Infoladen des ADFC Duisburg

Aktuelles aus Duisburg

„Integrations-Team“ startet bei den 24 Stunden von Duisburg

02.08.18
Kategorie: Duisburg, Aktionen, Aktuelles

Das Quartett „Integrations-Team Duisburg“ startet beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen am Samstag im...

RAD im Pott Sommer 2018

24.05.18
Kategorie: Presse, Aktuelles, Duisburg, Oberhausen, Gladbeck, Essen

Das neue Heft ist online.

Gemeinsames Gedenken an getötete Radfahrer

06.03.18
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Duisburg

Radtour zu Geisterrädern

Aktuelles aus NRW

ADFC-Fahrradklima-Test startet im September

13.08.18
Kategorie: Aktuelles, Tourismus

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub will es wieder wissen: Wieviel Fahrrad steckt in unseren...

Schön war`s - Nachbericht von der NRW Radtour

13.08.18
Kategorie: Aktionen, Tourismus

1.300 Radler haben vom 19. bis zum 22. Juli vier Tage lang gemeinsam die Landschaft an Rhein und...

Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 23. September

13.08.18

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist eine gute Gelegenheit, den ADFC und seine...

Radtourentipp 7

Grenzerfahrung: Stadt, Land, Fluss

Die siebte Karte aus der Reihe Radtourentipps ist erschienen. Unter dem Titel „Grenzerfahrung“ beschreibt die Tour eine Umrundung der Stadt Duisburg, an der Grenze zu den Nachbarstädten.

Einmal entlang der Grenze um die ganze Stadt zu fahren ermöglicht neue Impressionen: Duisburg ist Teil eines Ballungsraums, der Metropolregion Ruhr und der Metropolregion Rheinland. Auf den 110 Kilometern erfahren Sie die Topographie des Raumes und bewegen sich zwischen etwa 22 Metern über dem Meeresspiegel am Rhein bis auf eine Höhe von 87 Metern auf dem Grenzweg zu Mülheim, südlich des Hauses Hartenfels.
Das Duisburger Stadtgebiet hat an seinen Rändern abwechslungsreiche Landschaften zu bieten, niederrheinische Natur, viel Wald, aber auch Siedlungen, in denen man beim Überqueren der Straße bereits in der Nachbarstadt ist. Weitgehend ist die Grenze durch Freiräume gekennzeichnet, bildet einen Puffer zwischen der einen und der anderen Stadt. Dies zeigt auch die Planungsgrenzen einer Stadt auf, die ihre Funktionen konzentrisch von innen nach außen plant. Die Mischung aus den unterschiedlichsten Landschaftstypologien macht diese Tour so spannend. Und sie vermittelt tiefe Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region, zeigt Urtypen der bäuerlichen Landschaft, die im 19. Jahrhundert dort eingewanderte Industrie, unberührte bzw. inzwischen wieder renaturierte Flussauen und Wälder. Die Vielfältigkeit und die Gegensätze machen diese Tour auf engstem Raum reizvoll.
Für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel ist etwas dabei: Entweder die rund 110 Kilometer an einem Stück fahren oder einzelne Abschnitte heraussuchen. Der Radtourentipp 7 besteht aus 24 Einzelkarten mit Beschreibungen, einer Übersichtskarte, bett+bike Empfehlungen und einer Auflistung der Bahnhöfe entlang der Strecke. Damit lassen sich ein Kurzurlaub rund um Duisburg mit Übernachtung oder einzelne Tagesetappen planen.
Aber es gibt auch Kritik: Leider sind einige Kartenblätter wegen eines „Druckfehlers“ nur schlecht lesbar. Auch weisen die einzelnen Karten eine zu geringe Überlappung auf und der Platz für die Spirallochung ist beim Layout nicht ausreichend berücksichtigt worden. Die unterschiedliche Nummerierung von Text- und Kartenblättern ist etwas verwirrend. Auch die
Angabe der Gesamthöhenmeter fehlt, ebenso Infos zu den Fotos. Die Sehenswürdigkeiten aus dem Text sind (nicht nur) für ortsfremde teilweise kaum oder gar nicht zu finden.
„Grenzerfahrung“ ist aber dennoch ein gelungener Tourtipp.
Das Spiralheft ist ab sofort bei der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße 86 und natürlich beim ADFC an der Mülheimer Straße kostenlos erhältlich. Im Internet sind auch die GPS-Daten zur Tour im Fahrradportal Duisburg www.duisburg.de/radverkehr bereitgestellt.

Aufbruch Fahrrad

WIR FORDERN DEN AUFBRUCH IN EIN MODERNES, BEWEGLICHES LAND NRW.

Dafür wollen wir bis 2025 den landesweiten Anteil des Radverkehrs auf 25% erhöhen. Wir wollen den Akteuren in Politik und Verwaltung zeigen, wie viele Menschen in NRW sich eine Mobilitätswende wünschen. Wir skizzieren neun Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität, die idealerweise in einem Fahrradgesetz verankert werden.

