ADFC-Ortsgruppe Rheinbach

Ortsgruppensprecher
Dietmar Pertz
Tel. 0171 9260 124
rheinbach(at)adfc-bonn.de
Stellvertr. Ortsgruppensprecher
Jörg Adolph
joerg.adolph(at)adfc-bonn.de
Verkehrsplanung
Georg Wilmers
georg.wilmers(at)adfc-bonn.de

Tourenprogramm
Ralf Nörthemann
Tel. 02226 918410
ralf.noerthemann(at)adfc-bonn.de

Kommunale Ansprechpartner
Martin Commer
Tel. 02226 917-248
martin.commer(at)stadt-rheinbach.de

Torsten Bölinger (Tiefbau)
Tel. 02226 917-310
torsten.boelinger(at)stadt-rheinbach.de

 

Die aktuellen Pressemitteilungen der Ortsgruppe finden Sie hier.

ADFC Rheinbach stellt seine Arbeit vor

Viele Informationen rund ums Radfahren präsentierte die Rheinbacher Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs an ihrem Infostand in der Kernstadt. Zur Zeit hat der Verein hier vor Ort drei Schwerpunkte“, erläuterte Gruppensprecher Dietmar Pertz. „Zunächst bieten wir mit unserem Tourenprogramm, das im laufenden Jahr 17 Tages- und Halbtagestouren umfasste, attraktive Möglichkeiten zur gesunden Freizeitbeschäftigung an.

Auch unsere monatlichen Mountainbike- und Feierabendtouren stoßen auf großes Interesse.“ Damit möchte der Verein sowohl Genuss- als auch sportliche Radler und Radlerinnen ansprechen. Darüber hinaus existiert beim ADFC Rheinbach ein Technikteam, das nicht nur im Rahmen der Flüchtlingsarbeit ältere Fahrräder repariert, sondern auch in Grundschulen Fahrradchecks durchführt. Dritter Schwerpunkt des Vereins ist die Verkehrsplanung. Einige Mitglieder erarbeiteten 2016 ein Radverkehrskonzept für die Rheinbacher Innenstadt. „Das schlechte Abschneiden Rheinbachs beim Fahrradklimatest 2016 zeigt, dass noch viel zu tun ist, wenn man die Glasstadt fahrradfreundlich umgestalten möchte“, so Dr. Georg Wilmers, der beim ADFC Rheinbach die Arbeit zur Verkehrsplanung koordiniert. Konkret stießen bei vielen Passanten die vom ADFC erläuterten städtischen Planungen zur Umgestaltung der Turmstraße auf Unverständnis. In Zukunft werden hier die beiden vorhandenen Radwege wegfallen und die Radfahrer die Fahrbahn im Mischverkehr zusammen mit den Kraftfahrzeugen benutzen müssen.

ADFC Rheinbach zieht Jahresbilanz und wählt einen neuen Sprecher

Großes Engagement bei der Durchführung von Touren und bei der Verkehrsplanung zeigten die Mitglieder der Ortsgruppe Rheinbach des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) im vergangenen Jahr. Dies wurde auf der letzten, gut besuchten Mitgliederversammlung der Fahrradfreunde deutlich. Der bisherige komm. Sprecher Dietmar Pertz berichtete, dass der Verein zur Zeit insgesamt 125 Mitglieder zählt. Im Jahr 2016 konnten 17 Radtouren angeboten werden. Die Beteiligung war zumeist sehr gut. Dazu kamen noch regelmäßig MTB-Touren unter der Leitung von Jörg Adolph.

Fahrradklimatest und Verkehrspolitik

Eine ernüchternde Bilanz für das Jahr 2016 zieht die ADFC Ortsgruppe Rheinbach aus Sicht des Radverkehrs. Gab es im Jahr zuvor noch einen gemeinsamen Runden Tisch mit dem Bürgermeister für den Radverkehr sowie eine gemeinsame Radtour mit dem Bürgermeister zu neuralgischen Punkten für den Radverkehr in Rheinbach sowie gemeinsame Gespräch mit der Stadtverwaltung hierzu, wartete man auf derartige Aktivitäten seitens der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters im Jahr 2016 vergebens.

Angekündigte Maßnahmen, wie z.B. die Beseitigung der „Schwellen“ auf den Schutzstreifen für den Radverkehr im Baugebiet Blümlingspfad und auf der Straße „An der Glasfachschule“ wurden nicht umgesetzt.

