Felgenklemmer

Ohne Worte - ©Bernd Sluka
kein Fahrradparker - ©Bernd Sluka

Gute Fahrradparker animieren dazu, auch mit hochwertigen (und damit verkehrssicheren und attraktiven) Rädern zu möglichst vielen Zielen zu fahren. In ihnen werden Fahrräder nicht abgestellt sondern geparkt, das heißt nicht weniger als diebstahlsicheres Anschließen von Rahmen und einem Rad an die Parkanlage, sowie bequemes und umsturzsicheres Einstellen. Wem schon einmal das Rad in einem „Felgenklemmer” (siehe Bild) umgefallen ist oder wessen Kabel sich schon einmal in einer viel zu eng bestückten Abstellanlage verfangen hat, weiss die vom ADFC zertifizierten Fahrradparker zu schätzen.


Überdachung

Überdachte Anlage ©ADFC Germersheim
Überdachte Anlage ©ADFC Germersheim
Fahrradboxen ©ADFC Germersheim
Fahrradboxen ©ADFC Germersheim
Fahrradgarage ©Cervotec
Fahrradgarage ©Cervotec
Fahrradhäuschen ©Stadt Hamburg
Fahrradhäuschen ©Stadt Hamburg

Steht ein Rad oft für Stunden draußen, muss es nicht nur gut geparkt, sondern durch ein Dach auch vor Schnee und Regen geschützt werden.

Vor allem in der Nacht drohen Vandalismus und Fahrradteileklau, wenn die überdachte Anlage für jeden zugänglich ist und keine soziale Kontrolle besteht. Dann müssen geschlossene Fahrradparkanlagen her. Es gibt diese in Form von Fahrradboxen, überwachten Fahrradstationen und gemeinschaftlichen Fahrradgaragen oder Fahrradhäuschen (Infos sieh unten).


Auf öffentlichem Grund

Fahrradhäuschensymbol in Hamburg | ©Wikipedia

Glücklich, wer Zugriff auf einen Fahrradkeller oder eine geschlossene Fahrradparkanlage in Zeiten langer Nichtnutzung hat.
Und wenn nicht?

Das Fehlen einer Abstellsatzung, die jedem Neubau eine bestimmte Anzahl vonFahrradabstellplätzen abverlangt - für Autos gibt es so was schon lange - verschärft das Problem.
Hilden ist hier Vorbild: Fahrradabstellplatzsatzung (Pdf, 48 KB).

Düsseldorfer Stadtteile mit umfangreichem Altbaubestand brauchen ein Netz von Fahrradhäuschen auf öffentlichem Grund, denn hier sind geschlossene, ebenerdig und leicht zugängliche Parkmöglichkeiten eine Rarität.
In Hamburg und Dortmund gibt es diese Fahrradhäuschen schon. Die Fahrradhäuschen sind mit einer Grundfläche von etwa 6m² extrem platzsparend, weil die Räder senkrecht aufgehängt werden. Der Einbau von Gasdruckfedern ist möglich und erlaubt jedem ohne großen Kraftaufwand das Einhängen. Auf der Fläche von fünf PKW-Stellplätzen (á 2,40m x 5m) können zehn Häuschen für insgesamt 120 Fahrräder errichtet werden!

Bild: Copyright: M. Krüger-SandkampIn Bilk hat eine Bürgerinitiative mit Unterstützung des ADFC den Antrag gestellt ein solches Fahrradhäuschen nach Dortmunder Modell aufzustellen. Dieser ist mit der Begründung abgelehnt worden, man sähe keine Möglichkeit das Parkraumproblem für Räder im öffentlichen Raum zu lösen, es sei kein Platz und man habe kein Geld. Quartiersgaragen für Autos wurden und werden mit viel Geld gefördert, Bürgerinitiative und ADFC halten daher die Begründung für lächerlich und werden weiter bohren.

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