Radverkehr in Dortmund

Zukunftsbarometer - Thema Fahrradverkehr

30.06.17
Kategorie: Verkehrspolitik

Der ADFC Dortmund arbeitet mit dem Dortmunder Agenda-Verein e.V. zusammen. Der Agenda-Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Indikatoren zur Nachhaltigkeit zu sammeln.

Wir sehen die Anzahl der Radfahrten als einen Indikator des Bereiches Wirtschaft und Verkehr an, über den sich dokumentieren lässt, inwieweit wirklich Fahrrad gefahren wird und ob sich der Anteil des Fahrradverkehrs vergrößert oder verkleinert.

So zählen ehrenamtliche Helfer des ADFC vier mal im Jahr an fünf Einmündungen, die auf das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, an jeweils dem gleichen Tag (dem zweiten Dienstag im jeweils 1. Quartalsmonat) in der Zeit von 14 bis 15 Uhr die Anzahl der Radfahrten. Die Messstellen liegen teilweise an Hauptverkehrsstraßen, teilweise an Wohnstraßen ebenso wie an Straßen mit Radwegen bzw. ohne Radweg.

Ein erster Vergleich lässt sich ziehen: Demnach ist die Einmündung Hohe Straße / Beurhausstraße die Stelle, an der bei weitem der meiste Fahrradverkehr herrscht, während 2009 in Brackel Am Westheck/Sendstraße und 2010 in Aplerbeck an der Schürufer-/Ringofenstraße am wenigsten gefahren wurde.


Die Messungen stehen zumindest den immer wieder in der Öffentlichkeit geäußerten Mitteilungen entgegen, dass der Radverkehr in Dortmund in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.

Der ADFC wird weiter messen, denn langfristig werden genauere Schlüsse möglich sein.

Den bisherigen Zählern ebenso wie den zukünftigen ein Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit. Weitere Informationen zum Zukunftsbarometer sind der Homepage des Agenda-Vereins unter www.zukunftsbarometer-dortmund.de zu entnehmen. (wb)

Quelle: FahrRad 1/2011, Seite 13/14 - Grafik aktualisiert



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