Die Verkehrsplanungsgruppe des ADFC Rheinbach, die aus Dr. Georg Wilmers, Klaas de Boer, Fritz Spiering und Edith Nörthemann besteht, hatte 2016 ein 60 Seiten umfassendes Radverkehrskonzept für die Rheinbacher Kernstadt vorgelegt. Hierin sind zahlreiche konkrete Vorschläge aufgeführt. Leider dauerte es mehr als ein halbes Jahr, bis es im Januar 2017 zu einem ersten Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung gab. Es war angekündigt, den Radverkehr als Thema im Rahmen der Masterplanung Innenstadt zu behandeln – auch hier hatte der ADFC im Rahmen eines Fachgesprächs bereits 2015 ein Konzept vorgestellt -, ob das tatsächlich geschieht, konnte jedoch nicht festgestellt werden, da es 2016 keinerlei Informationen dazu gab.

Beim Neubau der Turmstraße wurde der ADFC erfreulicherweise zwar im Vorfeld beteiligt, seine Anregungen sind aber nicht auf fruchtbaren Boden gestoßen, sondern es sollten den Bürgerinnen und Bürgern nur Ausbauvarianten vorgestellt werden, die keine Radwege und keine durchgehende Schutzstreifen für den Radverkehr vorsehen. Erst aufgrund einer intensiven Diskussion im zuständigen Ratsausschuss wurde auch eine Variante mit durchgehenden Schutzstreifen für den Radverkehr bei der Bürgerbeteiligung vorgestellt. Die weitere Entwicklung der Planungen sind zur Zeit noch unklar.

Als sehr erfreulich wertete Dr. Georg Wilmers von der Planungsgruppe Verkehr die hohe Beteiligung am Fahrradklimatest 2016 in Rheinbach. „Während sich beim vorletzten Test 2014 kaum mehr als die 50 für eine Wertung erforderlichen Bürgerinnen und Bürger am Fahrradklimatest beteiligt hatten, waren es 2016 fast 200. Dies dokumentiert ein hohes Interesse am Thema Radverkehr in Rheinbach,“ so Dr. Wilmers Der Fahrradklimatest wird derzeit ausgewertet und die konkreten Ergebnisse werden im Frühjahr veröffentlicht.

Informationen aus dem Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg

Die Mitglieder der Ortsgruppe freuten sich sehr, dass an diesem Abend auch die erste Vorsitzende des Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg, Annette Quaedvlieg, anwesend war. Sie berichtete, dass der Kreisverband zur Zeit 4.800 Mitglieder zählt und erläuterte verschiedene Projekte, die in der Zukunft geplant seien. So gibt es eine Veranstaltung im Juni 2017, die an die erste Fahrt von Karl  Freiherr von Drais mit der von ihm erfundenen zweirädigen Laufmaschine vor genau 200 Jahren erinnert. Damit wurde damals der Grundstein zur Entwicklung des Fahrrades gelegt. Auch am Programm für das Beethovenfestjahr 2020 wird sich der ADFC beteiligen.

Wahlen

Auf der Versammlung wurde auch ein neuer Sprecher für die ADFC Ortsgruppe Rheinbach gewählt. Dietmar Pertz, bisher nur kommissarisch tätig, erklärte sich bereit, die Ortsgruppe für die nächsten zwei Jahre zu vertreten.  Er stellte aber fest, dass sich die Rheinbacher Gruppe nur dann positiv entwickeln kann, wenn die Arbeitslast auf mehreren Schultern verteilt bleibt. Deshalb bestimmte die Versammlung, dass Ralf Nörthemann weiterhin die Touren betreuen und Dr. Georg Wilmers die Planungsgruppe Verkehr koordinieren soll. Neu im Leitungsteam ist Jörg Adolph als stellvertretender Sprecher. Er wird sich besonders um die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg kümmern.

Die Vorsitzende des ADFC Bonn/Rhein-Sieg, Annette Quaedvlieg (2. von links), mit dem Leitungsteam des ADFC Rheinbach. V. l.: Dr. Georg Wilmers, Dietmar Pertz und Ralf Nörthemann. Es fehlt: Der stellvertretende Sprecher Jörg Adolph (Foto: privat).

Radverkehrskonzept 2016 Rheinbach

Die PDF-Datei zum Radverkehrskonzept finden Sie hier. Das Dokument umfasst 60 Seiten.

