Berichte 2019   

 

zu den Berichten der vergangenen Jahre.

Ein Code schützt vor Fahrraddiebstahl

Eine Fahrradtour in die Natur bringt Abwechslung und gute Laune. Die schwindet jedoch schnell, wenn das gute Stück gestohlen wird. Ein Code soll das verhindern.

Die Begeisterung, mit seinem Fahrrad auf Feld- und Wanderwegen hinaus in die Natur zu fahren, ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Es hat sich sogar gesteigert, seit es die technisch ausgereiften E-Bikes gibt. Gerade für Senioren ist es eine tolle Sache, auch ohne mühseliges Ab- und Aufsteigen sowie schweißtreibendes Schieben Hügel oder gar Berge zu meistern. Dass diese Fahrräder nicht ganz billig sind, versteht sich von selbst. Mehr als ärgerlich also, wenn so ein gutes Stück gestohlen wird. Doch auch der ganz normale Drahtesel ist bei Dieben sehr beliebt. Wie die Statistik belegt, sind vor allem die Alltagsfahrräder gefragt. Vorbeugen ist bekanntlich die beste Medizin. Warum nicht auch beim Fahrrad.

Darum gibt es die Codierung. Diese soll dank auffälligem Aufkleber den Dieb vom Diebstahl abhalten. Schrecken die Kriminellen dennoch nicht zurück, kann die Codierung recht simpel von der Polizei entschlüsselt, und das Fahrrad dem Besitzer wieder zugeführt werden. Selbstverständlich sollte auch ein hochwertiges Fahrradschloss zur Standardausrüstung gehören. Wenn Diebe mit einem Bolzenschneider aufkreuzen, erregt das bei möglichen Zeugen von ganz alleine Aufmerksamkeit. Deshalb bietet der ADFC die Codierung vielmehr als Ergänzung zum Fahrradschloss an.

Es gibt immer wieder Anfragen, ob es bei uns hier in Meckenheim nicht auch die Möglichkeit des Codierens gäbe, da die Termine in Bonn vielen Interessenten nicht gut erreichbar erscheinen. Deshalb besuchten drei Mitglieder der Ortsgruppe einen Kurs, in dem ihnen das Verfahren des Codierens und den Umgang mit dem Codiergerät näher gebracht wurden. Anschließend stand dem Praxistest nichts mehr im Wege.

Am 22.11. in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr und am 23.11.19 von 11.00 bis 15.00 Uhr fand die erste, nur vereinsinterne durchgeführte, Fahrradcodier-Aktion in Meckenheim statt. Die Aktion kam trotz der jahreszeitlich bedingten Temperaturen so gut an, dass alle Termine innerhalb kürzester Zeit vergeben waren. So konnten wir in dieser Zeit 33 Codierungen durchführen sowie ein neues Mitglied begrüßen.

Wir freuen uns schon darauf im Frühjahr erneut eine Fahrradcodier-Aktion durchführen zu können, diesmal dann für die breite Öffentlichkeit und vielleicht mit einem größeren Team.

Wir würden uns freuen, wenn wir noch den einen oder anderen Unterstützer finden könnten.

Blick in die "Infrastruktur" der Codierstation
Foto: Jürgen Hillerkus
Die Stimmung ist offensichtlich trotz recht kühlen Wetters gut
Foto: Jürgen Hillerkus
Unter diesem Zeichen sollt Ihr Euch versammeln!
Foto: Jürgen Hillerkus
 

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09.11.2019 Schneeberg 2019

Es ist schon Tradition, im November auf der letzten längeren Radtour im Jahr zum Schneeberg bei Merten zu fahren. Fünf warm verpackte Radler machten sich in diesem Jahr auf den Weg, der diesmal durch die Rheinebene zum Ziel führte. Man lernte Schleichwege durch Ückesdorf und Lengsdorf kennen, durchquerte das Messdorfer Feld und Dransdorf, folgte dem Vorgebirgsbahnweg entlang der Bahngleise bis kurz vor Alfter, fuhr durch weite Gemüsefelder nach Roisdorf und Bornheim, um schließlich in Sechtem Richtung Merten abzubiegen und den anspruchsvollen Anstieg zum Schneeberg anzugehen. Oben angekommen war die Pause wohlverdient und nötig. Der Rückweg über Heimerzheim (mit Zwischenpause im Café) und entlang der Swist war dann schon fast Routine. Nach einer kleinen Schleife über Peppenhoven kamen wir nach 63 km wieder am Ausgangspunkt an.

