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Radweg von Metternich nach Heimerzheim jetzt endlich bauen!

03.04.17
Kategorie: Verkehrsplanung

ADFC demonstrierte an der L 163 für den Baubeginn des Radweges

Am 1. April 2017 demonstrierte der ADFC an der L 163 für den Beginn des Radwegebaus an der Landesstraße 163 von Metternich nach Heimerzheim. Der Radweg ist lange geplant und wurde vom Regionalrat für 2017 priorisiert, so dass nach Ansicht des ADFC mit dem Bau nun unverzüglich begonnen werden sollte.

Insgesamt finden die Beschlüsse für den Radwegebau an bestehenden Landesstraßen, die der Regionalrat Köln im letzten Jahr gefasst hat, die Zustimmung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Der Regionalrat hat neben dem Bau des Radweges in Swisttal an der L 163 von Metternich nach Heimerzheim auch den Radweg in Meckenheim an der L 261 Richtung Bonn-Röttgen und in Rheinbach an der L 493 Richtung Loch bis zum Gut Waldau für 2017 priorisiert, so dass gute Chancen bestehen, dass diese Radwege 2017 tatsächlich gebaut werden.

Den Radweg in Swisttal hält der ADFC für dringend notwendig. „Die Landstraße zwischen Metternich und Heimerzheim hat einen geringen Fahrbahnquerschnitt und ist durch Schwerlastverkehr hoch belastet. Dort mit dem Rad zu fahren, ist überhaupt kein Vergnügen“ stellt Dr. Wilmers fest. „Die Strecke ist aber alternativloser Teil des Swistradweges, der vorher und nachher gut zu fahren ist, nur zwischen Heimerzheim und Metternich ist das auf der L 163 nur etwas für Hartgesottene Radfahrer(innen). Der geplante Radweg neben der Landstraße wird dort für deutlich mehr Sicherheit und Komfort sorgen und einen Anreiz bieten, für Alltagsstrecken wie dem Weg zum von Heimerzheim nächstgelegenen Bahnhof Weilerswist oder zur Teilnahme am Vereinslebens von Vereinen, die in beiden Ortsteilen Mitglieder haben, häufiger das Rad zu benutzen. Das schont zudem die Umwelt und fördert die Gesundheit.“

„Auch der Radweg in Meckenheim wird eine Lücke zwischen bereits bestehenden Radwegen entlang der L 261 schließen, so dass man dann von Rheinbach bis nach Röttgen ohne Umwege durchgehend auf Radwegen entlang der Landesstraße fahren kann“, erläutert Dr. Wilmers, der Sprecher der ADFC-Ortsgruppen für Verkehrsplanung im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg Kreises, „diesen Lückenschluss fordert der ADFC bereits seit 30 Jahren, erfreulich, dass er jetzt endlich realisiert werden kann.“

Um mehr Pendlern den Umstieg vom Auto auf das Rad zu ermöglichen, hält der ADFC Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg allerdings den Bau von grds. kreuzungsfreien Radschnellwegen für notwendig. In seinem Radverkehrspolitischen Programm schlägt er linksrheinische Radschnellwege von Bornheim und Alfter nach Bonn sowie von Rheinbach und Meckenheim nach Bonn vor. Dr. Wilmers weist darauf hin, „dass die Landespolitik reagiert hat und Radschnellwege in ihrer Bedeutung und Finanzierung Landesstraßen vor kurzem gleichgesetzt hat. So besteht nun die gute Möglichkeit, solche Radschnellwege in Angriff zu nehmen. Allerdings sind Radschnellwege noch Zukunftsmusik, der Bau der priorisierten Radwege entlang von Landesstraßen im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, die lange geplant und nun priorisiert sind und für die Geld zur Verfügung steht, sollte jetzt vorrangig und zügig erfolgen.“

Dr. Georg Wilmers
Sprecher der Verkehrsplanungsgruppe des ADFC Bonn/Rhein-Sieg
für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis
Commeßmannstraße 11
53359 Rheinbach
02226 / 13430 (p.)
02241 / 1650-111 (dienstlich tagsüber)
0174 / 306 76 86 (Handy privat mit Anrufbeantworter)
Mail: verkehrsplanung-rsk-lr@adfc-bonn.de


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