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ADFC und Stadt Bonn raten: Mit dem Rad zur Schule fahren

22.05.20
Kategorie: Aktionen

Fahrradparcours © Bundesstadt Bonn


Wochenende nutzen, um die besten Wege zur Schule auszuprobieren

Nach der weiteren Öffnung der Schulen ab dem kommenden Montag auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg werden wieder deutlich mehr Schülerinnen und Schüler am Unterricht vor Ort teilnehmen. Eltern und Schüler, die wegen Corona Busse und Bahnen scheuen und deshalb aufs Auto setzen, raten die Stadt Bonn und der ADFC Bonn/Rhein-Sieg, den Schulweg mit dem Fahrrad zu absolvieren. „Wenn die Mädchen und Jungen mit dem Rad zur Schule fahren, kommen sie stressfrei und pünktlich in der Schule an“, so Gabriele Heix, ADFC-Vorstandsmitglied für Betrieb und Schule. „Viele Eltern haben zudem die Befürchtung, dass sich die Kinder in Bussen und Bahnen anstecken könnten. Das Risiko gibt es beim Radfahren nicht.“

Das Fahrrad biete auch den Vorteil, dass die Jungen und Mädchen flexibel sind. Da noch nicht voller Unterricht erteilt wird, sind Schul- und Linienbusse nicht optimal mit den Schulzeiten abgestimmt. „Das Fahrrad ist also ideal, um flexibel und schnell zur Schule und wieder nach Hause zu kommen“, so Heix. Und den ausfallenden Sportunterricht ersetzt das Radfahren auch noch.

Um sich auf den Schulbeginn am Montag vorzubereiten, raten ADFC und Stadt Bonn Schülern und Eltern, das kommende Wochenende und die nächsten Tage zu nutzen, um gemeinsam den passenden Schulweg per Rad zu erkunden. „Es gibt drei Wege zur Schule: den schnellsten, den sichersten und den schönsten“, so Gabriele Heix. Deshalb sollten sich Eltern und Schüler die Zeit nehmen, um verschiedene Strecken zu erkunden und dann die passende Route auszuwählen. Oft gibt es sichere und zugleich ruhige Strecken durch Wohngebiete, die zwar etwas länger sind als entlang der Hauptstraßen, dafür aber weniger Verkehr haben und beim Radeln viel mehr Spaß machen.

Durch den deutlich geringeren Verkehr als Folge der Coronakrise sei die Gelegenheit ideal, um den besten Schulweg zu erkunden, rät Marlies Koch, Referentin für Mobilität und Verkehr im Bonner Stadtplanungsamt. „Jetzt bietet sich auch für weniger geübte Radler die Möglichkeit, das Radfahren bei weniger Autoverkehr auszuprobieren. Auch wenn es beim Wechsel in die weiterführenden Schulen um neue und unbekannte Strecken geht, ist jetzt eine gute Zeit, diese zu testen“, so Koch. „Sobald an den Schulen wieder der Alltag eingekehrt ist, werden wir auch unser Gemeinschaftsprojekt „RaBo“ wieder anbieten und durchführen“, kündigt Koch an. RaBo ist ein Fahrradparcour, der die Reaktionsfähigkeit auf dem Fahrrad fördert und die Fahrtechnik verbessert.

Wer sich über das RaBo-Projekt informieren möchte, gibt auf  www.bonn.de in der Suchfunktion „Radparcours Bonn“ ein und erhält weitergehende Informationen (hier der Link).


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