Trotz kraftzehrendem Anstieg ist die Stimmung offensichtlich ungebrochen gut.
Foto: Ludwig Rößing

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19.10.2019 ...Der Federrote ruft, und alle radeln mit durchs Ahrtal...

Die Radeltour durch die Weinberge an der Ahr entlang begann für die meisten mit der Bahnfahrt von Remagen nach Ahrbrück. Dort startend konnte die Tourenleiterin dann insgesamt neun wetterfeste Radlerinnen und Radler mit den Schönheiten der Ahr im Herbst bekannt machen. In gemütlicher Fahrt fuhren wir durch Kreuzberg und Altenahr und bewunderten die Radwegbrücke über die Ahr bei Reimerzhoven. Einige Trauben leuchteten noch an den Weinstöcken und mit ihnen die Wanderer auf dem Weg zu den diversen Weinfesten. Radler und Wanderer teilten sich in bester Manier den gemeinsamen Weg und es gab viel Hallo, Danke und Gute Fahrt. Kurz vor Dernau trafen wir auf einen alten Schienenbus, der Fotostopp war zwingend. Bei der Winzergenossenschaft Dagernova testeten wir traditionell den frischen Federroten … siehe Foto! Beschwingt ging es weiter durch die wunderschöne herbstliche Landschaft. Die bayrische Botschaft in Bad Neuenahr bewirtete uns auch dieses Jahr wie immer bestens. Nach dem Essen ließ uns der Regen dann leider bis Remagen nicht mehr los. So waren wir alle nach 40 km in Remagen stolz auf unser Durchhaltevermögen, aber auch froh rasch den Heimweg antreten zu können.

Der Federrote mundete wie jedes Jahr
Foto:Karin van Deel
Schienenbus meets Radler
Foto: Jörg Ladewig

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12.10.2019 Die wohl letzte diesjährige Kurz-kurz-Tour

Was für eine Tour? Kurz-kurz-Tour? Nun ja, eine Tour, in der das Wetter es erlaubt, nochmals in kurzer Hose und kurzärmeligem Hemd zu fahren. Ist ja Mitte Oktober nicht selbstverständlich, war aber diesmal, zumindest um die Mittagszeit, ohne Weiteres möglich. Entsprechend wohlgelaunt machten sich die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg über Fritzdorf und Birresdorf, am Scheidskopf vorbei, über den Golfplatz nach Lohrsdorf. Dort traf man auf den Ahrradweg, dem man bis Kripp folgte. Nach dem Übersetzen mit der Fähre nach Linz war eine kurze Pause im nahe gelegenen Café Leber angesagt.

Gestärkt ging es nun weiter, bis Niederdollendorf meist parallel zur Bahntrasse. An den rechtsrheinischen Türmen der Brücke von Remagen wurde nochmals eine Pause eingelegt, um diese denkwürdige Stelle näher in Augenschein nehmen zu können. Der Weg am Rhein wurde weitestgehend vermieden, da er an einigen Stellen, z. B. in Königswinter, nicht zu empfehlen, und bei gutem Wetter stellenweise sehr belebt ist. Zudem empfand es die Gruppe interessant, einen neuen Weg kennen zu lernen. Erst am Kameha traf die Gruppe auf den allseits bekannten Weg am Rhein. Über die Südbrücke ging es am Südfriedhof vorbei nun quer durch Friesdorf, bis der Pionierweg im Kluftertal wieder auf die Höhe des Kottenforstes führte.

Zum Abschluss konnte man noch die interessante Open-Air-Ausstellung von großformatigen Naturaufnahmen des Foto Clubs Bad Godesberg auf dem Platz der Dicken Eiche bewundern, die wenige Tage später abgebaut wurde.

