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Fahrradkino: DAS GROSSE RENNEN VON BELLEVILLE, Frankreich 2003

18.07.18
Kategorie: Aktuelles

Das große Rennen von Belleville, eine filmische Hommage an die Tour de France © Sylvain Chomet / Filmverleih


Donnerstag, dem 19. Juli um 19 Uhr in der Brotfabrik Bonn Beuel

DAS GROSSE RENNEN VON BELLEVILLE Frankreich 2003 – Regie: Sylvain Chomet. Der Film war 2004 in den Kategorien animierte Filme und Filmmusik für den Oscar nominiert.
Der kleine Junge namens Champion ist radsportbegeistert und bekommt von seiner Großmutter Souza ein Kinderrad geschenkt. Der pummelige Junge trainiert fleißig und mausert sich als junger Mann zum Radsportler. Sein Traum, an der Tour de France teilzunehmen, geht in Erfüllung. Allerdings ist Champion nicht gut genug und fährt mit zwei anderen Fahrern am Ende des Pelotons. Da werden die drei von der Mafia entführt und müssen in Belleville als Radfahrsklaven auf einer Maschine um die Wette fahren. Das Publikum kann auf den Sieger wetten. Oma Souza gelingt es mit drei weiteren Frauen und bewaffnet mit einer Bratpfanne, einer Handgranate und einem Schraubenschlüssel, die drei Radfahrer zu befreien. Eine skurrile Geschichte, wunderbar erzählt und voller Humor. Großes französisches Kino.
Do, 19. Juli um 19 Uhr

Die weiteren Filme im Überblick

Im August macht das Fahrradkino Sommerpause, bevor am 20. September um 19 Uhr der in Köln lebende Regisseur Wilm Huygen persönlich und mit seinem wunderbaren Film „Tour du Faso“ zu Gast ist. Huygen beschreibt in seinem Film das größte und spektakulärste Rennen Afrikas. Auf 1280 Kilometern beweisen sich die besten Radrennfahrer Afrikas und messen sich mit den besten Amateurfahrern Europas. Regisseur Wilm Huygen wird nach der Vorführung über die Entstehung des Films berichten und steht für Fragen des Publikums zur Verfügung.

TOUR DU FASO
Deutschland 2014 - Regie: Wilm Huygen, Dokumentarfilm über das größte Radrennen Afrikas.
Die Tour du Faso ist Afrikas größtes Radrennen. Auf zehn Etappen quer durch Burkina Faso kämpfen europäische Radsport-Abenteurer und afrikanische Nationalteams leidenschaftlich um die Verwirklichung ihrer Träume. Der Film legt den Fokus aber nicht auf die Frage nach dem Sieger – vielmehr stehen die Erfahrung und das Erleben im Mittelpunkt. Zwar ist das seit 1987 jährlich stattfindende Rennen eine Adaption der Tour de France. Dennoch hat es sich einen Charakter als sympathischere Kopie des europäischen Originals bewahrt. So fährt man teilweise bei 40 Grad im Schatten auf unbefestigten Straßen, die Werbekarawane besteht aus zwei Jeeps und die Fahrer schlafen in Zeltlagern mitten in der Savanne.
Tour du Faso nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise zurück in vorkommerzialisierte Radsport-Jahrzehnte. Wir lernen den Radsport, Afrika und den Kampfgeist sympathischer Underdogs in ihrem ursprünglichen Charakter kennen. Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Do. 20.9. um 19 Uhr

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Interview mit Wilm Huygen

ADFC: Wilm, was war Deine Idee, einen Film über ein Radrennen in Afrika zu machen?


Wilm: Ich wollte eine Seite Afrikas zeigen, die man nicht kennt und nicht erwartet. Die Tour du Faso ist ein gut organisiertes Großereignis in einem der ärmsten Länder Afrikas. Und es zeigt die Begeisterung der Menschen für das Fahrrad.

ADFC: Wer nimmt an der Tour teil?

Wilm: Da fahren die besten Nationalteams aus ganz Afrika mit. Man muss wissen, das Radsport in Burkina Faso die populärste Sportart ist. Radfahren ist Nationalsport.

ADFC: Ist das Rad nur als Sportgerät beliebt?

Wilm: Nein, für die Menschen ist das Fahrrad das wichtigste Verkehrs- und Transportmittel. Und die Liebe zum Fahrrad zeigt sich auch im Namen für das Fahrrad: In Burkina Faso sagen die Menschen „kleine Königin“ zum Fahrrad.

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Gemeinsame Filmreihe von ADFC und Kinemathek, jeden Monat legendäre Spielfilme im Fahrradkino

Der ADFC und die Kinemathek in der Brotfabrik setzen ihre Zusammenarbeit für die neue Reihe „Fahrradkino“ fort. „Das Publikumsinteresse war nicht nur zur Premiere überragend, als das Kino bis auf wenige Plätze ausverkauft war. Auch die nächsten Filme waren mit jeweils rund 40 Besuchern gut besucht“, freut sich ADFC-Sprecher Axel Mörer. Jeden 3. Donnerstag im Monat um 19 Uhr stehen deshalb auch künftig Fahrradfilme auf dem Programm der Kinemathek. Alle Filme beginnen am 3. Donnerstag im Monat, 19 Uhr, in der Kinemathek der Brotfabrik, Kreuzstraße 16 in Bonn-Beuel. Eintritt: 7 €, Studenten Behinderte, Inhaber Bonn-Ausweis 6 €, Fahrradfahrer (ADFC-Mitglieder oder mit Fahrradhelm) 5 €


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