Wenn wir es schaffen, innerhalb eines Jahres mindestens 66.000 Unterschriften von Unterstützer*innen im Land zu sammeln, wird der Landtag in NRW sich mit unseren Forderungen befassen.

1. Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen

2. NRW wirbt für mehr Radverkehr

3. 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr

4. 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr

5. Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen

6. Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden

7. Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr

8. Fahrradparken und E-Bike Stationen

9. Förderung von Lastenrädern

Unsere nächsten Radtouren:

Raesfelder Schloß

Sa, 18. August 2018, 08:41 Uhr

Duisburg-Duissern Infoladen

Länge: 105 km

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Raesfelder Schloß

Sa, 18. August 2018, 09:30 Uhr

Oberhausen-Holten, Marktplatz, Brunnen

Länge: 80 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 26. August 2018, 09:00 Uhr

Anmeldung
Moers Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 9-11

Länge: 75 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 26. August 2018, 09:50 Uhr

Anmeldung
Rheinberg-Orsoy Cafe am Rheintor

Länge: 55 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 26. August 2018, 10:00 Uhr

Anmeldung
Duisburg-Walsum, Fähre

Länge: 55 km

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Mit der MUT-Tour gemeinsam gegen das Stigma der Depression

Do, 30. August 2018, 12:30 Uhr

Duisburg-Altstadt Lifesaver-Brunnen

Länge: 32 km
Thementour
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Nordbahntrasse Wuppertal

Sa, 01. September 2018, 10:00 Uhr

Duisburg-Obermeiderich, Ruhrbrücke Aackerfähre, Emmericher Str.

Länge: 120 km

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Cafe-Fahrt für Jung und Alt

So, 09. September 2018, 09:00 Uhr

Duisburg-Walsum Bezirksamt

Länge: 80 km

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Radweg an der A 59 in Duisburg

In Duisburg soll die A 59 von dem Autobahnkreuz Duisburg bis nach Hamborn von vier - auf sechs Streifen ausgebaut werden. Warum berücksichtigt man dann nicht direkt auch einen parallel verlaufenden Radweg, fragt sich der ADFC-Duisburg ?
Wenn Duisburg wirklich seine Fahrradfreundlichkeit steigern will , dann besteht jetzt die Gelegenheit dazu. Kostengünstiger als mit einem zeitgleichen Ausbau der Berliner Brücke und dessen Fortführung bis in den Duisburger Norden kann man so einen Radweg nicht bauen. Um dem Projekt den nötigen Anschub zu verleihen hat sich der ADFC Duisburg an den Duisburger Bundestagsabgeordneten Mammut Özdemir gewandt. Mit diesem frischen Denkanstoß hat dieser zwischenzeitlich den Bundesverkehrsminister angeschrieben, um diese Maßnahme entsprechend prüfen zu lassen.
In Deutschland wäre so eine Parallelführung einmalig und zukunftsweisend, weil sie den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad deutlich fördern würde. Immerhin haben wir es bei der A 59 mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 90.000 Fahrzeugen zu tun, und damit auch mit einer großen zu bewältigenden Umweltbelastung.
Für jeden Radfahrer aus dem Duisburger Norden wäre es außerdem ein Traum, über eine direkte kreuzungsfreie Verbindung schneller in die Duisburger Innenstadt zu gelangen.

Wie könnte so eine Verbindung aussehen?

Im Bereich der 1,8 km langen zu erneuernden Berliner Brücke wäre eine Konstruktion möglich, wie sie im Foto dargestellt ist. Der Radweg wäre hier durch eine leichte Stahlkonstruktion unterhalb des seitlichen Kragarms der Berliner Brücke untergebracht.
Vorteil dieser Konstruktion: der Radweg benötigt keinen zusätzlichen Platz und würde eine Erweiterung der Autobahntrasse überflüssig machen. Außerdem ermöglicht er eine wettergeschützte Nutzung. Im Bereich der Zu- und Abfahrten der A 59 befände sich der Radwege in einer entsprechenden Tieflage, so dass er mittels Durchlässen unterhalb der Zufahrten weiter geführt werde könnte. Im weiteren Verlauf Richtung Norden (Hamborn) böte sich die Weiterführung des Radweges dann direkt neben der Autobahn an.

Mit dieser kombinierten Straßen- und Radwegeverbindung vom Norden Duisburgs in die Innenstadt würde die Stadt eine zukunftsweisende und umweltschonende Verkehrsverbindung für den Berufs, -Geschäfts- und Freizeitverkehr erhalten. Duisburg könnte sich mit diesem innovativen Konzeptes an die Spitze der Mobilitäts-Bewegung von NRW oder sogar ganz Deutschland stellen. Der Radweg wäre ein Leuchtturmprojekt für Duisburg.

© 2018 ADFC Kreisverband Duisburg e. V.