Kaffeepause in Linz I
Foto: Ludwig Rößing
Kaffeepause in Linz II
Foto: Ludwig Rößing
Gruppenaufnahme an dem rechtsrheinischen Tunneleingang der Brücke von Remagen
Foto: Ludwig Rößing
Wieder bekanntes Terrain: der Radweg am Rhein
Foto: Ludwig Rößing
Open-Air-Bilderausstellung an der Dicken Eiche
Foto: Ludwig Rößing
 

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09.10.2019 Letzte Mittwochstour in diesem Jahr

Nachdem der Wettergott bei den Fahrradtouren in den letzten Tagen nicht sehr gnädig war und auch der Tag der letzten Mittwochstour nicht nur gutes Wetter versprach, war die Teilnehmerschar mit 5 Personen auch recht übersichtlich. Man machte sich unverdrossen auf den Weg mit dem Vorsatz, die Tour jederzeit abzubrechen und heimzufahren, wenn das Wetter zu übel mitspielten sollte.
 Bis Wormersdorf ging es gut, dann war man gezwungen, zur Regenkleidung zu greifen. Wie so oft, war der kurze Schauer nach dem Anziehen auch schon vorbei. Offensichtlich war der Wettergott von der Hartnäckigkeit der Teilnehmer beeindruckt, sodass er es bei dem Rest der 36 km langen Tour bei kräftigen Böen beließ.
Die Tour führte weiter über Rheinbach nach Odendorf, wo am Zehnthaus eine der 22 in Bonn und Umgebung zum Beethovenjahr 2020 neu aufgestellten Beethovenstelen bewundert werden konnte.
Von Odendorf ging es über Niederdrees auf dem kürzesten Weg zur Swist, der bis Meckenheim gefolgt wurde. Zum krönenden Abschluss konnte der gerade neu errichtete und dem Verkehr übergebene Kreisel am Bahnhof Industriepark Kottenforst in Augenschein genommen werden.

Beethovenstele Nr. 14 am Zehnthaus in Odendorf
Foto: Ludwig Rößing

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… Dunkle Wolken über der Kalenborner Höhe am 28.09.2019 …

... konnten 15 Radlerinnen und Radler aus Meckenheim, Rheinbach, Bornheim, Bonn und Königswinter nicht abhalten, die Tour ab Meckenheim Bahnhof zu starten. Schon bis zum ersten Ziel, der Lourdes-Grotte bei Esch, hieß es „Regenjacken an“. Nieselige Schauerböen trübten die Sicht, nicht jedoch die Stimmung. Hinauf über die Kalenborner Höhe und hinunter ins Ahrtal bei Altenahr wurden die zahlreichen Regenbekleidungen mehrfach an- und wieder ausgezogen. Trotzdem konnten wir bei Sonnenschein einen Blick auf Burg Are werfen und im Talgrund war die Luft tatsächlich viel wärmer als auf der Höhe. Die Weinreben entlang des Ahrtalradweges leuchteten bis zum Ort Marienthal in verschiedenen Rottönen. Dort kehrten wir zu Flammkuchen und Traubensaftschorle im Kloster Marienthal ein. Die Heimfahrt über Holzweiler und Eckendorf zurück nach Meckenheim gestaltete sich flott und trocken. Nach 46 km war Meckenheim mit zufriedenen Gesichtern wieder erreicht.

Lourdes-Grotte bei Esch
Foto: Karin van Deel
Zwischenstopp an der Grotte - im Sonnenschein
Foto: Karin van Deel
Regenkleidung anziehen!
Foto: Karin van Deel
Einkehr im Kloster Marienthal
Foto: Karin van Deel

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21.09.2019 Zur Steinbachtalsperre

Bei bestem sonnigem Herbstwetter fanden sich acht Teilnehmer um zehn Uhr am Meckenheimer Bahnhof zum Start der Tour zur Steinbachtalsperre ein. Zuerst ging es durch die Felder und wunderschönen Obstplantagen Richtung Wormersdorf und weiter nach Rheinbach. Nach einem kurzen Stopp am Schloss Schweinheim ging es dann kurz hinter Schweinheim immer leicht ansteigend durch den Wald zur Talsperre, wo wir kurz vor zwölf Uhr im Waldgasthaus Steinbach eintrafen. Hier konnten wir die Wärme der Sonne und das gute Essen auf der Sonnenterrasse genießen.

