Sicherheit & Recht

Verkehrssicherheit und Fahrradverkehr

17.03.11
Kategorie: Verkehrspolitik

Nach wie vor verunglücken immer noch zu viele Radfahrerinnnen und Radfahrer in Dortmund im Straßenverkehr. Leider auch mit schweren Folgen.

Erinnert sei an die Unfälle mit tödlichem Ausgang im Stadtbezirk Hombruch. An der Stockumer Str. wurde eine Studentin, die damit beschäftigt war, Daten für die Radverkehrsnutzung in Dortmund für ihr Studium zu sammeln, von einem in die Baroper Bahnhofstr. nach rechts abbiegenden LKW umgefahren. Ebenfalls in Barop wurde ein sechsjähriger Junge beim Überqueren des Krückenweges von einem PKW erfasst.

Nicht jeder Unfall ist vermeidbar, denn die Unfallursache ist in der Regel das Fehlverhalten von Menschen. Trotzdem bemüht sich der ADFC Dortmund seit Jahren und besonders auch im letzten Jahr intensiv, durch Informationen und Trainings das Unfallrisiko zu verhindern.

Verkehrssicherheitsarbeit war und ist einer der großen Schwerpunkte des ADFC Dortmund e.V.
Dabei arbeiten wir mit Gleichgesinnten wie den Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendamt und Seniorenbüros, der Polizei, der Politik, dem Runden Tisch zur Prävention von Kinderunfällen und dem Agenda-Arbeitskreis Mobilität zusammen.
Da auch ehrenamtliche Arbeit Geld kostet, danken wir für die finanzielle Unterstüzung seitens des Dortmunder Tiefbauamtes und des Netzwerkes Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen.

In diesem Jahr wollen wir wieder mit Infoständen präsent sein, wie anlässlich des Dortmunder Fahrradtages in der City. Neben der Information wollen wir besonders aktive Hilfen leisten. Folgend ein Auszug aus den geplanten Aktionen: Fahrrad- und Rollertrainings in Kindertageseinrichtungen, Fahrradstafetten an Grund- und Förderschulen, das beliebte Verkehrssicherheitstraining in den Sommerferien in der Jugendverkehrsschule, Familienradtouren als Einstieg zur Verkehrsteilnahme als junger Radfahrer im Straßenverkehr, Fahrradrallyes in den Stadtbezirken, Fahrradaktionstage auch an den weiterführenden Schulen, aber auch Fahrradtrainings für bestimmte Personengruppen (z.B. türkische Mütter), und neben den Radtouren im Erwachsenenbereich, bei denen natürlich auch sicheres Verhalten im Verkehr vermittelt wird, spezielle Angebote im Seniorenbereich. Hier haben wir leider auch steigende Unfallzahlen zu verzeichnen.

Das Angebot des ADFC ist in der Jahresplanung zwar grob gesetzt, trotzdem bleibt hier und da die Möglichkeit, auch kurzfristig und anlassbezogen zu agieren.
Schauen Sie auf unsere Homepage oder nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. (wb)

Quelle: FahrRad 1/2011, Seite 4


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