Eröffnung von Radwegen in Bochum und Mülheim

19.10.17
Kategorie: Aktuelles

Südansicht Untertunnelung Hattinger Strasse



Nordansicht Untertunnelung Hattinger Strasse



Hochpromenade RS1 Mülheim-Ruhr



"Dead End" vor der Ruhrbrücke



Ruhrbrücke der nächste Bauabschnitt



Ruhrbrücke am 24.10.2017



"Notausgang" Fahrstuhl


Springorum-Radweg und RS1 in Mülheim

Eine weitere wichtige Nord-Süd-Verbindung im regionalen Radwegenetz der Metropole Ruhr ist fertig. Mit der ausgebauten Springorum-Trasse rücken Bochum und das gesamte Ballungszentrum näher an das Ruhrtal. Nachdem der Regionalverband Ruhr (RVR) die Arbeiten an der Strecke fast komplett abgeschlossen hat, wird die Strecke am kommenden Freitag offiziell eröffnet.
Eine besondere bauliche Herausforderung des jetzt fertig gestellten dritten Bauabschnitts war die Untertunnelung der Hattinger Straße. Mit dem Durchstich können Radfahrer und Fußgänger die Hauptstraße nun sicher unterqueren. Ein kurzes Video unter www.rvr.ruhr gibt schon einmal Einblick in die Baumaßnahme.
Anlässlich der offiziellen Freigabe testen RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch am Freitag, 20. Oktober, das neue Teilstück. Um 15 Uhr radeln sie los.

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) wächst: Am 24. Oktober wird das Teilstück vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zur Ruhr offiziell eröffnet. Es schließt sich an die bereits 2016 gebaute RS1-Strecke zwischen Stadtgrenze Essen und Hauptbahnhof an und führt als Hochpromenade durch die Innenstadt. Finanziert wurde der Abschnitt aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land und Mitteln des Regionalverbands Ruhr (RVR).
Eröffnung ist am Dienstag, 24. Oktober, 14 Uhr. Treffpunkt ist der Dieter-aus-dem-Siepen-Platz 3 vor dem Hauptbahnhof Mülheim. Von dort aus geht es die Rampe hoch zum RS1, wo Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel das symbolische rote Band durchschneiden werden.
Auf dem Brückenkopf der ehemaligen Eisenbahnbrücke findet dann die eigentliche Festveranstaltung statt.

Die Hochpromenade ist für Fahrradfahrer wenig sinnvoll, denn sie endet in einem "dead end" (drehen und zurückfahren oder je 3 Fahrradräder mit dem Fahrstuhl zur alten Strecke). Nach dem Bauschild wird die denkmalgeschützte Brücke über die Ruhr im Frühjahr 2018 fertig; erst dann ist es sinnvoll als Fahrradfahrer die Hochpromenade zu nutzen (siehe Fotos).


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