Gut gestärkt traten wir die Rückfahrt an, die mit einer rasanten Abfahrt durchs Klostertal zurück nach Schweinheim begann. Anschließend ging es wieder über die Felder zurück, vorbei an Odendorf, Oberdrees und Rheinbach, zum Bahnhof in Meckenheim, wo die Fahrt gegen 14:30 Uhr endete.

Tourteilnehmer bei schönstem Herbstwetter am Waldgasthaus Steinbach.
Foto: Hans-Peter Eckart

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15.09.19 11. Spiel- und Sportfest der Stadt Meckenheim ("Meckenheim bewegt")

Das diesjährige Spiel- und Sportfest auf dem Schulcampus fand erstmals mit Beteiligung der Ortsgruppe des ADFC statt. Unser achtköpfiges Team war an diesem sonnigen Sonntag hochmotiviert und gut vorbereitet.
Nach zögerlichem Beginn wurde der Andrang immer größer, so dass sich zeitweise kurze Warteschlangen bildeten. Der Fahrradparcours für Fahr- und Laufrädern sowie unser Info-Stand kamen gut an. Die „Sieger“ (alle Teilnehmer waren natürlich Sieger!) erhielten kleine Geschenke (Mal- und Kritzelbuch, Käpt‘n Blaubär Verkehrsfibel, Luftballons, etc.), die dankbare Abnehmer fanden.
Der Info-Stand war gut ausgestattet und konnte fast alle Fragen beantworten. Die am häufigsten gestellte Frage an diesem Tag war natürlich „ob und warum wir keine Familientouren anbieten“.
Das Ergebnis des Tages ist sehr positiv und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr beim 12. Spiel- und Sportfest.

Der Hindernisparcour wurde mit Rad und zu Fuß bewältigt.
Foto: Hans-Peter Eckart
Auch die Hindernisbahn fand ihre Interessenten...
Foto: Hans-Peter Eckart
...bisweilen wurde es sogar etwas eng
Foto: Stadt Meckenheim
Andrang am Stand des ADFC
Foto: Stadt Meckenheim
Ein Teil des ADFC-Teams.
Foto: Jürgen Hillerkus
 

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01.09.2019 ADFC-Sommerfest

Bei doch recht frischen Temperaturen trafen sich acht Mitglieder zur Abfahrt am Rathaus in Meckenheim ein. Gemütlich und guter Dinge ging es durch den Kottenforst vorbei am Annaberger Hof nach Dottendorf zum BaseCamp Hostel, wo wir fast pünktlich kurz vor 13 Uhr eintrafen. Nach einer herzlichen Begrüßung machten wir es uns bequem und genossen das Fest. Der Service durch die Mitarbeiter von UPS ?? (ja genau die !!) lief gut und ständig wurde an den Tischen etwas anderes zum Verkosten angeboten. Gegen 16 Uhr traten wir dann wieder die Heimfahrt über Bad Godesberg, Pech und Villiprott an.

Blick ins Innere des Veranstaltungsorts des Sommerfests: Base Camp
Foto: Hans-Günter van Deel
Weitere Details des Base Camp
Foto: Hans-Günter van Deel
Die "Meckenheim-Truppe" im Base Camp beim ADFC- Sommerfest 2019
Foto: Hans-Günter van Deel
 

