richter - Note: 4

Auch hier: Für die B61 ein klares Nein. Die Grünzeiten sind gerade an der B61 eh schon knapp. Bei allen anderen Straßen sehe ich durchaus Spielräume.

Anmerkung des ADFC: Aus dieser Aussage wird klar erkennbar, dass die Leichtigkeit des Motorisierten Individualverkehrs Vorrang hat und Radfahrer gegenüber dem Kfz-Verkehr weiter mit dauerroten Bettelampeln benachteiligt werden sollen.

d) Werden Sie Autoparkplätze für Fahrradabstellanlagen umwidmen?

Gitte Trostmann - Note: 1,6

Ja, und ich habe weitere Ideen, die ich in meiner Antwort auf Frage 3b beantworte.

Henning Schulz - Note: 3,8

In Gütersloh wurde/ werden durch den Umbau des Konrad Adenauer Platzes/ der Berliner Str. PKW Stellplätze zugunsten von Fahrradabstellanlagen umgewidmet.

Volker Richter - Note: 3,4

Das ist eine Einzelfallentscheidung. Am Bahnhof etwa wollen wir unbedingt ein Fahrradparkhaus schaffen, nach dem Wettbewerbsergebnis auf den heutigen Parkplätzen der Post.

Sehr gute Fahrradinfrastruktur

An Hauptstraßen brauchen wir breite, asphaltierte Radwege – z.B. ausgeführt als “protected Bike Lane”, d.h. auf der Fahrbahn, aber baulich getrennt vom Autoverkehr - und klar strukturierte Kreuzungen, die sicher und zügig von zu Fuß gehenden und radfahrenden Menschen überquert
werden können. Fahrradstraßen weisen Radvorrangrouten aus, in denen Autos nur zu Gast sind.

a) Wie wollen Sie den Komfort für Radfahrende erhöhen? Was werden Sie tun, um die Qualität (Schlaglöcher, schlechte Bordsteinabsenkungen, Auf und Ab an Einmündungen und Grundstückseinfahrten) der Radwege zu verbessern?

Gitte Trostmann - Note: 1,8

Im Zuge von Umbauarbeiten im Straßenraum müssen diese Problemstellen berücksichtigt und beseitigt werden. Mich nervt das ständige auf und ab auch immer. Dazu ist es kraftraubend und behindert ein zügiges Fortkommen. Ich denke, dass dies mit ein Grund ist, warum das Fahren mit dem Rad noch viel zu wenig ausgeübt wird. Fahrradwege müssen gebaute Einladungen sein. Das alles kostet natürlich auch Geld, Vorbildkommunen wie Kopenhagen haben ihre Investitionen in Radinfrastruktur vervielfacht. Ich bin jedoch überzeugt, dass sich der Mehrwert lohnt und diese Ausgaben im Vergleich zu den Ausgaben für Straßen viel günstiger sind.

Für viele Radwege auf dem Gebiet der Stadt Gütersloh sind der Kreis oder das Land Straßenbaulastträger. Ich werde dort vehement notwendige Reparaturen und Verbesserungen einfordern.

Henning Schulz - Note: 2,8

Eine bauliche Verbesserung im Bestand ist nur im geringen Maße möglich. Ziel sollte es sein, ebenengleiche Lösungen zu erreichen, da bei einer Führung auf dem Niveau des Gehsteigs/ Hochbord bei einem Neuausbau der Knotenpunkte der Einbau von taktilen Leitstreifen im Sinne der Barrierefreiheit für den Radverkehr eher kontraproduktiv wirkt.

Volker Richter - Note: 2,6

Die Schäden an den wenigen städtischen Radwegen (echte Radwege mit blauem Schild) werde ich in den ersten Jahren meiner Amtszeit sanieren. Bei Radwegen an Kreis-, Landes- und Bundesstraßen können wir nur an den jeweiligen Zuständigen appellieren, das werde ich definitiv auch zu tun.

Komfort für Radfahrende will ich aber auch durch die Ausweisung weiterer Fahrradstraßen erhöhen. Da werden wir intensiv und ernsthaft prüfen, an welchen Stellen das noch sinnvoll ist.

b) Wie wollen Sie das Fahrradparken in Ihrer Stadt/Ihrer Gemeinde verbessern? Werden Sie sich für die Einrichtung/den Ausbau von Mobilitätsstationen mit Radparkhäusern an den Bahnhöfen und Fahrradboxen an allen wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten einsetzen?

