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Fahrradwerkstätten dürfen öffnen

07.04.20
Kategorie: Aktuelles

Radwerkstatt in Berlin © Ulrich Keller


Fahrrad ist systemrelevant

Fahrrad im Laden reparieren - ja. Fahrrad im Laden kaufen - nein! Die Corona-Krise stellt auch die Fahrradbranche vor große Herausforderungen. Es gibt Einschränkungen für Händler und Kunden. Die neuen Corona-Richtlinien, die eine Schließung zahlreicher Geschäfte vorsehen, betreffen auch den Fahrradhandel - aber das Reparieren von Fahrrädern soll weiterhin möglich sein.

In den Richtlinien der Bundesregierung zum Umgang mit der Corona-Krise ist jetzt geregelt, ob auch Fahrradhändler ihre Läden schließen müssen. Viele Bundesländer - dazu gehört auch NRW - haben entschieden, dass Radläden zumindest ihre Werkstätten öffnen dürfen. In einigen Bundesländern bleibt der Fahrrad-Verkauf unter bestimmten Auflagen erlaubt.

Auslieferung weiter erlaubt - Online-Vertrieb auch. Im Vorteil sind natürlich solche Fahrradgeschäfte, die zugleich einen Online-Handel betreiben. Dies sind aber überwiegend Filialisten und größere Geschäfte, während kleinere Betriebe häufig nicht über die organisatorischen Voraussetzungen verfügen, um ein Online-Business im großen Stil zu tätigen.

Das Fahrrad ist systemrelevant

Sowohl der Weg zur Arbeit als auch Besorgungen und Erledigungen des täglichen Lebens sollen mit dem Fahrrad erledigt werden. Dafür ist eine Instandsetzung von Fahrrädern unbedingt notwendig, gegebenenfalls allerdings auch der Erwerb eines neuen Fahrrades.

Die Verbände der Fahrradwirtschaft versicherten in einem gemeinsamen Statement, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus begrüßt würden. «Wir gehen in der Umsetzung davon aus, dass Fahrradwerkstätten ihre Dienstleistungen weiter anbieten können», heißt es in der Erklärung. «Schließlich wird das Fahrrad in den nächsten Wochen neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, da es infektionssicher von jedermann genutzt werden kann.


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