07.08.2019 Wenn Engel radeln …

… macht der Regen tatsächlich Pause. Mit dieser Einstellung trafen sich morgens um 7:15 Uhr acht Radlerinnen und Radler erwartungsfroh am Bahnhof Meckenheim (Bild 1). Mit der Bahn ging es in das Örtchen Oberbettingen im Kylltal in der Eifel. Durch die morgendlich frische Landschaft radelten wir uns warm bis Gerolstein mit Blick auf die mächtigen Dolomitfelsen. Hier wurden wir an der wilhelminischen Erlöserkirche zu einer Führung durch dieses imposante Bauwerk einschließlich der Bauwerksumgebung erwartet (Bild 2). Als 100. und letztes vom Berliner Kirchenbauverein finanziertes Gotteshaus wurde die evangelische Erlöserkirche in den Jahren 1911 bis 1913 erbaut und vom deutschen Kaiser Wilhelm II eingeweiht. Im neoromanischen Stil gestaltet zeugt sie noch heute mit ihren ca. 24 Millionen Mosaiksteinen vom Reichtum der Kaiserzeit (Bild 3). Hier fanden wir auch den eingangs zitierten Engel als wunderbares Deckenornament (Bild 4). Während der Bauarbeiten an der Kirche wurden die Überreste eines Landgutes aus der Römerzeit entdeckt (Villa Sarabodis), welche nun im angrenzenden Museum ausgestellt sind und von uns ebenfalls besichtigt wurden. Auch eine große Versteinerung konnte erkundet werden (Bild 5). Kulturell gestärkt fuhren wir an der Kyll zurück bis nach Pelm, um dort auf den Eifel-Ardennen-Radweg Richtung Daun einzuschwenken. Bis zum Ernstberg wurden zahlreiche Örtchen durchfahren und etliche Höhenmeter bewältigt. Diese können wir dann in flotter Fahrt wieder hinuntersausen, kurz unterbrochen durch einen Geschmackstest am Sauerbrunnen von Steinborn. Am südlichsten Punkt unserer Radtour überquerten wir in Gemünden den Fluss Lieser und radelten durch den Dauner Kurpark zur Einkehr beim Italiener mitten in Daun. Gut gestärkt folgte die nächste Etappe über den Mineralquellenweg nach Rengen und steil hinauf auf Schotterwegen zur Wasserscheide bei Dockweiler. Oben genossen wir den herrlichen Eifelrundblick und die anschließende lange Abfahrt nach Dreis-Brück. Um den Dreiser Weiher (der versumpft ist) mit Blick auf den Abfüllstandort der Nürburgquelle führte uns die Fahrt über Oberehe, Stroheich, Zilsdorf und am Vulkan Arnulfusberg vorbei zur Krimihauptstadt Hillesheim. Im dortigen Café Sherlock kehrten wir ein, auf unseren Eifeltouren schon Tradition (Bild 6 und 7), Kuchen und flüssige Köstlichkeiten mundeten wie immer. Noch ein kurzer Gang über die teilweise erhaltene Stadtmauer, dann wurde es Zeit, den Zug in Oberbettingen wieder zu erreichen.  Nach 13,5 Stunden, 70 km und 1030 Höhenmetern kamen wir müde aber bestens gelaunt wieder in Meckenheim an.

Bereit zur Abfahrt nach Oberbettingen
Foto: Karin van Deel
Beginn der interessanten Führung durch die Erlöserkirche in Gerolstein
Foto: Karin van Deel
Blick in die Apsis der Erlöserkirche
Foto: Ludwig Rößing
Deckenornament in der Kirche
Foto: Karin van Deel
Das größte in der Eifel gefundene versteinerte Fossil
Foto: Karin van Deel
Gemütliche Runde im Cafe Sherlock in Hillesheim
Foto: Karin van Deel
Agatha Christies Hercule Poirot im Cafe Sherlock
Foto: Karin van Deel
 

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20.07.2019 MTB-Tour zur Madbach- und Steinbachtalsperre

Die erste MTB-Einsteigertour des Jahres startete um 10:00 Uhr bei sehr sonnigem und feuchtwarmem Wetter. Die Wettervorhersage für diesen Tag, besonders für den späteren Nachmittag, mag so manchen an einer Teilnahme abgehalten haben. Die Toiur führte daher diesmal nur zwei Radler vom Bahnhof Meckenheim zunächst Richtung Wormersdorf. Von hier ging es durch den Rheinbacher Stadtwald, vorbei an vielen kleinen Tümpeln und über schmale Holzbrücken. Zunächst zur Waldkapelle und dann vorbei an den idyllischen "Inselweihern" über Sürst-Hardt und Queckenberg (beides ebenfalls Ortsteile von Rheinbach) zur kleinen Madbachtalsperre, die von uns umfahren wurde.
Danach ging es weiter bergauf, über zum Teil stark ausgewaschene Wege, durch einen recht offenen und hellen Wald. Nach einer kurzen, aber steilen Abfahrt erreichten wir dann, bereits um 11.45 Uhr, die Steinbachtalsperre.
In der Waldgaststätte Steinbach genossen wir unsere redlich verdiente Mittagsrast im Biergarten.
Frisch gestärkt ging es nun in einem weiten Bogen und in einem ständigen Auf und Ab durch den Arloffer Wald bis fast nach Bad Münstereifel. Immer wieder kamen wir an kleinen Teichen und Tümpeln vorbei. Wir erreichten schließlich Todenfeld. Von hier ging es wieder in den Rheinbacher Wald. Auf mehreren, schönen langen Abfahrten nach Ersdorf konnten wir es dann so richtig „fliegen” lassen. Von hier ging es dann flach durch die Obstplantagen zurück nach Meckenheim.
Nach 58 km und 2000 Höhenmetern erreichten wir bereits um 14:30 Uhr wieder bei weiterhin bestem Wetter den Bahnhof in Meckenheim.