Gitte Trostmann - Note: 1,2

Mehr Fahrradparkplätze, auch für Lastenfahrräder, könnten in der Innenstadt und vor Geschäften für deutlich mehr Komfort sorgen. Ich fände zudem Möglichkeit sinnvoll, Einkäufe zwischenzulagern und setze mich für ein großes und komfortables Fahrradparkhaus am Bahnhof sowie die Errichtung von Fahrradparkplätzen an Bushaltestellen ein. Der von uns bereits vor längerer Zeit gestellte und beschlossene Antrag, eine Fahrradabstellsatzung für Gütersloh zu erarbeiten, soll endlich umgesetzt werden. Damit können wir erreichen, dass bei allen Baugenehmigungen gute und ausreichende Fahrradabstellplätze nachgewiesen werden müssen.

Henning Schulz - Note: 1,8

Ja, genau das ist z.B. im Zuge der Reaktivierung der TWE an allen Haltepunkten mein Ziel. Im Rahmen der Neu- und Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Gütersloh sollen Fahhradabstellanlagen in einem Fahrradparkhaus errichtet werden. Weiterhin sollte für jedes bestehende PKW Parkhaus geprüft werden, ob einge Stellplätze zu Fahrradstellplätzen umgewidmet werden können und ein steuerbarer Zugang möglich ist.

Anmerkung des ADFC: Die Ausstattung der Haltepunkte und des Hauptbahnhof ist richtig und notwendig. Darüber hinaus fehlen qualitativ hochwertige Fahrradabstellanlagen jedoch großflächig oder sind unterdimensioniert, z.B. auch an Schulen. Eine Überdachung wäre zumindest stellenweise ebenfalls begrüßenswert.

Volker Richter - Note: 1,8

Definitiv ja, wir benötigen sowohl ein großes Fahradparkhaus am Hauptbahnhof, als auch etwas geringere, aber bedarfsgerechte Ausstattungen an den zukünftigen TWE-Haltestellen und am Bahnhof in Avenwedde.

Zum Komfort für Radfahrer*innen gehört zwingend dazu, dass sie ihr Equipment am Zielort sicher verstauen können. Autofahrer*innen lassen ihre Sachen im Auto liegen, Fahrradfahrer*innen müssen viel zu oft noch ihre Utensilien mit sich tragen. Das fördert nicht die Attraktivität zur Fahrradnutzung und das werde ich zügig ändern.

Rücksicht

Auf Radwegen und in zweiter Reihe stehende Autos sind kein Kavaliersdelikt, sondern gefährden uns Radfahrende akut. Sie zwingen uns in den fließenden Verkehr. Baustellen werden oftmals eingerichtet und blockieren Rad- und Fußwege.

a) Wie wollen Sie wirksame Kontrollen erreichen? Werden Sie konsequent rund um die Uhr abschleppen lassen?

Gitte Trostmann - Note: 2,2

Diese Aufgabe ist dem Ordnungsamt zugeteilt. Soweit ich weiß, ist das Ordnungsamt aktuell nicht in der Lage, diese Aufgabe mit dem derzeitigen Personal auszuführen. Ich gebe dem ADFC recht: Vergehen müssen auch geahndet werden, sonst werden die Regeln nicht befolgt.

Henning Schulz - Note: 3

In der Stadt Gütersloh wurden bereits Schwerpunktskontrollen z.B. zu Schulbeginn und Schulende durchgeführt, um parkende „Elterntaxis“ konsequent zu verwarnen. Um rund um die Uhr alle öffentlichen Flächen zu überwachen, existieren in der Stadt Gütersloh nicht die entsprechenden Kapazitäten. Ich halte es für sinnvoller, die bekannten Problembereiche („ich wollte nur mal kurz Brötchen holen“) konsequent durch den Ordnungsaussendienst zu überwachen.

Volker Richter - Note: 2,8

Die städtische Ordnungskräfte arbeiten an zwei Themen, Parkverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bei den beschriebenen Fällen wird auch abgeschleppt. Eine Kontrolle rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche ist in Gütersloh nicht möglich, sollte aber im Vergleich zum Status Quo ausgebaut werden, so dass ein Lerneffekt bei den Autofahrenden einsetzt.

b) Baufirmen setzen die Vorgaben zur Baustelleneinrichtung nicht um. Wie wollen Sie das Baustellenmanagement für den Radverkehr verbessern?

