Radverkehr in Dortmund

Umgestaltung der Hörder Brücke

26.01.14
Kategorie: Verkehrspolitik

Pressemitteilung der ADFC-Arbeitsgruppe Verkehrspolitik - Februar 2012

Stellungnahme der Arbeitsgruppe Verkehrspolitik im ADFC-Dortmund zum Bericht über die Vorstellung der Pläne zur Umgestaltung der Hörder Brücke in der Bezirksvertretung am 24.1.2012:

Es ist unübersehbar, dass täglich, sogar jetzt im Winter, Fahrräder auf der Brücke abgestellt werden. Sie werden vor der Verwaltungsstelle und auch vor dem provisorischen Abgang zum Hörder Bahnhof an die Pfosten und Ketten und die Brückengeländer angeschlossen  Das ist unschön und unpassend zur Attraktivierung der Hörder Brücke.
Der ADFC schlägt vor, dass auf beiden Seiten der Brücke die tief liegenden Flächen (zwischen den Absperrketten und den Brückengeländern) Fahrradständer erhalten. So würde der jetzige tote Raum auch für radfahrende Bürger sinnvoll genutzt, ergänzend zu den geplanten Bänken und Aussichtspunkten.
Fahrradständer direkt auf der Brücke würden dort den Bewegungsraum für Fußgänger und Radfahrer einengen, so dass die Anbringung der Ständer auf den tiefer liegenden Flächen eine ideale Lösung ergibt.

Es fehlen zum jetzigen Zeitpunkt bereits Fahrradständer vor dem Eingang der Verwaltungsstelle. Wenn zukünftig auf der anderen Straßenseite ein attraktiver Zugang zu den neuen Geschäften vorhanden ist, werden auch dort viele Fahrräder geparkt.  Gerade weil die beiden REWE-Geschäfte an der Alten Benninghofer Str. und der Hermannstr. durch den Neubau im Bahnhof ersetzt werden und der Weg über die Brücke zum neuen REWE der sicherste und attraktivste für Radfahrer ist (statt über die stark befahrene Hörder Bahnhofstr., die zukünftig ohne Radwege geplant wird) sind hier viele abgestellte Fahrräder zu erwarten. Hier hält der ADFC ca. 10 Fahrradständer für erforderlich.

Auf der Ostseite sollen die tief liegenden Flächen eine hölzerne Plattform erhalten und die jetzt vorhandenen Absperrpfosten und Ketten entfernt werden. Ein kleiner Höhenunterschied soll jedoch bleiben. Dieser wäre schwerer zu erkennen als der jetzt größere und müsste nicht nur für blinde/sehbehinderte Mitbürger, sondern auch für Radfahrer besonders deutlich hervorgehoben werden, um Stürze zu vermeiden. Oder es wird doch die beste, wenn auch teuerere Lösung gewählt und diese Seitenfläche auf dieselbe Höhe gebracht wie die Mittelfläche und entsprechend das östliche Brückengeländer erhöht. Durch unterschiedliche Geländer auf beiden Seiten der Brücke könnte auch noch ein gestalterischer Akzent gesetzt werden.

>> Artikel in der Westfälischen Rundschau - 14.2.2012



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