MTB-Stillleben
Foto: Hans-Peter Eckart

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22.06.2019 Der Dom grüßt zur Mittagszeit

Bei besten Wetter trafen sich vier Teilnehmer um 9 Uhr am Meckenheimer Bahnhof zur etwas sportlicher ausgelegten Tour „Der Dom grüßt zur Mittagszeit” nach Köln und zurück.
Zuerst ging es Richtung Kottenforst – jedoch mit Zwischenstopp bei einem der örtlichen Fahrradhändler. Der Plattfuß am Hinterrad des Tourenleiters wurde schnell und KOSTENFREI beseitigt.
Dann konnten es weitergehen, bergab durch den Kottenforst nach Bonn, durch den Hofgarten und über die Kennedy-Brücke nach Beuel. Von hier dem Rheinradweg (rechtsrheinisch) folgend, durch die Siegaue, vorbei an Niederkassel nach Köln-Porz. Bei der Freizeitinsel Groov in Köln-Porz Zündorf im Kölner Süden genossen wir eine entspannte Mittagspause.
Nun ging es weiter bis ins Kölner Zentrum zur Deutzer Brücke. Von hier hatten wir einen wunderbaren, fast unverstellten Blick auf den Dom. Wir überquerten den Rhein und fuhren nun auf dem Rheinradweg (linksrheinisch) wieder Richtung Heimat. Vorbei am Schokoladen- und dem Sport & Olympia-Museum, unter dem Kranhäusern hindurch, über Rodenkirchen nach Sürth, Wesseling und weiter über Graurheindorf bis nach Bonn.
Zum Schluss musste dann nur noch der einzige, längere Anstieg wieder zurück nach Meckenheim gemeistert werden.
Müde, aber glücklich, die lange und sportliche 110 km-Tour, bei zumeist nur sehr wenig Wind, gemeistert zu haben, kamen alle Teilnehmer wieder wohlbehalten am Ziel an.

Das Ziel vor Augen: "et Dömche" im Hintergrund.
Foto: Hans-Peter Eckart
Der Dom von der Deutzer Brücke aus.
Foto: Hans-Peter Eckart

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09.06.2019 Das Brezelfest rief und 17 Radlerinnen und Radler folgten

Das in der Rhein-Ahr-Region einzigartige Brezelfest wird seit über fünf Jahrzehnten jedes Jahr von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag auf der Landskrone oberhalb von Heppingen gefeiert. Ein guter Grund, eine Radtour dorthin zu unternehmen. Am Sonntag, den 9. Juni 2019, pünktlich um 10:00 Uhr, machten sich die Radbegeisterten auf den Weg in Richtung Ahrtal. Vom neuen Rathaus Meckenheim ging es auf die ca. 40 km lange Strecke in Richtung Rotes Kreuz und Klein Villip. Die erste Pause genossen wir am Jakobsweg mit herrlicher Aussicht über das „Wachtberger Ländchen”, die Obstplantagen und einem tollen Blick auf unser Ziel oberhalb von Heppingen. Vorbei an Birresdorf ging es ein kurzes Stück über die Straße in Richtung Remagen. Wir folgten jedoch dem Hinweis zur Straußenfarm und bogen rechts ab unserem Ziel entgegen. Auf der Ruine Landskron erwarteten uns süße Brezeln, einfache Speisen und diverse Getränke. Vorher galt es jedoch den Gipfel zu erklimmen. Von der Burgruine hatte man bei herrlichem Sonnenschein einen schönen Blick auf den Festplatz und das Ahrtal. Nach einer ausgiebigen Rast, netten Gesprächen und schönen Ausblicken in die Umgebung ging es ein paar hundert Meter zu Fuß zur Maria-Hilf-Kapelle. Die erstmalig 1212 in einem Schutzbrief von Otto IV. erwähnte Kapelle ist ein echtes Kleinod und wir durften einen Blick in die Kapelle und den kleinen aus dem Basaltfelsen ausgesparten Grottenraum werfen. Auch unser Tourenleiter holte sich, wie auf dem dritten Bild zu sehen, seinen Segen. Unsere Räder warteten am Fuße des Berges und in flotter Fahrt ging es zurück über Birresdorf mit Stopp an der Hubertuskapelle und durch Arzdorf zurück zum Ausgangspunkt.

