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Aktuelles aus Duisburg

Lastenrad Max wurde entwendet.

24.02.20
Kategorie: Aktuelles, Duisburg

Der ADFC Duisburg sucht sein E-Lastenrad Max. „Wir verleihen das Lastenrad kostenlos. Es ist auch...

Radfreundlicher Einzelhandel

17.02.20
Kategorie: Aktionen, Duisburg, Aktuelles, Verkehr

ADFC ehrt REWE in Duisburg-Bergheim und EDEKA in Röttgersbach

RAD im Pott Herbst/Winter 2019/2012

03.10.19
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Essen, Oberhausen, Gladbeck, Presse

Das neue Heft ist online.

Aktuelles aus NRW

27.02. bis 01.03. Messe "Fahrrad Essen": ADFC NRW e.V. an Stand 5A28 vertreten!

26.02.20
Kategorie: Tourismus, Aktuelles

Rund 83.000 Radsportinteressierte ließen sich auf der Messe "Fahrrad Essen" im vergangenen Jahr bei...

Reaktion auf Unfallzahlen 2019: Massiver Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur notwendig

25.02.20
Kategorie: Aktuelles, Presse, Kreisverbände, Verkehr

Bezogen auf Radfahrende gibt es keine große Euphorie beim Blick auf die Unfallstatistik. Die Zahl...

8. Fahrrad-Sternfahrt NRW #MehrPlatzFürsRad

22.02.20
Kategorie: Aktionen, Aufbruch Fahrrad, Sternfahrt, Kreisverbände, Tourismus, Verkehr

Save the Date! Gemeinsam rollen wir am 3. Mai 2020 durch die Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

 

Schlechtes Fahrradklima in Duisburg?

Baustelle vor dem Duisburger Rathaus

Wenn die Politik verstehen will, warum die Duisburger*innen so schlechte Noten zum Fahrradklima abgeben, muss Sie nur einen Schritt aus dem Rathaus machen.

Radfahrer*innen werden unvermittelt ausgebremst. Diese rechtswidrige Beschilderung ist auch mit Sicherheit niemals genehmigt worden (oder doch?).

Die rechtskonforme Lösung für den Radverkehr: Absteigen, auf die Fahrbahn schieben und das Fahrzeug schiebend auf der Fahrbahn durch die Baustelle führen. Alles andere ist illegal. Viel Vergnügen!

Radweg an der A 59 in Duisburg

In Duisburg soll die A 59 von dem Autobahnkreuz Duisburg bis nach Hamborn von vier - auf sechs Streifen ausgebaut werden. Warum berücksichtigt man dann nicht direkt auch einen parallel verlaufenden Radweg, fragt sich der ADFC-Duisburg ?
Wenn Duisburg wirklich seine Fahrradfreundlichkeit steigern will , dann besteht jetzt die Gelegenheit dazu. Kostengünstiger als mit einem zeitgleichen Ausbau der Berliner Brücke und dessen Fortführung bis in den Duisburger Norden kann man so einen Radweg nicht bauen. Um dem Projekt den nötigen Anschub zu verleihen hat sich der ADFC Duisburg an den Duisburger Bundestagsabgeordneten Mammut Özdemir gewandt. Mit diesem frischen Denkanstoß hat dieser zwischenzeitlich den Bundesverkehrsminister angeschrieben, um diese Maßnahme entsprechend prüfen zu lassen.
In Deutschland wäre so eine Parallelführung einmalig und zukunftsweisend, weil sie den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad deutlich fördern würde. Immerhin haben wir es bei der A 59 mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 90.000 Fahrzeugen zu tun, und damit auch mit einer großen zu bewältigenden Umweltbelastung.
Für jeden Radfahrer aus dem Duisburger Norden wäre es außerdem ein Traum, über eine direkte kreuzungsfreie Verbindung schneller in die Duisburger Innenstadt zu gelangen.

Wie könnte so eine Verbindung aussehen?

Im Bereich der 1,8 km langen zu erneuernden Berliner Brücke wäre eine Konstruktion möglich, wie sie im Foto dargestellt ist. Der Radweg wäre hier durch eine leichte Stahlkonstruktion unterhalb des seitlichen Kragarms der Berliner Brücke untergebracht.
Vorteil dieser Konstruktion: der Radweg benötigt keinen zusätzlichen Platz und würde eine Erweiterung der Autobahntrasse überflüssig machen. Außerdem ermöglicht er eine wettergeschützte Nutzung. Im Bereich der Zu- und Abfahrten der A 59 befände sich der Radwege in einer entsprechenden Tieflage, so dass er mittels Durchlässen unterhalb der Zufahrten weiter geführt werde könnte. Im weiteren Verlauf Richtung Norden (Hamborn) böte sich die Weiterführung des Radweges dann direkt neben der Autobahn an.

Mit dieser kombinierten Straßen- und Radwegeverbindung vom Norden Duisburgs in die Innenstadt würde die Stadt eine zukunftsweisende und umweltschonende Verkehrsverbindung für den Berufs, -Geschäfts- und Freizeitverkehr erhalten. Duisburg könnte sich mit diesem innovativen Konzeptes an die Spitze der Mobilitäts-Bewegung von NRW oder sogar ganz Deutschland stellen. Der Radweg wäre ein Leuchtturmprojekt für Duisburg.

© 2020 ADFC Kreisverband Duisburg e. V.