Johannes' Tourenbuch 2008

Ein - wie immer - sehr persönlicher Tourenrückblick

Samstag, 15. März: Cafe del Sol in Herne / Start 9 Uhr / Helli / 44 km * * * *

11 hoch motivierte Teilnehmer und !! alle pünktlich. Rita kam mit einem technisch einwandfreien u. STVO-gerechten Fahrrad - nur geliehen. Die Gute hatte zum Saisonstart einen herben Schicksalsschlag zu verkraften. Ihr altes Cityrad, mit dem sie emotional stark verbunden war – geklaut. Sehr zügig radelten wir durch Bochum nach Herne. Im Cafe del Sol gab es ein Frühstücksbuffet für 7,50 Euro. Beim Genießen meines Kaffees glitt mein verständnisvoller Blick über die ausgehungerten Mitradler. Ich hätte nach dieser Menge Leckereien nicht so schnell wieder radeln können! Nach einem kurzen Besuch bei Decathlon nebenan starteten wir zur Rückfahrt, denn Helli musste noch zum Bundesligaspiel des VFL Bochum. In Bochum – Laer verabschiedete er sich. Wir radelten am Ümminger See vorbei zurück. Da das Wetter angenehm mild war, tätigten wir den Tourenabschluss im Biergarten.

Dienstag, 25. März: EN 1, Haßlinghausen – Gevelsberg – Volmarstein / Start 11 Uhr / Stefan / 40 km * * *

„Snowbiken" war angesagt. 5 Teilnehmer warten darauf, sich auf den angekündigten 690 Höhenmetern zu erwärmen. Und es wurde warm! Die Alte Str. in Bommern hoch. Mein Körper war noch nicht auf Betriebstemperatur, also knirschten die Gelenke. Dann radelten wir angenehm bis Gevelsberg. Es schneite auf etlichen Kilometern, aber es machte Spaß durch die fallenden Schneeflocken zu radeln. Bei der Bezeichnung für die Schwierigkeiten der Touren bin ich dieses Jahr toleranter geworden... Für Stefan * * * - für mich * * * * - für … Harry * * * * *.

Freitag, 28. März: EN 3 bergig, Herdecke – Hohensyburg – Viermärker Eiche / Start 18 Uhr / Stefan / 39 km * * * *

Durchwachsenes Wetter, aber trocken beim Start. 7 Radler fuhren munter los, flott und flach bis Herdecke. Vom Harkortsee zum Hengsteysee. Es wurde dämmerig. Hatte Stefan sich verkalkuliert? Die Sommerzeit beginnt doch erst am 30. März. Also Licht an: bei 86 % der Teil nehmer funktionierte die Beleuchtung einwandfrei und Gabi war stolz auf ihren Nabendynamo. Die Serpentinen nach Hohensyburg hoch. Es wurde nun richtig dunkel. Stefan bog unbeirrt in das „Fürstenberger Holz" ein. Kein Mondlicht, keine Laternen, dunkle feuchte Waldwege. Tastend schlichen wir zur Viermärker Eiche. Noch eine dunkle steile Abfahrt mit kleinen Überraschungen in Form von armdicken Ästen auf dem Weg – Rheinischer Esel – San Remo in Annen – Der erste Plattfuss, natürlich hinten bei Stefan (gibt es doch noch so etwas wie Gerechtigkeit?) Beim Plattenflicken fing es an zu regnen. Im Eiscafe verzehrte die Innensitzende Solidargemeinschaft Leckereien. 

Dienstag, 08. April: EN 6, Borbach / Start 18 Uhr / Stefan / 29 km * * * *

Am Start 9 Teilnehmer – Wetter war kühl und trocken. Brutal ging es vom Start an gleich zur Sache. Parkweg hoch in den Kohlensiepen, und dann den Wartenbergweg hoch. Ich hatte noch keine Betriebstemperatur: die „Massen" waren noch nicht durchblutet. Also war schieben angesagt, aber dabei war ich nicht alleine. Durch das Borbachtal zum Waldstadion und wieder runter zum Rheinischen Esel. Der EN 6 Radweg war unsere Orientierung. Im Vertrauen: Der, der den Verlauf des Radwegs geplant hat, ist kein Radfahrer oder aber ein Superathlet. Im San Remo in Annen gab es das wohlverdiente Eis. 

