Freie Fahrt mit dem Rad von der Bochumer Innenstadt ins Ruhrtal - RVR gibt letzten Abschnitt der Springorum-Trasse frei

03.06.19
Kategorie: Aktuelles

Foto:RVR


Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den vierten und letzten Bauabschnitt der Springorum-Trasse vom Schlosspark Weitmar bis zur Dr.-C.-Otto-Straße fertiggestellt. Heute (7. Juni) haben Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Nina Frense, Beigeordnete des RVR, den neuen, fast vier Kilometer langen Abschnitt freigegeben. Damit erschließt sich jetzt ein durchgehender Rad- und Fußweg von der Bochumer Innenstadt ins Ruhrtal. Die rund zehn Kilometer lange Verbindung ist nahezu kreuzungsfrei und kann als sicherer Weg zur Schule, Arbeit oder für eine Einkaufstour in die City genutzt werden.
Dazu RVR-Beigeordnete Nina Frense: "Mit der Springorum-Trasse wächst das Regionale Radwegenetz weiter. Es sind diese direkten Verbindungen über ehemalige Bahntrassen, die das Radfahren so einzigartig machen. Mit dem Ausbau solcher grünen Infrastrukturen setzt sich der Regionalverband Ruhr für eine sozial gerechte und klimaneutrale Mobilität in der Region ein.“
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch ergänzt: "Die neuen Radwege spielen nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltag eine wichtige Rolle. Die Springorum-Trasse ist hierfür ein gutes Beispiel, weil sie immer mehr Schülerinnen und Schüler, aber auch Berufstätige aufs Rad bringt."
Im vierten Bauabschnitt hat der RVR den bestehenden, bisher geschotterten Neveltalweg asphaltiert und bis zum Kreisverkehr der Dr.-C.-Otto- Straße zu einem drei Meter breiten, beleuchteten Rad- und Fußweg ausgebaut. Der Abschnitt ist barrierefrei erreichbar über Zugänge an der Nevetalstraße, Am Röderschacht/Munscheider Straße, An der Steinhalde, Hasewinkeler Straße oder Am Alten General/Herbergsweg.
Die Strecke beginnt im Norden an der Goerdtstraße und verläuft in südlicher Richtung ins Ruhrtal. Eine besondere Herausforderung war der dritte Bauabschnitt mit der Unterquerung der Hattinger Straße durch einen eigens für den Radverkehr konstruierten Tunnel.
In Planung und Realisierung der gesamten Trasse wurden über acht Millionen Euro investiert. Das Land NRW übernimmt 75 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Förderprogramms zum kommunalen Radwegebau. Die verbleibenden Kosten sind aus Eigenmitteln des RVR finanziert worden.
Infos unter www.radfahren.rvr.ruhr


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