Gitte Trostmann - Note: 2

Das Thema Umleitungen für den Radverkehr wird oft auf die leichte Schulter genommen. Gerade der Radverkehr ist sensibel bei der Streckenlänge und den Wartezeiten. Auch da müssen wir in Zukunft mit gleichem Maß messen und konsequenter darauf achten, dass Radfahrende von Anfang an mitgedacht werden. Es führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn keine schnellen und sicheren Umfahrungen ermöglicht werden.

Henning Schulz - Note: 2,6


Hier ist es erforderlich, dass ordnungsbehördlich aber auch bei Architekten und Ingenieuren ein Umdenken und ein Lernprozess einsetzt: In der Baustellenplanung sowie der Überwachung der Baustellen ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass auch die Fuss- und Radwegflüsse durch die Baustellenplanung und Abwicklung nicht dauerhaft negativ tangiert werden.

Volker Richter - Note: 3,6

Ausbau der stichprobenartigen Kontrolle beim Baustellenbesuch.

Anmerkung des ADFC: Auch städtische Baustellen sind nach Einschätzung des ADFC häufig nicht richtig ausgeschildert. Ferner werden langmonatige private Baustellen häufig zum Schaden insbesondere von Fußgängern genehmigt, indem die Gehwege einfach gesperrt werden.

Beschleunigung des Radnetzausbaus

Beim aktuellen Umsetzungstempo des geplanten Kreisalltagsradnetzes sowie örtlicher Mobilitäts- Masterplänen/-Konzepten werden die dort formulierten Ziele absehbar nicht erreicht. Allein das geplante Alltagsradwegenetz des Kreis Gütersloh umfasst Maßnahmen an ca. 450 km Länge.

a) Woran scheitert der zügige Ausbau der Radinfrastruktur vor Ort aus Ihrer Sicht und was wollen Sie zur Beschleunigung tun?

Gitte Trostmann - Note: 2,6

Die politischen Mehrheiten und die fehlende politische Priorität bei anderen Parteien haben den zügigen Ausbau in der Vergangenheit oft verhindert. Die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen wird zudem zukünftig höchste Priorität benötigen, dafür werde ich als Bürgermeisterin stehen.

Henning Schulz - Note: 3,6

In der Stadt Gütersloh ist die Ausbaukapazität der Radinfrastruktur im Grunde eher durch die personellen Kapazitäten in der Verkehrsplanung, als durch die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel begrenzt.

Anmerkung des ADFC: Was gedenkt die Stadt Gütersloh gegen den schon lange andauernden Personalmangel zu tun?

Volker Richter - Note: 2,8

Die Stadt ist nur an wenigen dieser Strecken für den Bau der Radwege zuständig, An Kreis-, Landes- und Bundesstraßen müssen andere bauen. Ein Problem für alle Straßenbaulasträger ist der Grunderwerb, daran ist vor Jahren der Bau eines Radwegs an der Marienfelder Straße gescheitert. Planungszeiten sind lang, und das Fachpersonal knapp. Beschleunigt werden kann dies nur über einen Personalausbau in dem Bereich, um den ich mich kümmern werde.

b) Wie viele Kilometer davon wollen Sie in Ihrer Stadt/Gemeinde pro Jahr in hochwertiger Qualität umsetzen?

Gitte Trostmann - Note: 2,2

Wir müssen das Ausbautempo deutlich erhöhen, es liegt an politischen Mehrheiten, wie viel Geld und Personal wirklich dafür zur Verfügung steht. Ich werde mich jedenfalls für eine massive Erhöhung einsetzen.

Henning Schulz - Note: 3,6

Diese Frage lässt sich seriös nicht beantworten, da immer ein Mix an Maßnahmen zusammen umgesetzt wird und es um „Bauen im Bestand“ geht.

Volker Richter - Note: 3

Realistisch: im Neubau/Ausbau 0 bis 1, da nur an wenigen städtischen Straßen ein Radweg fehlt. Stattdessen aber deutlich in die Verbesserung der Qualität des Status Quo (s.o. Frage 3a).

Radschnellwege – Radrouten von Ost nach West und Süd nach Nord

Radschnellwege sind ein wirksames Mittel, um Kfz-Pendlerströme signifikant zu verringern. Dabei sind sie kostengünstiger und schneller zu realisieren als der ÖPNV-Ausbau oder P&R-Systeme und haben eine hohe Förderquote.