Mittwoch, 09. April: DO – Tierparktour / Start 18 Uhr / Johannes / 30 km * * *

Am Start 8 Personen. Gutes Radelwetter. Trocken, etwas kühl und wenig Wind. Heute waren wir männerlastig. Dabei war es eine Tour, bei der sich Frauen wunderbar austrampeln können. Der Alibi – Anstieg in der Borbecke, dann Parkweg. Auf dem Rheinischen Esel war wenig los und wir konnten flott radeln. Es hat richtig Spaß gemacht. 

Donnerstag, 17. April: EN 6 DO-Syburg / Start 11 Uhr / Stefan / 40 km * * * *

Am Start 4 Personen . Gutes Wetter – Sonnig – nicht zu windig. Athlet Stefan ging sofort zur Sache, nach 200 m Steigungen schnell zum Wartenberg. Mein Schutzengel gab mir den Rat, doch besser parallel die Lange Straße hoch zu radeln. Dieter begleitete mich. Gleichzeitig mit den beiden Hartgesottenen kamen wir oben an. Meine Defizite beim Anstieg glich ich bei den Abfahrten mühelos aus. Die Tour war schön mit wenig Passanten. Aber Stefan könnte sich in dieser Saison als Pannenkönig qualifizieren....  

Mittwoch, 23. April: Bommerntour / Start 18 Uhr / Johannes / 23 km * * * *

10 Teilnehmer an einem schönen warmen Frühlingsabend, was will man mehr. Die bekannten Wege haben ihren Zustand vom Vorjahr ausnahmslos gehalten. Im Wald ist die Herausforderung auf den Waldwegen jedoch größer geworden. Die Schäden, die Kyrill verursachte, sind immer noch nicht beseitigt. Cafe Amadeus in Haus Witten war unser Lokal zum “absacken”.

Dienstag, 29. April: Nordtour / Start 18 Uhr / Stefan / 40 km * * *

Am Start 12 Radler, die nach dem gestrigen Regen ideales Radelwetter hatten: sonnig mit Gegenwind, der uns kühlte. Was auch nötig war, denn Stefan legte ein flottes Tempo vor. Die ersten 20 km waren kein Problem für die Teilnehmer. Aber mit der Zeit verringerte sich das Tempo, die Abstände zwischen den Radlern wurden immer größer und die Reihe immer länger. Das flotte Tempo machte Spaß, aber als Abendtour war sie meiner Meinung nach etwas zu lang.

Mittwoch, 07. Mai: Bo – Do– Wit / Start 18 Uhr / Johannes / 34 km * * *

Am Start 15 Teilnehmer, alle fahrfreudig und das Wetter sonnig und warm. Zum ersten Mal in diesem Jahr benutzten wir die Fähre Hardenstein. Fährmann hol über. Zweimal musste er für uns paddeln. Am Kemnadersee war nicht viel Betrieb, aber die dort Vorhandenen benahmen sich genau so dämlich wie die Besucher vom Vorjahr. Einige Baustellen in Langendreer, aber sonst alles beim Alten.

Mittwoch, 21. Mai: Albringhausentour / Start 18 Uhr / Johannes / 28 km * * * *

Am Start 12 Teilnehmer bei sonnigem Wetter und kühlendem Wind. Die Straßen waren noch vorhanden... aber am Belag arbeitet die Zeit.... an uns aber auch. Auf der Berghauser Str. lag eine tote Blindschleiche. Das Umland von Witten ist einfach schön. Zippe – Albringhausen Bf. – die Elbsche. Im selbigen Tal hat der private Waldbesitzer die Folgen von Kyrill auf den Wegen sehr rustikal beseitigt: auf ca. 2 km seeeehr grober Schotter = Reifenmörder. Bei Steger klang der Abend aus.

