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"Radfahrer absteigen" - Problemlösung auf Düsseldorfer Art?

03.10.18
Kategorie: Düsseldorf, Aktuelles, Verkehr


ADFC fordert Erweiterung der Hafenbrücke statt Sperrung für Radfahrer

Das ärgert nicht nur Düsseldorfer RadlerInnen: Rund 1500 km führt der internationale Rheinradweg "EuroVelo 15" Radreisende den Rhein entlang von der Quelle bis zur Mündung. Ein Highlight ist sicher die Fahrt am Düsseldorfer Rheinufer. Da wird's ohnehin manches Mal eng, doch nun erwartet die Radelnden eine neue Überraschung:

Die Rad- und Fußgängerbrücke über die Hafenmündung, ohnehin ein Nadelöhr mit ihren engen Drängelgittern, ist jetzt für Radfahrer endgültig tabu - sofern sie nicht absteigen und schieben. Sieht so die Lösung für einen schon lange unzureichenden Engpass aus? Die Strecke von der Altstadt entlang der schönen Fluss-Strände bis zur öffentlichen Golfanlage erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Bei Düsseldorfern wie bei Touristen, bei Menschen zu Fuß wie auf dem Rad. Es liegt auf der Hand, das mehr Platz geschaffen muss.

Der ADFC Düsseldorf fordert die Erweiterung der Hafenbrücke um eine komfortable zweite Spur und die Trennung von Fuß- und Radverkehr, damit beide zu ihrem Recht kommen, und nicht die Kapitulation vor einem Engpass.

Die Kopenhagener machen es uns vor. Dafür muss Geld investiert werden. Aber heraus kommt eine attraktives Bauwerk, das sich großer Beliebtheit erfreut und schnell zum Wahrzeichen wird. Wäre das nicht auch was für Düsseldorf?

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