Werden Sie sich für den zügigen Bau von Radschnellwegen oder anderen Radschnellverbindungen einsetzen? Welche Routen haben aus Ihrer Sicht das höchste Potential und wann werden diese auf den Weg gebracht?

Gitte Trostmann - Note: 1,6

Ich möchte Vorrang für schnellen Radverkehr durch mehr fahrradfreundliche Kreuzungen mit Haltelinien und -zonen für Radfahrer*innen, fahrradoptimierte Verkehrsplanungen für neue und bestehende Verbindungen, schnelle Radwegeverbindungen in die Nachbarkommunen, z. B. nach Marienfeld/Harsewinkel und Verl sowie Halle/Steinhagen und die Beschleunigung des Baus eines Radschnellwegs von Bielefeld über Gütersloh nach Rheda-Wiedenbrück. Die Verbindungen müssen entsprechend des im Juni 2020 im Planungsausschuss beschlossenen „Integriertes Radverkehrskonzept für die Regiopolregion Bielefeld” in konkrete Planungen überführt und stetig an dessen konsequenter und zeitnaher Umsetzung gearbeitet werden.

Henning Schulz - Note: 2,2

Ja! Ich sehe in der der vernetzten, regiopolen Radverkehrsplanung die größten Umsetzungspotentiale; der Radschnellweg OWL sollte darin eingebettet und auch sukzessiv umgesetzt werden.

Anmerkung des ADFC: Zuletzt wurde das Projekt Radschnellweg OWL 2.0 bei der Stadt Gütersloh dem Anschein nach eher halbherzig unterstützt. Teilweise wurde trotz anderslautender Selbstverpflichtung kein Vertreter der Stadt zu den Projektgruppentreffen entsandt.

Volker Richter - Note: 2

Ja.
Erste Priorität: Rheda-Wiedenbrück - Gütersloh - Bielefeld, über Regionale
Zweite Priorität: Gütersloh - Verl
Abhängig von den politischen Mehrheiten möglichst bald.

Mehr Ressourcen fürs Rad

Der Finanzbedarf der Kommunen wird vom Bundesverkehrsministerium im Nationalen Radverkehrsplan mit 8 bis 19 € pro Einwohner und Jahr angegeben. Kopenhagen gibt 35 Euro je Einwohner und Jahr für den Radverkehr aus.

a) Wieviel wollen Sie künftig pro Jahr in den Radverkehr investieren? Wie stellen Sie sicher, dass für Ihre Stadt/Gemeinde Mittel aus den zahlreichen vorhandenen Fördertöpfen abgerufen werden?

Gitte Trostmann - Note: 1,8

Ich möchte das Budget für den Radverkehr deutlich erhöhen. Wir GRÜNE haben bereits in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass zusätzlich 500.000 € jährlich für die Verbesserung des Radverkehrs in den Haushalt eingestellt wurde. Die Umsetzung hängt jedoch deutlich hinterher. In der Verwaltung sind daher die notwendigen Stellen schnellstmöglich zu besetzen und bei weiteren Bedarf auszuweiten.
Insgesamt muss das Budget im Bereich Straßenbau und -erhaltung gerechter verteilt werden. Bei jeder Umbaumaßnahme im Straßenraum, muss verstärkt der Rad- und Fußverkehr berücksichtigt werden. Für die Eintreibung von Fördergeldern ist ein*e Fachplaner*in für Rad- und Fußverkehrswege hinzuzuziehen.

Henning Schulz - Note: 2,2

Ich gehe davon aus, dass in Gütersloh - je nachdem, welche Maßnahmen nach dem Haushaltsplan gerade anstehen- zwischen 10 und 20 Euro pro Jahr und Einwohner in den Radverkehr investiert werden.

Volker Richter - Note: 3

Mit Sanierung realistisch 10 €, bei Straßenbau mit Radwegen ist die Trennung nicht möglich. Hier muss in der Verwaltung jedoch ein größerer Stellenwert auf die reine Akquise von Fördermitteln gelegt werden - wie es in anderen Bereichen auch etabliert wurde.

b) Das gesamte planende und entwickelnde Personal muss qualifiziert und beständig fortgebildet werden mit dem Ziel, Radverkehrsplanung als Querschnittsaufgabe in allen Planungsprozessen zu verstehen. Wie wollen Sie Personalentwicklung und -qualifizierung für die Radverkehrsförderung in Ihrer Verwaltung fördern?

