Beschilderte Radrouten in Dortmund

Dortmund-Süd - ausgeschilderte Route <-

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Beschreibung

Die Rad-Tour Süd ist die schönste, aber auch die anstrengendste der vier Touren, die 1991 in Dortmund anlässlich der Bundesgartenschau ausgeschildert wurden. Von der Kirchhörder/ Olpketalstraße gibt es einen Höhenunterschied von 110 m bis oben zur Viermärker Eiche, Straße Am Ossenbrink. Und vom tiefsten Punkt im Tal des Wannebachs sind 60 m bergauf bis zur Wittbräucker Str. zu überwinden. Heutzutage für die vielen Pedelec-Fahrer kein Problem, keine große Anstrengung.
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Beschilderung und Beschreibung führen auf dem Rundkurs links herum.
An der Brücke vor dem Eingang des Zoos zeigt das Schild der Südtour nach rechts, und wir fahren Richtung Süden entlang einer Birkenallee. Die Zillestr. wird in einem Tunnel unterquert. Dahinter liegen neben dem Rad- und Wanderweg im Tal des Schondellebachs Wiesen und Weiden, wo oft Pferde grasen (Reiterverein nebenan). Nach der Straße mit dem schönen Namen Heiduferweg wird links auf die Olpketalstr. abgebogen. Hinter der Ampelkreuzung, an einem Kiosk, beginnt der sog. Dortmunder Stadtforst, der Wald Bittermark. Auf zwei Tafeln gibt es Erklärungen zum früheren Bergbau im Dortmunder Süden. Nach einem kurzen steilen Anstieg wird die Grünanlage am Mahnmal Bittermark erreicht. Die dortigen Tafeln geben Erklärungen dazu. 500 m weiter treffen wir auf den Hauptweg hier im Wald, den Theodor-Freywald-Weg. Dieser führt hinter der Autobahnbrücke steil bergauf bis zur Viermärker Eiche. Der Baum markiert den Schnittpunkt der Gemarkungen Großholthauser Mark, Bittermark, Reichsmark und Herdecker Mark. Den Viermärker Weg steil bergab und über die Wittbräucker Straße an der Gaststätte Dieckmann vorbei fahren wir in den Wald Fürstenbergholz. Dort an der Unsterstellhütte noch geradeaus. An der nächsten Wegekreuzung biegt die Süd-Tour nach links ab.


Von hier aus ist ein Abstecher von ca. 2,5 km zur Hohensyburg möglich:
Zur Hohensyburg mit Burgruine, Vincke-Aussichtsturm, Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Spielbank geht es geradeaus und indem man dem Schild "R33 Syburg" folgt.
Von Syburg wieder zur Südtour kann einfach den roten Radwegweisern nach Dortmund-Zentrum gefolgt werden, sie führen direkt ins Wannebachtal.


Der Weg, der vom Fürstenbergholz ins Wannebachtal führt, ist privat, schotterig und steinig. Der Bereich um den Bach ist ein Naturschutzgebiet; es gibt Feuchtwiesen und -weiden mit großer floristischer Vielfalt.

An der Gaststätte Krämer geht es links steil bergab bis unter die Brücke der A 45, zum Tiefpunkt des Wannebachs und ebenso steil wieder bergauf. Um weiter den steilen Limbecker Postweg zu meiden, wo die meisten Radfahrer schieben würden, wurde die Tour links wieder durch ein Waldstück geführt und über einen schmalen Pfad im Grünen. Hier ist auch Schieben erforderlich, aber der Weg ist autofrei und schöner. Hinter der Wittbräucker Straße, wo die Gaststätten Prein und Overkamp liegen, geht es in den Niederhofer Wald. Der Weg am nördlichen Waldrand bietet an zwei Stellen weite Ausblicke auf Dortmund und auch nach Osten: Kamen/ Hamm. Am Niederhofer Kohlenweg/ Brücherhofstr. ist vom ehem. Gut Niederhofen nur das Torhaus übrig geblieben. Anstelle des Bauernhofs stehen jetzt hier die Häuser der Jugendhilfe St. Elisabeth.


Wir fahren entlang am Freibad Wellinghofen und dann durch den kleinen Park am Admiralplatz, genannt nach der Zeche, die hier früher gestanden hat (stillgel. 1925). Der Weg durchs Grüne nach Überqueren der Overgünne (Fußgängerampel) bis zur Benninghofer Str. war früher die Bahnstrecke von der Zeche Admiral zum Rangierbahnhof in Hörde am Oelpfad.


Nach der Ampelkreuzung an der Goymark gelangen wir auf die Straße Clarenberg mit einer Hochhaussiedlung aus den 1970er Jahren. Über die Alte Benninghofer Straße wird die Hörder Brücke und der Platz „An der Schlanken Mathilde“ erreicht; so heißt hier die Uhr mit dem Hörder Wappen. Hier und weiter in der Fußgängerzone gibt es viele Gastronomiebetriebe. Bergab über die Semerteichstraße wird vor der Brücke am Eliasbahndamm links in den Hoetgerpark abgebogen. Und von da wird über 2,5 km der Radroute „Emscherweg“ gefolgt. An der Emscherpromenade sind zur linken die Pfeiler eines alten Viaduktes zu sehen. Dann führt die Tour hinter dem Westfalenpark her und weiter entlang des Steinklippenwegs, wo die sog. „Niere“ liegt. Das ist die ovale Radrundbahn von 800 m Länge zum Trainieren für Radsportler. Westlich der B 45 trennt sich die Südtour vom Emscherweg und führt durch Kleingartenanlagen. Über die Straße „Am Segen“ bergauf, bergab kommen wir zur Straße Am Romberpark, wo auf der anderen Seite das Torhaus des ehem. Schlosses Brünninghausen liegt. Im Torhaus gibt es mehrmals im Jahr wechselnde Kunstausstellungen, Eintritt frei. Am Romberpark hoch fahren wir vor dem Bahnübergang nach links, vorbei am Schulbiologischen Zentrum und entlang am südlichen Rand des Botanischen Gartens. Die Mergelteichstr. führt bergab zum Zoo, dem Startpunkt.

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Toureigenschaften

Routenlänge:
24 km

An- und Abreise

Start der Beschreibung:

  • Zoo Eingang

ÖPNV:

  • Hacheney U49 (vom Hafen>Hbf)
  • DO-Tierpark Bf RB 52 (vom Hbf)

Weitere Einstiegspunkte

  • Hörde U 41 (von Brambauer); RE 57,RB 53,RB 59 (vom Hbf);
  • Westfalenpark U49 (vom Hafen>Hbf)
  • Rombergpark U49 (vom Hafen>Hbf)

Zuständiger Verein

Stand: 29.06.2020, 22:27 Uhr

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