Rast auf dem Jakobsweg im Ländchen
Foto: Karin van Deel
Ausblick von der Landskrone ins Ahrtal
Foto: Karin van Deel
Unser Besuch zum Brezelfest auf der Landskron stand unter besonderem Schutz
Foto: Karin van Deel
Das reich geschmückte Innere der Maria-Hilf-Kapelle auf der Landskrone
Foto: Karin van Deel
Verschnaufpause auf dem Rückweg an der Hubertuskapelle in Birresdorf
Foto: Karin van Deel
 

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01.06.2019 „Tollkühne Radler auf ihren fliegenden Kisten”…

...starteten am 1. Juni am Bahnhof Meckenheim zur Fahrt hinauf in die Eifel nach Nettersheim und wieder hinunter. Die Teilnehmerzahl an dieser sehr schönen und interessanten, aber auch anspruchsvollen Tour wurde nochmals gesteigert. So waren nach elf Mitradlern im letzten Jahr dieses Mal 15 Interessierte bereit, sich den Strapazen zu stellen. Zum Einradeln ging es durch die Felder an Rheinbach vorbei zum Erftradweg und weiter bis Iversheim. Hier wurde es dann mit dem ersten Anstieg die Antweiler Höll' hinauf ernst. Alle 15 Radlerinnen und Radler waren offenbar bestens in Form und die herrliche Aussicht entschädigte für so manchen Schweißtropfen. Die nächsten Kilometer begleiteten uns die Römische Geschichte und ihre technischen Errungenschaften. Mal sah man einen Aufschluss der Römischen Wasserleitung, dann eine zugehörige Brunnenstube, mal ein Matronenstein am Straßenrand. Am Römischen Viadukt in Vussem legten wir eine verdiente Pause ein. So ließen sich die nächsten Steigungen besser bewältigen. In Eiserfey entlockten uns die im Ort verteilten sehr sehenswerten Kunstwerke ein Schmunzeln und mehr (siehe eine Auswahl auf drei Bildern). Beim Drahtseilakt wurde spekuliert, ob es Mary Poppins sei oder ein fliegender Römer und der Briefkasten hatte sehr viel Ähnlichkeit mit einem A… mit Ohren. Die Weiterfahrt Richtung Nettersheim brachte uns hinunter in das Tal der Urft und passend zur Mittagszeit kehrten wir im Café zur Römerquelle ein. Nach all' den Köstlichkeiten hieß es dann doch irgendwann „die Rückfahrt wartet”. Beschaulich führte der Radweg durchs Genfbachtal zur Ahekapelle mit ihrer bewegten Geschichte. 2010/2011 wurde dieses Kleinod durch ehrenamtliches Engagement aus dem Dornröschenschlaf geweckt und kann heute von innen besichtigt werden. Auf die Römer trafen wir zwischen Engelau und Bouderath  wieder. Hier stand in exponierter Lage einst eine sogenannte Villa Rustica. Vor knapp 1800 Jahren hat man sich sicher an der tollen Aussicht genauso erfreut wie wir an diesem strahlenden Samstag im Juni 2019. Diese Freude ließ sich noch steigern durch die nun folgende rasante Abfahrt hinunter ins Tal der Erft. Unsere Räder lernten tatsächlich fliegen, bis kurz vor Bad Münstereifel. Im schmucken Fachwerkstädtchen belohnen wir uns noch mit einem Eis, auch unsere Räder hatten eine Pause verdient. Die letzten Kilometer durch die Sommerwiesen bei strahlend blauem Himmel flogen nur so dahin und nach ca. 96 km und knapp 900 Höhenmetern erreichten wir glücklich und zufrieden am späten Nachmittag wieder Meckenheim.

