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ADFC fordert barrierefreien Zugang zum Uniklinikum

03.07.20
Kategorie: Düsseldorf, Aktuelles, Presse, Mobilität, Verkehr

Eingangsbereich Uni-Klinik Düsseldorf, © ADFC Düsseldorf


Blumen gern - aber nicht hier!

In einem offenen Brief fordert der ADFC den Vorstand des Universitätsklinikums auf, den Zugang von der Moorenstraße so umzubauen, dass er für Menschen mit Fahrrädern, Lastenrädern, Kinderwagen, Rollstühlen oder Elektromobilen einfach zu passieren ist.

"Bitte schieben Sie Ihr Rad im Durchgangsbereich - aus Sicherheitsgründen!" steht auf mehreren Schildern, gleichzeitig stehen kreuz und quer Blumenkästen, um eine Fahrt mit dem Rad zu verhindern", ärgert sich Lerke Tyra, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Düsseldorf. "Durch die Blumenkästen werdem aber nicht nur Radfahrende behindert, sondern auch Menschen mit Kinderwagen, Menschen in Rollstühlen oder auf Elektromobilen wird der Zugang erschwert oder sogar verhindert. Für Fahrräder mit Kinderanhängern und für Lastenräder ist ein Durchkommen nahezu unmöglich. Wir glauben, dass mit einfachen Mitteln der Zugangsbereich so umgestaltet werden kann, dass die zu Fuß Gehenden und Radfahrerinnen und Radfahrer den Eingang gefahrlos passieren können - Rücksichtnahme ist auch hier selbstverständlich."

Der ADFC schlägt vor, den Radverkehr vom Fußverkehr räumlich zu trennen. "Eigentlich ist der Eingangsbereich dafür ideal", so Lerke Tyra. "Mit zwei breiten Toren bieten sich zwei Verkehrswege geradezu an. Der Bereich ist viel breiter als auf vielen Flächen in Düsseldorf, die sich Radelnde und zu Fuß Gehende sonst teilen müssen. Gerne stehen wir dem Vorstand der Uni-Klinik für Fragen und Anregungen zur Verfügung." 

Der ADFC hofft, dass die Klinikverwaltung so schnell wie möglich die Zugangssituation optimiert. 

... zum Offenen Brief des ADFC an den Vorstand des Universitätsklinikum


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