Freitag, 30. Mai: Bermudadreieck / Start 18 Uhr / Johannes / 30 km * * *

11 Teilnehmer radelten ins Wochenende nach Bochum. Hartmut hat an seinem speziellen Berg seine Panne von letztem Jahr wiederholt. Das kam mir doch seltsam vor. Ich stellte fest, dass die Kette um mindestens vier Glieder zu lang war. Beim Fahrradladen Balance in Bochum wurde dies sofort korrigiert. Die Bochumer Philharmoniker warteten, bis wir Platz genommen hatten und fingen dann an fleißig zu fiedeln. Die Preise der Gastronomie waren hoch, aber das Wissen über Trinkkultur ganz niedrig: Weizenbier im großen Wasserglas – widerlich!!! Aber sonst war der Abend gelungen.

Samstag: 31. Mai/ Sonntag: 01. Juni – Römerroute mit 1 Übernachtung in Haltern / Helli / * * * *

10 Teilnehmer wollten mit der Bahn um 9:02 h von Witten nach Xanten. Verspätung – was sonst. Zum Glück hatte der Anschlusszug auch Verspätung, so dass doch noch alles klappte. Um 12 Uhr starteten wir unsere 1. Etappe der Römerroute nach Haltern – 82 Km. Mit der Fähre über den Rhein nach Wesel, dort sahen wir mehrere künstliche Esel (wo waren die echten – wahrscheinlich knechten). Dann durch die Lippeauen nach Dorsten. Dort dürstete uns: im Biergarten eines Landgasthauses machten wir eine Pause. Danach kamen ein paar Tropfen Regen. Unerschütterlich radelten wir weiter. Einzug in Haltern bei Sonnenschein um ca. 17:30 Uhr. Zuerst machten wir eine Abkühlphase im dortigen Eiscafe San Remo und gingen danach ins Hotel. Ganzkörper Reinigung. Genüssliches Abendmahl. Der Sonntag war mein Pechtag, meine linke Tretkurbel war defekt, daher Rückreise mit dem ÖPNV - nur 3 Stunden bis nach Witten!

Mittwoch, 04. Juni: Viermärker Eiche / Start 18 Uhr / Johannes / 28 km * * * *

6 mutige Radler. Pünktlich zum Start fing es an zu regnen. Uli verließ der Mut am Rheinischen Esel. In Annen wartete der Ersatzmann. Der Regen wurde kräftig. In Löttringhausen wurde Rüdiger mutlos und radelte heim. Zur Viermärker Eiche hoch merkten wir den Regen nicht, er verdampfte auf der Haut. Die Körperwärme hielt die ganze Rückfahrt an. Alle sind gesund geblieben!

Sonntag, 15. Juni:

Glörtalsperre fiel aus. Es kam keiner. Der vorhergesagte Regen kam auch nicht, stattdessen aber Sonnenschein bis 16 Uhr.

Dienstag, 17. Juni: Tour EN 07 – Südtour Do / Start 18 Uhr/ Stefan / 42 km * * * *

10 Teilnehmer. Nach dem Sesselhocken vor dem TV bei der EM tat es richtig gut, sich zu fordern. Das Wetter war für diese anspruchsvolle Tour ideal. Sonnig, trocken und angenehm kühl. Das erleichterte die Bergetappen. Diese Tour ist eine gute Vormittagstour. Gut 3 Stunden sind leicht erreicht. Am Abend bleibt leider nicht viel Zeit für einen gemeinsamen Absacker.

Dienstag, den 01. Juli: Tour EN 08, Kemnader Bergtour / Start 18 Uhr / Stefan / 28 km * * *

9 Teilnehmer starteten bei über 30°. Die Tour war in Ordnung, aber es war zu heiß...

Mittwoch, 02. Juli: Hattingen, Henrichshütte / Start 18 Uhr / Johannes / 40 km * * *

11 Teilnehmer radelten bei über 30° los. Zum Glück wehte ein Wind. Hinter dem Wehr veränderte sich das Wetter (laut Wettervorhersage Gewitterwarnung und Sturm). Wolken und ein kühlender Wind ließen die Temperatur um 6 – 8° sinken. Der Regen blieb aus, der Wind im Rücken: So konnte eine flotte Heimfahrt glücken. Im Dorfkrug in Heven klang die Tour aus.

Freitag, 04. Juli: Ruhrtalradweg Witten / Start 18 Uhr / Johannes / 25 km * *

8 Teilnehmer radelten diese gemütliche Tour ins Wochenende. Die Leute, die sich so eine lockere Tour gewünscht hatten, waren leider nicht erschienen.

