• Radreisen 2019

von Gisela Brands

 

In diesem Jahr bin ich 2 Radtouren gefahren. Die dritte vorgesehene Radtour - Bodensee-Radwanderung – fiel aus, da die Deutsche Bahn die Streckenführung nach Lindau geändert hat und die Gruppe hätte 3 x umsteigen müssen.

Mit 12 Personen starteten wir in diesem Jahr die Ostsee und Schlei Radtour, vom 25.05. bis 29.05.2019. Die Region Schleswig-Holstein ist geprägt von vielen Seen und einer hügeligen Landschaft. Da alle bis auf einen Teilnehmer schon einen Tag früher angereist waren, konnten wir gemeinsam zu Abend essen und uns kennenlernen.

Unser Quartier lag am Nord-Ostsee-Kanal, der meist befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. Am Morgen und am Abend sahen wir die großen Containerschiffe und auch hier und da Segelschiffe von unserem Quartier aus. Versorgt wurden wir mit Frühstück, am Abend auch mit Grillbuffet oder heimischer Kost von der Herbergsfamilie, die unsere Gruppe liebevoll aufgenommen hat.

Samstag war Sightseentour angesagt.  Auf dem Weg dorthin sind wir auf einem wunderschönen Hof mit Cafe eingekehrt und haben uns mit Kuchen und Kaffee gestärkt. Rendsburg mit der längsten Bank der Welt, der Hochbrücke, der Schwebefähre, die im Neuaufbau ist, dem Fußgängertunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal sowie die Stadt Rendsburg selbst waren unsere Stationen dieser 50 km Tour.

Der Sonntag begrüßte uns mit Nieselregen und auf dem Weg nach Kappeln hatten wir auch noch einen Plattfuß. Trotz der Panne schafften wir unsere 50 km Tour bis zum "Landarzt-Hause" (Cafe Linadauhof). Danach sind wir mit dem Schleidampfer nach Lindaunis gefahren. Dort erwartete uns starker Regen, der uns auch auf dem 30 km langen Heimweg begleitete. Ziemlich durchnässt kamen wir an unserem Quartier an.

Waabs und Damp an der Ostsee waren unsere Stationen am nächsten Tag. Die Gruppe hatte sich halbiert. Das Wetter war trocken und von ein paar Sonnenstrahlen begleitet. Es war eine schöne Fahrt nach Damp. In Damp trafen wir einen Rollerbladfahrer, der uns 25 km von Damp bis Eckernförde begleitete, d.h. er führte unsere Gruppe durch eine wundervolle Landschaft. Tageskilometer waren 80.

Schleswig an der Schlei – wiederum hin und zurück 80 km – war unser Ausflug am Dienstag. Vorbei am Wittensee und Bistensee fuhren wir durch die Hüttener Berge und eine mit viel Wald geprägte Landschaft. Wir machten Stationen in Haitabu, einem Wikingerdorf und schauten uns den St. Petri Dom in Schleswig und Holm, das ehemalige Fischerviertel, an. Bevor wir die Fähre in Misunde passierten, kehrten wir in einem verträumten Caféhaus ein. Dort stellten wir fest, dass eine Teilnehmerin ihr Portemonnaie in Schleswig hat liegen gelassen. Der Herrgott war mit uns und das Portemonnaie ist in einem Caféhaus abgegeben worden. So war der Tag gerettet.

Gott sei Dank war der letzte Tag nicht so anstrengend. Wir unternahmen eine „Kaffeefahrt“ von 40  km an den Westensee und kehrten in einem Gasthaus, das direkt am See lag, ein. Nach Rückkehr in unserem Quartier verabschiedeten wir uns voneinander.  Abgesehen von einem bisschen Regen hatten wir doch noch schönes Wetter mit viel Sonnenschein.

Den Part des „Lumpensammlers“ haben Irmgard und Werner abwechselnd übernommen.

Im nächsten Jahr wird diese Tour wieder angeboten, und zwar von Samstag, den 23.05. bis Mittwoch, den 27.05.2020

 

 

Tour 2, eine neue Radtour, fand dieses Jahr mit 11 Personen in Bayern statt. Radfahren und Wellness in Bayern vom 21.07. bis 28.07.2019. Standquartier war ein Appartement Hotel in einer guten Stadtlage von Bad Füssing, nahe einer großen Therme. Von hier aus fanden die Tagestouren statt.

Am Anreisetag (Sonntag) gab es ein gemeinsames Abendessen in dem ältesten Lokal des Ortes. Montags erradelte die Gruppe Wege rund um Bad Füssing und besichtigte einen Gnadenhof für Bären. Am Abend war gemeinsames Sparribs-Essen angesagt.

Dienstags fuhren wir nach Passau, der Dreiflüssestadt und machten eine Stadtbesichtigung mit einer professionellen Stadtführerin. Ein gemeinsames Abendessen 10 km vor unserem Standquartier war der krönende Abschluss dieser 85 km langen Tagestour.

Mittwochs war Wellness angedacht. Bad Füssing ist die Stadt der Thermen und der Werbeslogan dieses Wellnessortes lautet „die Kraft der drei Heilquellen wirkt & wirkt & wirkt“. So ließen wir uns vom Heilwasser verwöhnen.

Donnerstags fuhr die Gruppe nach Österreich in die barocke Stadt Schärding über Obernberg und der Klosteranlage Reichensberg. Die 60 km Tour endete in einer bayerischen Moststube bei ungarischem Gulasch, den die Inhaber jeden Donnerstag für ihre Gäste kochen.

Freitag fuhren wir am Inn entlang nach Braunau, der ältesten Stadt Österreichs. Nach 60 km kehrte die Gruppe ebenfalls in eine Moststube ein, in der es bayerische Brotzeit und einen Hexentrunk gab.

Samstags fuhr die Gruppe entlang der Rott nach Rotthalmünster, wo es eine wunderschöne Kirche zu bestaunen gab. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe geteilt: Die Frauen an einem Natur-Badesee, wo sie sich nach diesen heißen Temperaturen abkühlte. Die Männer der Gruppe trafen sich zum Fußballschauen.

An jedem Abend fuhr einige aus der Gruppe – teilweise mit dem Fahrrad – zum 2 km entfernten Hasslinger Hof, dem Tanzparadies von Bad Füssing. Dort schwingten wir das Tanzbein zu Live-Musik oder zu Musik, aufgelegt von einem DJ.

Auf den unterschiedlichen Tanzflächen und unterschiedlichen Musikrichtungen fand jeder etwas nach seinem Geschmack.

 

Der Wettergott war gut zu uns. Bei sonnigen, fast zu heißen Temperaturen, ließ es sich gut bei Fahrtwind radeln. Alles in allem eine tolle Tour in einer wunderschönen Gegend.

Der Part des „Lumpensammlers“, wurde hervorragend von Matthias und Josef abwechselnd übernommen.

Da die Gruppe begeistert war, findet diese Tour in 2020 wieder statt. (12.07. bis 19.07.2020).

 

Gruppenbild mit einigen TeilnehmerInnen vor dem Standquartier

Mehrtagestouren

Die Mehrtagestouren des ADFC werden im Touren- und Veranstaltungsportal angeboten.

Bitte unter Merkmale einen Haken bei Mehrtagestouren setzen.

Eine Anmeldung ist direkt bei den einzelnen Touren möglich.

Presseartikel über die Fünf-Länder-Tour des ADFC

Die Rheiderlandzeitung und die Norderneyer Bäderzeitung berichteten über die Mehrtagestour des ADFC Duisburg

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