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Aktuelles aus Duisburg

RAD im Pott Herbst/Winter 2019/2012

03.10.19
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Essen, Oberhausen, Gladbeck, Presse

Das neue Heft ist online.

RAD im Pott Sommer 2019

02.06.19
Kategorie: Presse, Aktuelles, Duisburg, Oberhausen, Gladbeck, Essen

Das neue Heft ist online. Themen u.a: Fahrradklimatest, Mehr Platz fürs Rad, Radregion Ruhrgebiet...

Duisburg mit anderen Augen sehen

02.06.19
Kategorie: Duisburg, Radtouren, Aktuelles

Was als alternative Hafen- bzw. Busrundfahrt begonnen hat, ist jetzt auch per Fahrrad möglich.

Aktuelles aus NRW

Auftakt zum Fahrradgesetz-NRW: 1. Arbeitssitzung im Verkehrsministerium

24.01.20

Mehr als 50 VertreterInnen von Verbänden und Institutionen haben am 22.01.2020 an der ersten...

Auftakt zum Fahrradgesetz-NRW: Veranstaltung „Impulse für ein NRW-Radverkehrsgesetz“ der GRÜNEN im Landtag

22.01.20
Kategorie: Aktuelles, Kreisverbände, Verkehr, Mobilität

Am Freitagabend, 17. Januar 2020, lud die Landtagsfraktion der GRÜNEN zu einer Diskussionsrunde...

Arbeitssitzung zum Fahrradgesetz im Verkehrsministerium am 22.01.2020

21.01.20
Kategorie: Aktuelles, Mobilität, Verkehr, Verkehrspolitik

Das Verkehrsministerium NRW hat 32 Verbände zu einer 1. Arbeitssitzung am 22.01.2020 eingeladen,...

Schlechtes Fahrradklima in Duisburg?

Baustelle vor dem Duisburger Rathaus

Wenn die Politik verstehen will, warum die Duisburger*innen so schlechte Noten zum Fahrradklima abgeben, muss Sie nur einen Schritt aus dem Rathaus machen.

Radfahrer*innen werden unvermittelt ausgebremst. Diese rechtswidrige Beschilderung ist auch mit Sicherheit niemals genehmigt worden (oder doch?).

Die rechtskonforme Lösung für den Radverkehr: Absteigen, auf die Fahrbahn schieben und das Fahrzeug schiebend auf der Fahrbahn durch die Baustelle führen. Alles andere ist illegal. Viel Vergnügen!

Radweg an der A 59 in Duisburg

In Duisburg soll die A 59 von dem Autobahnkreuz Duisburg bis nach Hamborn von vier - auf sechs Streifen ausgebaut werden. Warum berücksichtigt man dann nicht direkt auch einen parallel verlaufenden Radweg, fragt sich der ADFC-Duisburg ?
Wenn Duisburg wirklich seine Fahrradfreundlichkeit steigern will , dann besteht jetzt die Gelegenheit dazu. Kostengünstiger als mit einem zeitgleichen Ausbau der Berliner Brücke und dessen Fortführung bis in den Duisburger Norden kann man so einen Radweg nicht bauen. Um dem Projekt den nötigen Anschub zu verleihen hat sich der ADFC Duisburg an den Duisburger Bundestagsabgeordneten Mammut Özdemir gewandt. Mit diesem frischen Denkanstoß hat dieser zwischenzeitlich den Bundesverkehrsminister angeschrieben, um diese Maßnahme entsprechend prüfen zu lassen.
In Deutschland wäre so eine Parallelführung einmalig und zukunftsweisend, weil sie den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad deutlich fördern würde. Immerhin haben wir es bei der A 59 mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 90.000 Fahrzeugen zu tun, und damit auch mit einer großen zu bewältigenden Umweltbelastung.
Für jeden Radfahrer aus dem Duisburger Norden wäre es außerdem ein Traum, über eine direkte kreuzungsfreie Verbindung schneller in die Duisburger Innenstadt zu gelangen.

Wie könnte so eine Verbindung aussehen?

Im Bereich der 1,8 km langen zu erneuernden Berliner Brücke wäre eine Konstruktion möglich, wie sie im Foto dargestellt ist. Der Radweg wäre hier durch eine leichte Stahlkonstruktion unterhalb des seitlichen Kragarms der Berliner Brücke untergebracht.
Vorteil dieser Konstruktion: der Radweg benötigt keinen zusätzlichen Platz und würde eine Erweiterung der Autobahntrasse überflüssig machen. Außerdem ermöglicht er eine wettergeschützte Nutzung. Im Bereich der Zu- und Abfahrten der A 59 befände sich der Radwege in einer entsprechenden Tieflage, so dass er mittels Durchlässen unterhalb der Zufahrten weiter geführt werde könnte. Im weiteren Verlauf Richtung Norden (Hamborn) böte sich die Weiterführung des Radweges dann direkt neben der Autobahn an.

Mit dieser kombinierten Straßen- und Radwegeverbindung vom Norden Duisburgs in die Innenstadt würde die Stadt eine zukunftsweisende und umweltschonende Verkehrsverbindung für den Berufs, -Geschäfts- und Freizeitverkehr erhalten. Duisburg könnte sich mit diesem innovativen Konzeptes an die Spitze der Mobilitäts-Bewegung von NRW oder sogar ganz Deutschland stellen. Der Radweg wäre ein Leuchtturmprojekt für Duisburg.

© 2020 ADFC Kreisverband Duisburg e. V.