Gitte Trostmann - Note: 1,4

Ich sehe meine Aufgabe als Bürgermeisterin, neue Prioritäten festzulegen und diese Gedanken in der Stadtverwaltung zu fördern und zu verbreiten. Mitarbeiter*innen in der Stadt müssen mit Fortbildungen ihr Wissen ständig auffrischen, um den zukünftigen Themen gewachsten zu sein. Radverkehrsplanung darf kein Nebenprodukt der Kraftverkehrsplanung sein, sondern muss gleichberechtigt betrachtet werden.

Henning Schulz - Note: 1,6

Die Gütersloh wird Mitglied in der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW) werden. Dadurch ist ein guter, interkommunaler Fachaustausch möglich. Weiterhin schätze ich es sehr, dass auch der ADFC z.B. durch eigenen Fortbildungsreihen („Fahrradklimatest 2020“; „Von den Niederländern lernen“) die Möglichkeit eröffnet, kommunales know-how zu stärken.

Anmerkkung des ADFC: Die Mitgliedschaft in der AGFS birgt ein enormes Potential, mehr Know-How in die Stadt zu holen. Das Bewerbungsverfahren muss aus Sicht des ADFC wieder schnellstmöglich aufgenommen werden. Die Mitgliedschaft ist auch als Selbstverpflichtung der Stadt zu verstehen, fahrradfreundlicher zu werden.

Volker Richter - Note: 2

Die erforderlichen Fortbildungen werden in Zukunft verpflichtendes Programm für die entsprechenen Mitarbeitenden in der Verwaltung.

Mehr Radtourismus

Radtourismus ist ein wichtiger und wachsender Wirtschaftsfaktor. Schätzungen zu Folge werden 12% des Inlandsumsatz im Tourismus bereits durch den Fahrradtourismus generiert. Der Kreis und die Städte und Gemeinden sollten ihre Lage am Rande des östlichen Münsterlandes und zum Teil im Naturpark Teutoburger Wald, dem internationalen Radfernweg Nr. 1 sowie dem Emsradweg besser nutzen.

Wie wollen Sie dafür sorgen, dass die vorhandenen Potentiale besser genutzt werden?

Gitte Trostmann - Note: 1,6

Die Einbindung der GT-Marketing ist für uns wesentlicher Bestandteil für die Weiterentwicklung des Radtourismus in der Stadt Gütersloh. GT-Marketing kann Planungsaufgaben mit Fachbüros koordinieren, verfügt zudem über gute Kontakte zum Einzelhandel und zu Hotels und Gaststätten und kann somit helfen, schlummernde Potentiale zu heben und wirkungsvoll zu entwickeln. Mit der Beantragung der Umlegung des R1-Radweges haben wir bereits gezeigt, dass uns GRÜNEN dieser Bereich sehr wichtig ist und der vorgeschlagene Weg bereits erfolgreich durchlaufen wurde.

Henning Schulz - Note: 1,8

Ich finde es wichtig, dass wir mit kommunalem Wissen attraktive Radrouten/ Touren digital „vorplanen“, und dann über digitale Plattformen den touristischen Gästen bereit stellen. Weiterhin gehört eine attraktive, auf „Bett&Bike“ eingestellte, Übernachtungsinfrastruktur (gute und sichere Abstellmöglichkeiten und Ladeinfrastruktur, Verleihmöglichkeiten, Infopakete) dazu, um Radtourismus zu fördern. Hier ist in Gütersloh noch Luft nach oben.

Anmerkung des ADFC: Begrüßenswert wäre, wenn die Stadt Gütersloh über GT Marketing auch auf Gastronomen einwirken würde. So existieren in Gütersloh nur 2 Bett-und-Bike-Betriebe. Das Potential des Fahrradtourismus scheint in der Hotellerie noch nicht erkannt zu sein.

Volker Richter - Note: 2,8

Ich sehe Gütersloh nicht unbedingt als eigenes touristisches Ziel, eher als Zwischenstation oder Teil der genannten Radfernwege. GT Marketing und die steigende Zahl örtlicher Hotels machen lokale Angebote und gleichzeitig soll in regionaler Kooperation gemeinsam an einer Strategie gearbeitet werden, die Potentiale besser zu nutzen.

