Thema Beleuchtung

Ob es nun an mangelnder Wartung, fehlendem Bewusstsein, Bequemlichkeit oder an defekter Technik liegt, es gibt zahlreiche Gründe, wenn Radfahrer ohne Beleuchtung unterwegs sind.

Wobei die Argumente für das Radfahren mit Licht sehr einleuchtend sind: Sehen und gesehen werden!! Wer mit Licht unterwegs ist, sieht andere Verkehrsteilnehmer und vor allem Fahrbahnschäden und Hindernisse früher. Aber noch wichtiger: Radler mit Licht, heller Kleidung und reflektierenden Applikationen werden von Autofahrern früher und besser gesehen.Der Fahrspaß muss längst nicht mehr durch schwergängige und anfällige Systeme gebremst werden. Die modernen Nabendynamos sind mittlerweile nicht nur immer leichter geworden, sondern auch erschwinglich und komfortabel. Ihr Vorteil ist die bessere Lichtausbeute, ihre Leichtgängigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Seitenläufern sowie ihre geringe Störanfälligkeit. Und mit Standrücklicht und Scheinwerfern mit Sensorfunktion, bei denen das Licht automatisch in der Dämmerung angeht, ist das Radfahren viel sicherer und macht im Dunkeln sogar richtig Spaß. Dank moderner Nabendynamos, neuer Leuchtdioden in den LEDScheinwerfern und einer besondere Reflektor- Technologie ist das Problemkind „Fahrradbeleuchtung" endlich auf dem Weg in eine „strahlende Zukunft".

Licht am Fahrrad

In der StVZO § 67 ist die Beleuchtung von Fahrrädern geregelt. Pflicht sind:

• ein Dynamo, ein Frontscheinwerfer und ein Rücklicht

• Speichenstrahler, Pedalrückstrahler, ein Großflächen und ein kleiner Rückstrahler (also zwei Rückstrahler!) und ein weißer Frontstrahler. 

• lediglich bei Rennrädern unter 11 kg sind Batterieleuchten als einzige Beleuchtung erlaubt, die mitzuführen sind und bei Dunkelheit installiert werden müssen. 

• Der Dynamo muss mit einem Überspannungsschutz ausgestattet sein und insgesamt 3 Watt Leistung haben, davon 2,4 Watt für den Scheinwerfer und 0,6 Watt für das Rücklicht.

Quelle “Radwelt”

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