ADFC-Ortsgruppe Rheinbach

Ortsgruppensprecher
Dietmar Pertz
Tel. 0171 9260 124
rheinbach(at)adfc-bonn.de
Stellvertr. Ortsgruppensprecher
Jörg Adolph
joerg.adolph(at)adfc-bonn.de
Verkehrsplanung
Georg Wilmers
georg.wilmers(at)adfc-bonn.de

Tourenprogramm
Ralf Nörthemann
Tel. 02226 918410
ralf.noerthemann(at)adfc-bonn.de

Kommunale Ansprechpartner
Martin Commer
Tel. 02226 917-248
martin.commer(at)stadt-rheinbach.de

Torsten Bölinger (Tiefbau)
Tel. 02226 917-310
torsten.boelinger(at)stadt-rheinbach.de

 

Die aktuellen Pressemitteilungen der Ortsgruppe finden Sie hier.

Flyer Tourenprogramm 2019

ADFC Rheinbach hilft beim Müll sammeln

Auch in diesem Jahr unterstützte die Rheinbacher Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs die Aktion „Let´s clean Europe“. Diese lokale Aufräumaktion setzt durch aktives Handeln von vielen Vereinen und anderen Gruppen ein imposantes Zeichen für saubere Städte, Landschaften und Gewässer. Die Rheinbacher Stadtverwaltung stellte den Teilnehmern auch diesmal wieder Greifer, Handschuhe und Mülltüten zur Verfügung, so dass sich rund zehn Radler für drei Stunden auf die Suche nach Glasflaschen, Coffee-to-go-Bechern und anderem Müll machten.

Vom ADFC wurde, wie im vergangenen Jahr, der Bereich Gymnasiumstraße von der Bahnbrücke bis hin zur Umgehungsstraße und der Radweg entlang der Eisenbahnschienen in Richtung Meckenheim betreut. „Spektakulärster Fund war sicherlich der komplette Vordersitz eines Pkws“, berichtet Dietmar Pertz, Sprecher der Ortsgruppe. Aber auch ein geschmückter Maibaum beeindruckte die Müllsammler. Er hätte nur noch ein paar Monate durchhalten müssen, um ein zweites Mal benutzt werden zu können. Die riesige Anzahl gefundener Wodkafläschchen, alle von der gleichen Marke, lässt vermuten, dass jemand täglich hier an der Brücke Alkoholika trinkt und niemals willens war und ist, die geleerten Fläschchen wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Aber nicht nur dieses Verhalten löste bei den ADFC-Mitgliedern Kopfschütteln aus. „Nicht nachvollziehbar ist auch, dass Hundebesitzer zwar den Hundekot in Plastiktütchen sammeln, dann aber die Tütchen samt Inhalt am Straßenrand entsorgen“, stellt die Radlerin Doris Chahal verwundert fest. Dabei ist die richtige Müllentsorgung weder kompliziert noch teuer. Die Rhein-Sieg-Abfallgesellschaft gibt auf ihrer Internetseite auf alle Fragen eine Antwort. Leider sind viele Menschen einfach zu bequem, ihren Müll den Regeln entsprechend zu entsorgen. Sie verschandeln und vergiften lieber ihre und unsere Umwelt.

ADFC Rheinbach bestätigt Leitungsteam

Auf der diesjährigen Jahresversammlung der Rheinbacher Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs wurden der bisherige Sprecher Dietmar Pertz sowie Jörg Adolph (stellv. Sprecher), Ralf Nörthemann (Tourenplanung) und Dr. Georg Wilmers (Verkehrpolitik) ohne Gegenstimmen wiedergewählt.

Der Sprecher berichtete der Versammlung, dass sich der Mitglieder innerhalb des vergangenen Jahres von 127 auf 147 erhöht hat. Diese Steigerung von über 15 % ist bemerkenswert.

An der Aktion Stadtradeln nahm die Ortsgruppe erstmals und mit großem Erfolg teil. In Rheinbach traten acht Teams mit 74 Teilnehmern an. Das offene Team vom ADFC Rheinbach kam mit 23 Radlern auf insgesamt 6.321 Kilometern und erreichte so bei der Stadtwertung in der Kategorie „Gesamtkilometer“ den ersten Platz.

Beim Fahrradklimatest konnte die Teilnehmerzahl für Rheinbach mit über 300 ausgefüllten Fragebögen im Vergleich zu 2016 verdoppelt werden. Erstmals beteiligte sich der Verein im vergangenen Jahr an der Europäischen Reinigungswoche. An einem Samstag sammelten rund 10 ADFC`ler Unmengen an Müll verschiedenster Art. Neben einem Infostand beim Stadtfest am 29.4.18 wurden drei Stammtische und ein Vorbereitungsstreffen für die Touren 2019 durchgeführt. Bei den auch für Nichtvereinsmitglieder offenen Stammtischen konnten Aktionen abgesprochen und vorbereitet werden. Sie dienen zudem dem Zusammenhalt der Aktiven der Ortsgruppe.

Das Technikteam führte einen Fahrradcheck an über 100 Fahrrädern an der Gemeinschaftsschule Sürster Weg durch. Darüber hinaus waren wieder einige Mitglieder des Teams in der Fahrradwerkstatt der Neuen Pfade engagiert.

