Planung zum Schadowstraßenumbau

Nach der Inbetriebnahme der neuen U-Bahn wird die Schadowstraße umgebaut werden.

Dazu läuft vom 06. bis 27. November 2012 ein Verfahren zur Bürgerbeteiligung unter dem Titel „Perspektive Schadowstraße”. Im Foyer des Schauspielhauses werden dazu drei Vorschläge der Verwaltung vorgestellt, die mögliche Varianten zeigen. Alle Düsseldorfer sind aufgefordert, als Besucher zu den Öffnungszeiten Mo-So 11 bis 18:30 und am 10., 11. und 18. November jeweils von 11 bis 16 Uhr auf bereitliegenden Karten abzustimmen. Auf diese sollen auch zusätzliche Amerkungen geschrieben werden.

Ein Blick auf alle Varianten sowie die Abgabe von Meinungen dazu ist auch im Internet auf der Seite der Stadt Düsseldorf möglich:
www.duesseldorf.de/schadowstrasse.


Fairkehr in der Schadowstraße!

Pressemitteilung

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Düsseldorf schlägt eine Fußgängerzone mit einem Radweg vom Jan-Wellem Platz bis zur Oststraße vor.
Dieser Radweg soll einerseits eine autofreie Ost-West-Verbindung durch die Innenstadt ermöglichen, andererseits so gestaltet sein, dass ein Queren durch Fußgänger grundsätzlich überall möglich ist. Nahe dem Jan-Wellem-Platz würde der Schadowstraßen-Radweg auf die neue Nord-Süd-Radachse am Kö-Bogen treffen, damit entstünde ein Radverkehrsknotenpunkt mitten in der Stadt.

Der Radweg sollte in der Mitte der Füßgängerzone liegen, mindestens vier Meter breit und deutlich durch einen Breitstrich und taktile Elemente begrenzt sein. Um querende Fußgänger früh genug zu erkennen, sollte die lichte Breite mindestens sechs Meter betragen. Bänke mit Blickrichtung zu den Schaufenstern, Fahrradständer mit Öffnung zum Radweg sowie Bäume könnten die visuelle Abgrenzung des Radwegs noch verstärken.

In vielen Fußgängerzonen fahren Straßenbahnen und Busse, da wird sicher auch ein Fairkehr zwischen Radfahrern und Fußgängern auf einer ehemals vierspurigen Autostraße möglich sein.

Jägerhofpassage verschwindet

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Im Zuge des KöBogen Neubaus wird die Jägerhofpassage ab 5. November für immer verschwinden.

Bis zur Erstellung einer Rampe, die über den neuen Tunnel auf die Straßenbahntrasse und wieder hinunter führt, werden Radler am Theatermuseum vorbei auf auf die südliche Jägerhofstraße geführt. Dort soll ein 3m breiter ZweiRichtungs Rad/Gehweg abgetrennt werden, der über die Hofgartenstraße wieder in den Hofgarten führt. (siehe grüner Weg in der Grafik). Wer Umwege scheut und kein Problem hat im Mischverkehr zu fahren, sollte auf der Jägerhofstraße bleiben.

ErFahrungsbericht vom 5.11. 16:45 Uhr (Rüdiger Heumann)

Der Verlauf der Umleitung ist in Ordnung, aber die Gestaltung, vor allem im Hinblick auf die lange Dauer der Umleitung, bescheiden. Eine diesbezüglich Anfrage beim Amt für Verkehrsmanagement läuft.
Im Detail: Es fehlt jegliche Ausschilderung der Umleitung. Fußgänger und Radler teilen sich den Bürgersteig an der Jägerhofstraße für beide Fahr-/Gehrichtungen, mit 3m ist dieser aber dafür zu schmal. Die Insel auf der Hofgartenstraße ist nicht auf Null abgesenkt sondern auf ca. 5cm, vorheriges Abbremsen bei Räder ohne Federung ist angeraten.

Radverkehr im Kö-Bogen

Das Konzept im Pressegespräch

VCD und ADFC haben um einen gemeinsamen Entwurf gerungen, der die Bedürfnisse der ÖPNV-Nutzer und der Radfahrenden bestmöglich berücksichtigt.

1. Es soll auch nach Fertigstellung der Wehrhahnlinie eine direkte Straßenbahnverbindung in die Altstadt von Norden/Südosten geben.
2. Der von der Verwaltung vorgeschlagene gemeinsame Geh-/Radweg entlang des Landskroneufers ist als langsame Freizeitroute (er)tragbar, aber als Alltagsverbindung mit Rücksicht auf die Fußgänger indiskutabel.
3. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Radrouten werden um Verbindungen über die Blumenstraße und die Königstraße ergänzt.
Diese Ergänzungen ermöglichen kostengünstig und kurzfristig den Kö-Bogen zügig zu umfahren und in die Altstadt zu gelangen. Die Straßenbahntrasse kann bleiben wo sie ist. Allerdings bedeutet die Umfahrung einen gewissen Umweg.

Bis zur Fertigstellung der Wehrhahnlinie fährt die Straßenbahn auf der bestehenden Trasse weiter und eine direktere Verbindung ist nicht möglich. Download Plan als PDF

Nach Fertigstellung der Wehrhahnlinie soll es nach den Plänen der Verwaltung keine direkte Straßenbahnverbindung in die Altstadt mehr geben. Dies wäre für den ÖPNV Nutzer von großem Nachteil. Nach Entfernung der Schienen könnte allerdings auf der alten Trasse ein direkte Radroute von der Schadowstraße in die Altstadt entstehen. Download Plan als PDF

 

Beste Lösung für ÖPNV-Nutzer und Radfahrende wäre eine Verlegung der bestehenden Trasse vom Jan-Wellem-Platz in die M.-Weyhe-Allee. Es gäbe weiterhin eine direkte Straßenbahnverbindung in die Altstadt und eine direkte Radroute von der Schadowstraße in die Altstadt wäre möglich. Download Plan als PDF

 

Bis zum 11. Juli 2011 konnte jeder Bürger den Entwurf des Bebauungsplans zum zweiten Bauabschnitt des Kö-Bogens einsehen und Eingaben dazu machen.
Eingabe Doris Dams

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