Sonntag, 13. Juli: Lünen – Persiluhr / Start 10 Uhr / Johannes / 70 km * * *

21 Radler starteten bei gutem Radelwetter. So um die 21°, mäßiger Wind. Rita brachte ihr neues Rad mit. An das andere, sportlichere Fahrverhalten muss sie sich noch gewöhnen. Alte Haudegen wollten noch einmal testen, ob sie noch so fit sind wie vor Jahren (Enttäuschung inklusive) . Alles ohne Pannen. Bei der Rückfahrt dachte Günter, er hätte uns verloren und startete durch – nach Hause als Einzelkämpfer. So lernte er das nette Cafe in Witten nicht kennen, wo wir anschließend einkehrten.  

Dienstag, 15. Juli: Hombruchtour / Start 18 Uhr / Stefan / 38 km * * *

15 Leistungstreter starteten mit Stefan an der Spitze gewohnt dynamisch. Kraftvoll peitschte er uns nach Stockum und durch das Dortmunder Univiertel. Als wir einen Wirtschaftsweg nach Barop beradelten, ereignete sich ein kurioser Unfall. Hochwachsende Wildpflanzen (früher auch Unkraut genannt) verhakten sich um Christians Rückspiegel und brachten sein Fahrrad vom rechten Weg ab. Leider verletzte sich Christian bei seinem Sturz so sehr, dass er noch einige Zeit ernsthaft krank war und lange humpeln musste. Ich begleitete ihn noch ein Stück bis Bommern.

Mittwoch, 23. Juli: Stiepeltour / Start 18 Uhr / Johannes / 27 km * * * *

Endlich wieder Sonne und trockene Straßen. Alle 11 Teilnehmer waren gut drauf. Schön, dass die Sprockhöveler auch da waren. So schnell wie heute sind wir die Berghauser Str. lange nicht hochgeradelt. Die Stiepeltour ist eine der schönsten Touren in der Nachbarschaft. Nach Stiepel hoch ist zwar eine Herausforderung, aber die, die Willens waren es zu versuchen, schafften es auch. Dafür hatten wir ein schönes Panorama mit Blick auf die an sich hässlichen aber von hier aus doch beeindruckenden Gebäude der Bochumer Uni und auf der anderen Seite das Ruhrtal. Prima, mir hat meine Tour gefallen.

Sonntag, 03. August: Familientour zur Henrichshütte / Start 10 Uhr Sparda Bank / Guido u. Team / 23 km **

An diesem Sonntag veranstaltete unser Kreisverband erstmalig eine Familientour. Die Überfahrt mit der Ruhrfähre dauerte etwas bei den immerhin über 30 Radlern. Zur Henrichshütte war es recht flach. Dort gab es eine Führungen durch das Museum, die Stahlkocherei wurde erklärt und die Kinder hatten Gelegenheit mit einer Rangierlok zu fahren. Zurück nach Bommern ging es mit der Ruhrtalbahn. Der Museumszug wurde von einer alten Dampflok gezogen. Die Fahrräder wurden von der Wabe gleichzeitig mit einem LKW zum Bahnhof Bommern transportiert. Pannen gab es keine. Die Wettervorhersage war für diesen Sonntag nicht günstig, aber die 38 mutigen Teilnehmer wurden mit optimalem Radelwetter belohnt. Ich sah nur zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern.

Mittwoch, 06. August: Uni Witten – Steinbachtal / Start 18 Uhr / Johannes / 27 km ****

Anfangs waren es 14 Teilnehmer, die den Sonnentag mit leichtem Wind und Biergartentemperatur genossen. Eine kleine innere Wittenrunde: Stadtmitte - Uni Witten - Vöckenberg hoch - in's Tiefendorf hinab - Salinger Feld und durch Kruckel zum Rheinischen Esel. Als wir durch das Steinbachtal radelten, siegte Birgit und Bernhards innerer Schweinehund – Die Heimat war in Sichtweite. Und man hat ja immer etwas zu erledigen. Zu 12 radelten wir die Tour zu Ende. Im Biergarten vor'm Ratskeller klang der Tag aus.