Anschließend informierte Dr. Georg Wilmers die Anwesenden über die Aktivitäten der Planungsgruppe Verkehr. Er stellte fest, dass im vergangenen Jahr für ihn, der auch Sprecher der AG Verkehrspolitik Rhein-Sieg linksrheinisch ist, die Ausarbeitung von Pendlerrouten nach Bonn und die Lobbyarbeit dafür Schwerpunkt seiner Aktivitäten war. Im Rückenwind 1/2019 findet sich unter dem Titel „Pendlerrouten: Viele Bremsklötze“ ein umfassender  Zwischenbericht, der die großen Schwierigkeiten bei der Realisierung, aber auch die bisher erreichten kleinen Erfolge aufzeigt. In diesem Jahr möchte man sich aber wieder mehr mit der Rheinbacher Radverkehrspolitik beschäftigen.

Tourenkoordinator Ralf Nörthemann teilte den ADFC`lern mit, dass im vergangen Jahr 32 Touren angeboten wurden. Davon waren acht Feierabendtouren und sechs Feierabendtouren für Genussradler. Die Gesamtzahl von etwa 180 Teilnehmern zeigt, dass die Touren sehr gut angenommen wurden. Für das Jahr 2019 werden sogar 36 Touren angeboten, darunter eine dreitätige Venn-Tour, die voraussichtlich vom 13. bis 15. September auf dem Programm steht. Es wird auch wieder ein Flyer mit allen Tourenangeboten der Rheinbacher Gruppe erstellt. Er liegt voraussichtlich im März vor dem Anradeln vor und wird dann der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Aus dem ADFC-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg berichtete zum Ende der Veranstaltung die zweite Vorsitzende Satu Ulvi. Der Vorstand des Kreisverbands möchten intensiv an einer besseren Anbindung der Ortsgruppen in den Gemeinden an die Bonner Zentrale arbeiteen. So sollen in Zukunft regelmäßig zwei Treffen sowohl links- als auch rechtsrheinisch stattfinden, bei denen die beiden Vorsitzenden mit den Mitgliedern in den Ortsgruppen ins Gespräch kommen sollen.

Radverkehrskonzept 2016 Rheinbach

Die PDF-Datei zum Radverkehrskonzept finden Sie hier. Das Dokument umfasst 60 Seiten.

ADFC-Fahrradklima-Test 2016

Hier finden Sie die PDF-Datei mit dem Ergebnis für die Stadt Rheinbach. Alle Ergebnisse finden Sie unter: www.fahrradklima-test.de

Critical Mass in Rheinbach

Rheinbacher Radfahrer machen mit beim Critical Mass Protest

Der weltweite Critical Mass Protest richtet sich gegen eine Fußgänger und Radfahrer benachteiligende Verkehrspolitik, für weniger Lärm und Abgase.

Auch Rheinbacher Radfahrer und Radfahrerinnen beteiligen sich seit ein paar Monaten an dieser Aktion. Die letzte Demo fand am 31. Juli 2015 statt. Noch sind es zu wenige Radfahrer, die mitmachen. Damit die Verkehrspolitik in unserer Stadt zu Gunsten der Radfahrer verändert wird, müssten mehr Radfahrer und Radfahrerinnen an dieser Aktion teilnehmen.

Wir Radfahrer leisten einen aktiven Beitrag für eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Rheinbach. Viele verzichten bewusst auf die Benutzung des eigenen PKW. Sie machen so Platz für die anderen Autofahrer. Die sollten das bedenken, bevor sie Radfahrer anhupen oder beschimpfen.

Jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr startet die Fahrraddemo am Windmühlenturm, im Volksmund auch Pinkelturm genannt. Mit dem Fahrrad fährt die Gruppe dann ungefähr eine halbe Stunde durch die Innenstadt. Bei mehr als 15 Teilnehmern kann sie dann als geschlossene Kolonne nebeneinander fahren und den Autoverkehr verlangsamen und so für ihre Ziele demonstrieren. Die nächsten Termine sind am Freitag, dem 28. August um 18 Uhr, und am 25. September.

Dazu gibt es auf facebook eine neue Gruppenseite:

http://ow.ly/LwIAe

Motivation

Die bewegte Stadt

Um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden zu erhalten und sie fit zu machen im sich verschärfenden Standortwettbewerb, ist ein Umdenken nötig. Wie schaffen wir zum Beispiel die Grundbedingungen für eine in Zukunft bezahlbare private und gesellschaftliche Mobilität, die auch den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, den Kindern und der rapide wachsenden Gruppe der Senioren, eine autonome Teilhabe ermöglicht? Mit dem Konzept der „Nahmobilität“ – als Oberbegriff für körperlich aktive, individuelle Mobilität zu Fuß, mit dem Fahrrad oder anderen bewegungsaktivierenden Verkehrsmitteln wie Inlinern, aber auch Rollatoren und Rollstühlen – haben wir uns der Fragestellung angenähert. „Nahmobilität 2.0“ konkretisiert erste Antworten mit dem erklärten Ziel, die bestehende klassische, primär auf die Belange des Kfz-Verkehrs ausgerichtete Verkehrsinfrastruktur unserer Städte und Gemeinden in eine andere, urbane und am „Maßstab Mensch“ orientierte Gestaltung zu überführen.

Aus: AGFS, Landessportbund NRW (2015), Städte in Bewegung, Ideen für eine bewegungsaktivierende Infrastruktur, S. 5.

Fühlen wir uns dem nicht verpflichtet?

 

Tourenprogramm: Startpunkt Rheinbach

Nächste Treffen

Es wird ein regelmäßiges Treffen jeweils in einem Gruppenraum im Himmeroder Hof im Zweimonats-Rhythmus angestrebt:
Neue Termine werden an dieser Stelle bekannt gegeben
Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Gäste sind willkommen. 

Hinweis

Hoffentlich gibt es hier bald einen Eintrag für eine bett+bike Übernachtungsmöglichkeit in Rheinbach. 

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