ADFC-Fahrradklima-Test 2016

Hier finden Sie die PDF-Datei mit dem Ergebnis für die Stadt Rheinbach. Alle Ergebnisse finden Sie unter: www.fahrradklima-test.de

Mitgliederversammlung am 10. Dezember 2015

ADFC fordert fahrradfreundlicheres Rheinbach

Gut besucht war die diesjährige Mitgliederversammlung der Rheinbacher ADFC-Ortsgruppe im Himmeroder Hof. In einem Rückblick auf das Jahr 2015 stellte Sprecher Ernst Salein fest, dass im ausgehenden Jahr 27 Touren angeboten werden konnten. „Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass das Interesse an diesen Ausfahrten weiterhin sehr groß ist“, erläuterte er. Zugleich wies der ADFC-Sprecher aber auch darauf hin, dass in diesem Jahr das verkehrspolitische Engagement einen Schwerpunkt der Rheinbacher Ortsgruppe ausmachte. Im Frühjahr wurde das schlechte Abschneiden der Stadt Rheinbach beim ADFC-Fahrradklimatest 2014 bekannt. Die Glasstadt belegte landesweit den letzten Platz. Daraufhin veranstalteten Stadt und ADFC gemeinsam am 2. Juni einen Runden Tisch Radverkehr, der das Radfahren in Rheinbach aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtete. Es bleibt in Erinnerung, wenn BM Raetz damals sagte "Wir werden uns mit dem ADFC zusammensetzen und beraten, was wir kurz- und mittelfristig machen können".

Darüber hinaus fand gemeinsam mit dem Bürgermeister und Mitarbeitern der Stadtverwaltung eine Tour im Stadtgebiet statt, bei der der ADFC auf für Radfahrer gefährliche Stellen hinwies. Auch zwei Infostände an der Hauptstraße wurden zu diesem Thema veranstaltet, u.a. mit der Skulptur Radfahren in Rheinbach ist Schrott?! Der Ortsgruppen-Sprecher resümierte, dass sich trotz des Engagements des Vereins bisher nichts gebessert habe, „doch wir werden weiter am Ball bleiben“.

In der Mitgliederversammlung wurde Georg Wilmers zum Koordinator für Verkehrsfragen ernannt. Ralf Nörthemann bleibt weiterhin Koordinator der Radtouren, während sich Dietmar Pertz bereit erklärte, die Pressearbeit zu übernehmen. Ernst Salein wurde einstimmig für weitere zwei Jahre zum Sprecher der Rheinbacher ADFC-Gruppe gewählt.

Anschließend zeigte Georg Wilmers eine aufschlussreiche Präsentation über die Schwachstellen des Rheinbacher Radwegenetzes. Daraufhin bildete sich spontan eine Arbeitsgruppe, die die Rheinbacher Problempunkte auflisten, beschreiben und Lösungsvorschläge unterbreiten will. "Dadurch werden wir die Stadtverwaltung beim Bemühen um ein radfahrfreundliches Rheinbach aktiv unterstützen."

Für das kommende Jahr versprach der ADFC-Sprecher wieder ein umfangreiches Angebot an Radtouren. Erstmals werden im kommenden Jahr zwei Neubürgertouren angeboten. Auch für Flüchtlinge sollen, wie bereits in diesem Jahr geschehen, regelmäßig Ausflüge mit dem Drahtesel angeboten werden. „Ob gemütlicher Freizeitfahrer, ambitionierter Mountainbiker oder Eifelbezwinger: Alle Radfahrertypen sind im ADFC Rheinbach herzlich willkommen“, stellte Ernst Salein zum Ende der Versammlung zufrieden fest. 

Wir setzen uns ein für ein fahrradfreundliches Rheinbach

In Rheinbach haben 78 Radfahrerinnen und Radfahrer an der Bewertung der Situation zum Radfahren teilgenommen. Bei der Auswertung der bundesweiten Umfrage, die übrigens vom Bundesverkehrsministerium gefördert wurde, erhielt die Stadt Rheinbach die Note 4,9 und kam so auf den letzten Platz der teilnehmenden Städte in NRW. Das Ergebnis für unsere Stadt ist niederschmetternd. Die Tagespresse berichtete darüber. Hier geht es zur Auswertung für Rheinbach.

http://www.adfc-nrw.de/fileadmin/dateien/Bonn/dokumente/Auswertung_Rheinbach.pdf

Critical Mass in Rheinbach

Rheinbacher Radfahrer machen mit beim Critical Mass Protest

Der weltweite Critical Mass Protest richtet sich gegen eine Fußgänger und Radfahrer benachteiligende Verkehrspolitik, für weniger Lärm und Abgase.