Dienstag, 12. August: Tour EN 6 – flacher Teil / Start 18 Uhr / Stefan / 33 km ***

7 Teilnehmer. Gestern Regen und heute gegen 15 Uhr noch mal ein kräftiger Guss. Zum Start war blauer Himmel und es war warm. Wir hatten eine schöne, flotte Tour. Genossen in Annens Kulteiscafe ein selbiges. Es regnete zwar um 21:30 Uhr recht stark. Aber da war ich bereits schon seit längerer Zeit im Trockenen...

Freitag, 15. August: Radeln ins Wochenende zu „Tante Amanda" ein schöner Biergarten in Do – Westerfilde / Start 18 Uhr / Johannes / 36 km ***

12 Teilnehmer. Nach dem wechselhaften Wetter der letzten Zeit war ein schöner Sonnentag angesagt. Ich war überrascht, dass so viel durstige Radler mit fuhren. Zwei verabschiedeten sich dann unterwegs: einer kam ohne Beleuchtung, der andere bog falsch ab. Nun kamen 10 Fahrräder mit Personal bei der Tante namens Amanda an. Der Biergarten war gut besucht. Als wir mit der Pause beginnen wollten, verabschiedete sich Udo, der Athlet. Er wollte sein neues Fahrrad an die Leistungsgrenze trampeln. In der Dämmerung ging es heim.

Sonntag, 17. August: Tagestour nach Seppenrade zum Rosenfest / Start 9:30 Uhr / Bernd und Günter / 100 km ****

12 Teilnehmer, das Wetter war gut. Auf den ersten 10 km zeigte Bernd, dass auch er ein Repertoire an schlechten und unnötigen Wegen im Programm hat. In Seppenrade angekommen verabredeten wir eine Zeit für die gemeinsame Rückfahrt. Im Ort war Stimmung: Musikprogramm und fröhliche Bauern. An einen Stand halfen Axel, Uli und ich den Regenwald zu retten. Auf der Rückfahrt sah es nach Regen aus. Erfahren umradelte Bernd die Wolken und trocken kamen wir in Witten an. Auf dem Rathausplatz saßen wir noch Weile zusammen bevor wir heim radelten.

Mittwoch, 20. August: Hardensteintour / Start 18 Uhr / Johannes / 19 km ****

8 Teilnehmer trotzten dem Wetterbericht, der starke Regenschauer angekündigt hatte, die aber zum Glück nicht eintrafen. In angenehmer Kühle ging es los. Natürlich bergig, 50 m schoben wir sogar sicherheitshalber abwärts. Dann waren wir an der Zeche Eimerweise (Egbert). Von 1962 – 1976 wurden hier mit 8 – 10 Mann bis zu 18 Tonnen Kohle täglich gefördert. Den steilen Kamperbach hoch, zur Ruine Hardenstein und weiter zu Steger. Dort war dann Feierabend. Heute lag in der Kürze die Würze. 

Sonntag, 24. August: geplant war eine 5 Sterne Stefwahntour, geradelt sind wir nach Absprache dann aber die „Route der Industriekultur" / 10 Uhr Start in Essen – Kray / Stefan / 73 km ****

Sechs der insgesamt 9 Radler kamen mit der Bahn um 9:33 Uhr von Witten nach E-Kray. Dort wartete Stefan und zwei weitere Mitstreiter auf uns. Stefan führte die Truppe zur Zeche Zollverein und dann weiter durch Mühlheim nach Oberhausen. Nächster Halt war die Siedlung Margarethenhöhe in Essen. Eine schöne Siedlung hat der alte Krupp da bauen lassen. Danach ging es zur Villa Hügel: für nur drei Euro Eintritt konnten wir die Welt der Reichen (und mehr oder weniger Schönen) besichtigen und zusätzlich noch eine beeindruckende Kunstausstellung. Am Baldeney See entlang radelten wir zum Bahnhof Kray und fuhren mit der Bahn zurück nach Witten.

Mit trampelndem Gruß

Johannes Seidel

Ganz persönliches humoristisches Highlight: Angebot zum Grillen – Grillbauch Bosporus – 100 Gramm - 0,39 Euro. Der Metzger von dem Supermarkt hatte Humor. Ich habe aber auch in der Siedlung keine Dönerbude gesehen.
Foto mit Werbung 'Grillbauch Bosporus'

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