Sternfahrt 2013: Unschlagbar

Fünftausend Radler vom Niederrhein (offiziell beginnt dieser ja nördlich von Bonn), dem Bergischen und dem Ruhrgebiet strahlten bei der Sternfahrt mit der Sonne um die Wette. Die Sonne legte sich mächtig ins Zeug, aber die 5000 Radbegeisterten waren spätestens ab der Toulouser Allee unschlagbar.

Komplett über beide Fahrrichtungen zwischen Adlerstraße und Jülicher Brücke zog sich der dicht gedrängte Radlerstrom.

„Zeit, dass sich was dreht” war das Motto der Sternfahrt und die Botschaft kam an. Teilnehmer hatten verschiedene sich drehende Motive mitgeführt. Einer fuhr ein ganzes, geschmücktes Blumenbeet durch die Straßen.

Der mitradelnde Landesverkehrsminister Groschek betonte bei seinem Grußwort „im Fahrradland NRW sollen Radschnellwege auch durch die Innenstädte verlaufen.”

Arndt Klocke, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, forderte eine konsequente und umfassende Förderung des Radverkehrs.

Herr Keller sagte „Wir haben Fahrradparkhäuschen wohl übereilt pauschal abgelehnt.” Mit den Häuschen lasse sich das Parkproblem jedoch nicht lösen. Da müsse bei den Bauherren viel mehr gemacht werden.

Ariane Bischoff von der Agenda 21 aus Solingen warb eindringlich für fahrradfreundliche Schule. Der Schulweg solle wieder aus eigener Kraft bewältigt werden. Damit dies sicher für die Kinder sei, müsse auch schon mal zeitweise eine Straße gesperrt werden.

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Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die zu einem gehörigen Teil die Abschlussparty auf dem Johannes-Rau-Platz finanzierten:

Wir danken außerdem den weiteren Firmen, deren Spenden uns eine Werbung für die Sternfahrt in der gesamten Region erlauben:

Preise für witzige, bissige, lustige Räder und deren Besitzer stifteten:


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