Ausblick

Was ist Ihr Leuchtturmprojekt für den Radverkehr im Kreis/in Ihrer Stadt oder Gemeinde? Welche Maßnahmen wollen Sie in den ersten 100 Tagen anpacken? Und welche Maßnahmen werden Sie nach einem Jahr umgesetzt haben?

Gitte Trostmann - Note: 1,4

Das Leuchtturmprojekt für den Radverkehr in den kommenden Jahren ist für mich der Bau eines Fahrradparkhauses im Bahnhofsumfeld. Verbunden mit einer deutlichen Ausweitung von Fahrradstraßen kann dies zu einem besonderen Schub bei der Nutzung von Fahrrädern an der Schnittstelle zwischen Radverkehr, ÖPNV und SPNV beitragen.
Folgende Maßnahmen und Themen werde ich in den ersten 100 Tagen anpacken bzw. anstoßen:
– Ausweisung weiterer Fahrradstraßen, z.B. Strengerstraße und Schulstraße
– Schaffung weiterer Aufstellstreifen für Radfahrende
– Initiierung eines Pilotprojektes, in dem Schüler*innen ihre Schulwege in puncto Sicherheit und Attraktivität analysieren (ließe sich im Unterricht verankern).
Generell fokussiere ich mich nicht besonders auf meine ersten 100 Tage im Amt, sondern möchte die fünf Jahre meiner Amtszeit gestalten. Im Verkehrsbereich sind dies folgende Aspekte: Ich stoße einen Prozess an, bei dem durch externe Begleitung und Bürgerbeteiligung an einer perspektivisch autofreien Innenstadt gearbeitet wird. Die Umsetzung muss dann Zug um Zug mit konkretem Zeitplan erfolgen.
Für ein gutes Buskonzept, das für schnellere und günstigere Verbindungen sorgt und mit der zukünftigen Zugverbindung nach Harsewinkel und Versmold vernetzt ist, brauchen wir dauerhaft innovative Verkehrsexpert*innen in der Verwaltung. Es reicht nicht, wenn externe Büros ein einmal ein Konzept erstellen - die Umsetzung und Nachjustierung eines solchen Konzepts ist eine Daueraufgabe, die ich in meinem ersten Jahr als Bürgermeisterin anstoßen möchte.

Henning Schulz - Note: 1,8


Leuchtturmprojekt: Verkehrsversuch Friedrich Ebert Str - Wegnahme einer Richtungsspur je Fahrtrichtung zugunsten des Radverkehrs
100 Tage: Ich werde mich der Aufbauorganisation und der personellen Ausstattung der Verkehrsplanung widmen sowie die Einrichtung eines Mobilitätsausschusses als neuen Fachausschuss vorbereiten.
Nach einem Jahr: Der Bau der Alternativroute zwischen Avenwedde und Friedrichsdorf („Erikenstrasse“) zur Verbesserung der Achse Gütersloh-Bielefeld befindet sich in der Bauvorbereitung, weitere großflächige Fahrradaufstellflächen in Kreuzungsbereichen wurden markiert. Zwei weitere Fahrradstrassen wurden im Stadtgebiet eingerichtet. Der neu gegründete Mobilitästausschuss hat mit seinen Mitgliedern schon mehrfach mit dem Fahrrad die tatsächlichen Orte/ Maßnahmen begutachtet bzw. „befahren“

Volker Richter - Note: 3,4

Radschnellweg Rheda-Wiedenbrück - GT - BI weiter planen (Regionale) und das Fahrradparkhaus am Bahnhof.

Die Gesamtnote

Fragenblock

Schulz

Trostmann

Richter

Morkes

Reese

VisionZero - keine Verkehrstoten oder Schwerverletzten

2,6

1,6

2,8

Keine Reaktion

WPS erst am 9. September, daher keine Bewertung

Gleichberechtigung

3,0

1,5

4,0

Sehr gute Fahrradinfrastruktur

2,3

1,5

2,2

Rücksicht

2,8

2,1

3,2

Beschleunigung des Radnetzausbaus

3,6

2,4

2,9

Radschnellwege

2,2

1,6

2,0

Mehr Ressourcen für das Fahrrad

1,9

1,6

2,5

Mehr Radtourismus

1,8

1,6

2,8

Ausblick

1,8

1,4

3,4

Gesamtnote

2,6

1,7

3,0

n/a

n/a

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