Verkehrspolitik

Die Verkehrspolitischen Gruppen beschäftigen sich mit der Verbesserung der Verkehrswege für den Radverkehr in unserer Stadt und Region. Aus der Planungsgruppe heraus werden die Interessen der Radfahrer in die Verwaltung und Politik getragen.

So bildet das 2011 vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg entwickelte Fahrradstraßenkonzept (hier der Link) die Grundlage für das Fahrradstraßenkonzept der Stadt Bonn. das derzeit Stück für Stück umgesetzt wird.

Wir setzen uns ein für

  • neue Radwege,
  • bessere Radwegeführung und -beschilderung,
  • die Beseitigung von Gefahrenstellen,
  • mehr und sichere Radabstellanlagen,
  • die Verbesserung der Rad-Mitnahmemöglichkeit in Bus und Bahn

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns: verkehrsplanung(at)adfc-bonn.de

Die verkehrspolitische Gruppe Bonn trifft sich normalerweise jeden 2. Montag im Monat um 19.30 Uhr im RadHaus, Breite Str. 71.
Neue Aktive sind gerne willkommen!
Die jeweils aktuellen Termine erfragen sie unter verkehrsplanung(at)adfc-bonn.de.

"Runder Tisch Radverkehr" - wir sind dabei

Seit 2005 besteht der Runde Tisch Radverkehr der Stadt Bonn. In den drei Arbeitskreisen "Mit dem Rad zur Arbeit", "Mit dem Rad zur Schule" und dem AK "Infrastruktur" treffen sich Vertreter aus Verwaltung, ADFC, Schulen, Polizei und Unternehmen, um gemeinsam neue Wege zur Erhöhung des Radverkehrs zu entwickeln.

Im AK "Infrastruktur" bringt die Verkehrsplanungsgruppe die oben genannten fachlichen Konzepte und Vorschläge ein.

Radverkehrs-News

Befreiungsschlag oder teurer Krampf?

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsexperten Prof. Dr. Monheim haben Verkehrsplaner des ADFC im Januar 2017 ein Positionspapier zur Umgestaltung des Umfeldes am Bonn Hauptbahnhof erarbeitet. Dies erfolgte vor dem Hintergrund, dass seitens der städtischen Verkehrsplaner die bisherigen - aus ADFC-Sicht unbefriedigenden - Planungen wieder neu überdacht werden. Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

ADFC - Pollerantrag: Ergebnis aus dem Bürgerauschuss

"Wir haben Verständnis für die Forderung des ADFC nach Entfernung der gefährlichen und behindernden Poller auf Radwegen, aber ......", so in etwa war der Tenor der Fraktionen im Bonner Bürgerausschuss am 15.3.2016. ADFC-Sprecher Werner Böttcher hatte nochmals den ADFC-Standpunkt erläutert und auf die Gefahren durch solche Hindernisse auf Radwegen hingewiesen, untermauert mit realen Unfallbeispielen. Obwohl einige Ausschussmitglieder selbst auch schon unliebsame Bekanntschaft mit Pollern auf Radwegen gemacht hatten, konnten sich die Fraktionen (mit Ausnahme AfB) nicht dazu durchringen, dem ADFC-Antrag zuzustimmen.

Obwohl einige Ausschussmitglieder selbst auch schon unliebsame Bekanntschaft mit Pollern auf Radwegen gemacht hatten, konnten sich die Fraktionen (mit Ausnahme AfB) nicht dazu durchringen, dem ADFC-Antrag zuzustimmen.
Der Bürgerausschuss hat zwar empfohlen, die im ADFC-Antrag beispielhaft als gefährlich genannten Poller zu entfernen. Weitere Poller sollen allerdings nur nach Einzelfallprüfungen abmontiert werden. Gesucht wird jetzt noch nach einer praktikablen Lösung, wie und an welche Stelle die Bürger gefährliche Poller melden können. So soll die Verwaltung prüfen, ob entsprechende Meldungen über das städtische Portal anliegen.bonn.de laufen können. Bisher bietet dieses Portal allerdings erst die Möglichkeit, umgefahrene Poller zu melden. 

Auch wenn der konkrete Ablauf noch nicht feststeht, der ADFC ruft schon jetzt die Radfahrer auf, gefährliche und behindernde Poller der Stadtverwaltung zu melden, z.B. über die Kontaktseite https://www.bonn.de/online_formulare/feedback_radverkehr/ oder per E-Mail an das Fahrradteam der Stadt Bonn (Regina.Jansen@bonn.de - natürlich Cc an verkehrsplanung@adfc-bonn.de). Unklar ist auch noch, wer letztendlich entscheidet, ob die gemeldeten Poller dann auch tatsächlich entfernt werden.
Hier der Link zu dem offiziellen Dokument mit dem Beratungsergebnis zu dem ADFC-Bürgerantrag.

ADFC stellt Bürgerantrag - Weg mit den Pollern auf Radwegen

Generell stellen Absperrpfosten/Poller auf Radwegen eine Gefährdung der Radfahrer dar. Um gegen dieses Übel anzugehen, hat der ADFC einen entsprechenden Bürgerantrag gestellt.  Hier der Link zu der kompletten Fassung.

Bonner Talweg: Radfahrer dauerhaft an den Rand gedrängt?

Die erforderliche Sanierung des Bonner Talwegs zwischen König- und Weberstraße und die damit einhergehende Neugestaltung schlagen hohe Wellen. In einer Pressemeldung nimmt der ADFC Stellung zu den vorliegenden Plänen und spricht sich vehement gegen den jüngsten Koalitionsvorschlag aus. Er fordert Lösungen, die die Sicherheit für Schüler, Fußgänger und Radfahrer im Vordergrund haben. Die massiv vorgetragenen Bedenken einiger Geschäftsinhaber hält der ADFC für unbegründet.
Hier der Link zur Pressemeldung

Radfahren auf der Straße erlaubt?

Seit geraumer Zeit läuft in Bonn und in anderen Kommunen die Aktion "Überprüfung und gegebenenfalls Aufhebung der Benutzungspflucht von Radwegen im innerstädtischen Bereich". Seither hat die ADFC-Verkehrsplanungsgruppe zahlreiche Anfragen von Radfahrern erhalten, bei denen die Aktion auf Unverständnis stößt. Der Artikel im "Rückenwind" 4/2015 soll helfen Missverständnisse zu beseitigen. Mehr dazu

Verkehrsführung vor dem Bonner Hauptbahnhof

Eine Unterbrechung des Bonner Cityrings vor dem Hauptbahnhof für den motorisierten Individualverkehr haben mit Blick auf die aktuellen Planungen zur Bebauung der Freiflächen rund um den Hauptbahnhof die Bonner Verkehrsinitiativen und Umweltgruppen gefordert. Dazu haben der ADFC Bonn/Rhein-Sieg, der VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr, die Bürgerinitiativen Bonn im Wandel, BUB und das Verkehrsforum Bonner Bürgerinitiativen einen Offenen Brief an alle Ratsfraktionen geschickt. Mehr zu Offener Brief

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Hier finden Sie Pressemitteilungen zur Verkehrsplanung und anderen Fahrrad-Themen.

 

 

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