Beschilderte Radrouten in Dortmund

Dortmunder Stadtbezirksroute Eving <-

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Beschreibung

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Beschilderung und Beschreibung führen auf dem Rundkurs links herum.

Von der Haltestelle bzw. vom Platz an der Innsbruckstr. fahren wir in die Bayrische Straße und dort zeigt das Radtourenschild rechts in den Posthornweg. Nach etwa 500 m erreichen wir in die  alte Bergarbeitersiedlung Kolonie Kirdorf. Auf dem zentralen Wrangelplatz steht ein denkmalgeschützter Kiosk, der allerdings nicht mehr geöffnet ist. Ein Gedenkstein zeigt: Kolonie erbaut 1912/1913. Am Kemminghauser Friedhof kommen wir ins Grüne, zu Feldern und Wiesen, die uns fast 8 km bis zur alten Kirche und Brechten begleiten werden, und fahren direkt auf den 951 m tiefen Luftschacht V der Zechen Minister Stein und Hardenberg zu. (Dieser Rundturm ist im Sommer durch belaubte  Bäume verdeckt, aber gut zu sehen, wenn man geradeaus in die Sackgasse fährt. Dort  sieht dort  auf einem privaten Wohnbereich -früher eine Gaststätte- weitere Zeugnisse des Bergbaus.)
Die Tour führt die Straße Am Beisenkamp bergab mit Blick auf zwei Kohlekraftwerke. Das linke ist das Trianel-Kraftwerk am Datteln-Hamm-Kanal in Lünen-Lippholthausen. Das andere ist das stillgelegte Steag-Kraftwerk auch in Lünen, das in den nächsten Jahren abgebrochen wird.

Wir unterqueren die B236, fahren links und wieder links entlang am Lernbauernhof Schulte Tigges. Über Feldwege und  kleine Straßen kommen wir zu einem hohen Punkt an die Ecke Havelandsheck/ Bramey und sind nah am Windrad, das am Stadthafen in Lünen am Datteln-Hamm-Kanal steht. Hier lohnt es sich ein Blick zurück, nach Süden. Gut zu erkennen sind die Hochhäuser in Derne an der Straße Woldenmey und der Förderturm mit dem Doppelstrebengerüst der Zeche Gneisenau (liegt an der Scharnhorst-Tour)
Weiter durch die Felder kommen wir zur alten Kirche Sankt Johann Baptist in Brechten mit umgebenden Fachwerkhäusern am Widumer Platz. Widum ist die Bezeichnung für einen Pfarrhof. Solche Kirchplätze mit umgebenden Häusern gibt es in Dortmund noch in Huckarde und Mengede, wo der Platz Wiedenhof heißt.
Die Straße „Im Dorfe“  führt  zur Evinger Str./ B 54, die wir an der U-Bahn-Haltestelle Wittichstr. überqueren. Der Supermarkt hier bietet werktags die Möglichkeit, noch Proviant und Getränke zu kaufen.
Wir  kommen in die Neubausiedlung Brechtener Heide. Hier sind die Straßen nach Schriftsteller/-innen benannt: Erich Kästner, Nelly Sachs, Enid Blyton. . . Der Grünzug mitten in dieser Siedlung mit Bänken und Kinderspielplatz könnte schon ein Pausen-/Picknickplatz sein. Etwa 1 km weiter kommen wir  zur Gartenanlage Brechten mit Kinderspielplatz. Gleich danach befinden wir uns in Lünen-Brambauer und sehen geradeaus das Windrad auf der Halde Brockenscheidt in Brambauer und links die drei Windräder in Do-Ellinghausen. Weiter fahren wir über Feldwege, bis wir hinter der Autobahnbücke in den Herrentheyer Wald wieder auf Dortmunder Gebiet kommen. Am Ende des Waldes erblicken hier wir wieder das Windrad in Brambauer. Jetzt sind 1,2 km der Alfred-Lange-/Holthauser Straße ohne Radweg zu befahren und wir sehen wieder die drei Windräder in Ellinghausen. Wir biegen links ab in die Wittichtr. in die dörfliche Siedlung Holthausen. Unübersehbar: ein Pferdeort mit vielen Weiden und Reitplätzen. Die Straße Am Stadtwald führt uns ins Grävingholz und wir fahren etwa einen Halbkreis durch diesen Wald, wo die Unterstellhütte auch ein Pausen-/ Picknickplatz sein könnte. Danach erreichen wir Lindenhorst, dort die Alte Kolonie Eving, die um 1900 für Bergarbeiter der Zeche "Vereinigte Stein und Hardenberg“ gebaut wurde und in den 1970er Jahren abgerissen werden sollte.  Dank einer Bürgeriniative ist die Siedlung erhalten geblieben und die Häuser wurden renoviert. Bewunderswert sind die immer wieder unterschiedlich gestalteten Holzbalken in den Hausfassaden. Das Wohlfahrtsgebäude ist der Mittelpunkt dieser Siedlung. Auf Hinweistafeln wird hier die Entstehung der Siedlung beschrieben.

Nach Überqueren der Evinger Str.= B 54 an der U-Bahn-Haltestelle Externberg kommen wir wieder ins Grüne, in die Parkanlage Externberg und Kleingartenanlage Gut Glück. Dann fahren wir vorbei an einer  Moschee mit hohem Turm. Ein Stück geht es entlang auf dem Radweg unter Bäumen an der Osterfeldstr. zur Siedlung am Rotbuchenweg. Danach gibt es am Bauernkamp die einzig starke Steigung hoch zur Innsbruckstr. Diese führt uns zum Ausgangspunkt zurück.  

 

Weitere Informationen

Die Eving-Tour ist eine für Anfänger, für wenig geübte Radfahrer, für Familien: kaum Steigungen, nur 1,2 km Hauptstraße ohne Radweg, ansonsten nur Nebenstraßen mit Tempo 30, Wirtschaftswege, Wald-/Feldwege. Zudem vier Spielplätze an der Tour: in der Grünfläche im Neubaugebiet Brechtener Heide, in Gartenanlage "Brechten" am Weckweg, an Grävingholz-/Friesenstr., am Evinger Parkweg. Die Eving-Tour ist die schönste,  beliebteste im Dortmunder Norden, weil sie am meisten durchs Grüne und über wenig befahrene Straßen führt. Aber auch die benachbarte Scharnhorst-Tour, 23 km, bietet viele Wege im Grünen. Beide Touren liegen zwischen Kemminghauser Str. und Am Beisenkamp nur 200 m auseinander, dort ist eine Verbindung ausgeschildert.

Toureigenschaften

Routenlänge:
25 km
Oberfläche:
Asphalt
Feld- und Waldwege
Schotter / Unbefestigt
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Sonstiges:
Familientauglich
Steigung:
flach
Tourart:
Halbtagestour
Umfeld:
Industriekultur
Stadt
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Geringer Autoverkehr
Zielgruppe:
Kulturtour
Familien
Senioren

An- und Abreise

Start z.B.:
Schulte-Rödding, Ecke Bayrische-Str.-Innsbruckstr.

ÖPNV:
Schulte-Rödding U 42 (Hombruch<->Grevel)

Weitere Einstiegspunkte

Externberg / Wittichstraße U 41 (Brambauer<->Hörde)

Zuständiger Verein

Stand: 29.06.2020, 22:19 Uhr

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