Auch Rheinbacher Radfahrer und Radfahrerinnen beteiligen sich seit ein paar Monaten an dieser Aktion. Die letzte Demo fand am 31. Juli 2015 statt. Noch sind es zu wenige Radfahrer, die mitmachen. Damit die Verkehrspolitik in unserer Stadt zu Gunsten der Radfahrer verändert wird, müssten mehr Radfahrer und Radfahrerinnen an dieser Aktion teilnehmen.

Wir Radfahrer leisten einen aktiven Beitrag für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Rheinbach. Viele verzichten bewusst auf die Benutzung des eigenen PKW. Sie machen so Platz für die anderen Autofahrer. Die sollten das bedenken, bevor sie Radfahrer anhupen oder beschimpfen.

Jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr startet die Fahrraddemo am Windmühlenturm, im Volksmund auch Pinkelturm genannt. Mit dem Fahrrad fährt die Gruppe dann ungefähr eine halbe Stunde durch die Innenstadt. Bei mehr als 15 Teilnehmern kann sie dann als geschlossene Kolonne nebeneinander fahren und den Autoverkehr verlangsamen und so für ihre Ziele demonstrieren. Die nächsten Termine sind am Freitag, dem 28. August um 18 Uhr, und am 25. September.

Dazu gibt es auf facebook eine neue Gruppenseite:

http://ow.ly/LwIAe

Motivation

Die bewegte Stadt

Um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden zu erhalten und sie fit zu machen im sich verschärfenden Standortwettbewerb, ist ein Umdenken nötig. Wie schaffen wir zum Beispiel die Grundbedingungen für eine in Zukunft bezahlbare private und gesellschaftliche Mobilität, die auch den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, den Kindern und der rapide wachsenden Gruppe der Senioren, eine autonome Teilhabe ermöglicht? Mit dem Konzept der „Nahmobilität“ – als Oberbegriff für körperlich aktive, individuelle Mobilität zu Fuß, mit dem Fahrrad oder anderen bewegungsaktivierenden Verkehrsmitteln wie Inlinern, aber auch Rollatoren und Rollstühlen – haben wir uns der Fragestellung angenähert. „Nahmobilität 2.0“ konkretisiert erste Antworten mit dem erklärten Ziel, die bestehende klassische, primär auf die Belange des Kfz-Verkehrs ausgerichtete Verkehrsinfrastruktur unserer Städte und Gemeinden in eine andere, urbane und am „Maßstab Mensch“ orientierte Gestaltung zu überführen.

Aus: AGFS, Landessportbund NRW (2015), Städte in Bewegung, Ideen für eine bewegungsaktivierende Infrastruktur, S. 5.

Fühlen wir uns dem nicht verpflichtet?

Radfahren in Rheinbach ist Schrott?!

Infostand 28.04.2015

Unser jüngster Infostand stand ganz im Zeichen des Fahrradklimatests 2014. Mit dem provokanten Plakat Radfahren in Rheinbach ist Schrott?! haben wir die Passanten zum Anhalten und zum Mitdiskutieren bewegt. Blickfang war dabei eine hoch aufgetürmte Pyramide aus Fahrradschrott. Einhellige Meinung insbesondere der Radfahrerinnen war, dass Radfahren in Rheinbach gefährlich sei, "auf der Hauptstraße sogar lebensgefährlich". Und: "Die Missstände sind schon lange bekannt; getan hat sich in den letzten Jahren nichts."

Tourenprogramm: Startpunkt Rheinbach

Nächste Treffen

Es wird ein regelmäßiges Treffen jeweils in einem Gruppenraum im Himmeroder Hof im Zweimonats-Rhythmus angestrebt:
Neue Termine werden an dieser Stelle bekannt gegeben
Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Gäste sind willkommen. 

Hinweis

Hoffentlich gibt es hier bald einen Eintrag für eine bett+bike Übernachtungsmöglichkeit in Rheinbach. 

© 2018 ADFC KV Bonn/Rhein-Sieg