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ADFC schlägt grüne Farbe für Radwege in Düsseldorf vor

31.07.20
Kategorie: Aktuelles, Aktionen, Düsseldorf, Presse, Sicherheit, Verkehrsplanung, Verkehrspolitik







Farbe schafft Verkehrsraum für Radfahrerinnen und Radfahrer

Der ADFC Düsseldorf fordert, dass zukünftig alle Radwege in der Landeshauptstadt grün eingefärbt werden. "Die Kennzeichnung mit roter Farbe an Gefahrenstellen im Radwegenetz soll beibehalten werden, zusätzlich sollten alle anderen Abschnitte der Radwege als Abgrenzungswirkung grün eingefärbt werden", wünscht sich Lerke Tyra, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Düsseldorf. "Das nützt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern. Fußgänger*innen, Autofahrer*innen erkennen sofort: Achtung, hier ist ein Radweg." Und Radfahrende sehen gleich „Hier geht’s lang!“ Wo es nicht für geschützte Radwege reicht, entstehen so zumindest optisch getrennte Räume.

Eine Untersuchung des Münchener Radentscheids hat ergeben, dass farbige Fahrradwege gute Orientierung im Straßenverkehr für alle schafft; die Farbe Grün sei am besten geeignet. Auch in Berlin nimmt bei Radfahrenden das Gefühl der Unsicherheit durch grün markierte Radwege nachweislich ab.

Lerke Tyra: "Jeder und jede profitiert von klaren Kennzeichnungen. Für Radfahrende ist es oft nur schwer zu erkennen, wo Fahrradwege entlang führen, wo diese nach Kreuzungen weiter gehen oder wo sichere Radspuren enden. Farbe gibt Orientierung. Auch zu Fuß Gehende wissen oft nicht, dass sie auf einem Radweg laufen: Beispiel Rheinuferradweg in der Altstadt. Die Farbe schützt die Fußgängerinnen und Fußgänger und trennt die Verkehrsräume sehr deutlich. Das bedeutet weniger Stress für alle."

 

Der ADFC fordert, auch schon jetzt existierende Radwege nach und nach grün einzufärben.


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