Morgens um 9 Uhr in Meckenheim
Foto: Karin van Deel
Pause am Aquädukt in Vussem
Foto: Karin van Deel
Sehenswerte Endverwertung
Foto: Ludwig Rößing
Römisch inspirierte Kunst in Eiserfey (oder doch (Mary Poppins?)
Foto: Sandra Frieling
Ähem!
Foto: Karin van Deel
Rast an der Ahekapelle im Genfbachtal
Foto: Karin van Deel
Das Innere der Ahekapelle
Foto: Karin van Deel
Villa Rustica mit Ausblick
Foto: Karin van Deel
Stillleben in Bad Münstereifel
Foto: Karin van Deel
 

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25.05.2019 Sternfahrt Stadtradeln

Bei eigentlich bestem Wetter fanden sich leider nur fünf Teilnehmer aus Meckenheim zum Start der Sternfahrt am Bahnhof Meckenheim ein. Zum Glück hatte die Gruppe aus Rheinbach, die pünktlich am Bahnhof Meckenheim eintraf, die ansehnliche Größe von 15 Teilnehmern. So starteten wir mit insgesamt 20 Radlerinnen und Radlern Richtung Bonn zum Radaktionstag auf dem Marktplatz, wo das diesjährige Stadtradeln offiziell eröffnet wurde.

Kurz nach 11:30 Uhr ging es erst Richtung Lüftelberg und am Bahnhof Kottenforst vorbei. Dann über Heidgen und Witterschlick weiter nach Duisdorf zum dortigen Bahnhof, wo noch zwei weitere Mitradler auf uns warteten. Danach ging es über Nebenstraßen ins Bonner Zentrum und zum Marktplatz, auf dem wir kurz nach 13:00 Uhr eintrafen. Wir hielten uns gut eine Stunde in Bonn auf. Jeder konnte die Zeit nutzen, wie er wollte. Die einen gingen shoppen, die anderen schauten sich interessiert die ganzen Stände des Radaktionstages und das sonstige Angebot auf dem Marktplatz an. Wer wollte, blieb noch länger in Bonn, der Rest fuhr gemeinsam über die Poppelsdorfer Allee, Meckenheimer Allee und durch den Kottenforst wieder zurück nach Meckenheim, wo wir gegen 15:30 Uhr eintrafen.

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19.05.2019 Eröffnung der Rheinischen Apfelroute

Die große Eröffnungsveranstaltung der Rheinischen Apfelroute in Meckenheim, veranstaltet durch die Rhein-Voreifel-Touristik (RVT), mit zahlreichen Informationsständen sowie einem kulinarischem und musikalischem Angebot, kann auch für den ADFC als voller Erfolg gewertet werden.

Unser Info-Stand war fast den ganzen Tag, von morgens 09:30 Uhr bis zum leider einsetzenden Regen gegen 16:00 Uhr immer sehr gut besucht. Flyer und Broschüren wurden in großer Zahl nachgefragt. Großer Hit bei den Kleinsten waren natürlich die Luftballons und das Fahrrad-Malbuch. Bei den Erwachsenen waren Themen wie Fahrrad-Codierung, Fahrradsicherheit allgemein und Gebrauchtfahrradmarkt und natürlich die Apfelroute vorherrschend.

Die von uns am Mittag angebotenen drei Touren fanden sehr reges Interesse. Die erste Tour führte siebzehn Gäste 32 km Richtung Heimerzheim zum Eisernen Mann und zum Römerkanal. Drei der Gäste legten diese Strecke auf historischen Fahrrädern zurück. Die zweite Tour führte als Familientour acht Erwachsene und fünf Kinder 10 km durch die Obst-Plantagen Richtung Altendorf - Ersdorf. Und unsere dritte Tour nahmen dreißig Gäste in Angriff und erkundeten die ehem. Apfel- und Rosenroute, die jetzt im Wesentlichen als Meckenheimer Schleife Teil der Rheinischen Apfelroute ist. Insgesamt fuhren also über sechzig Gäste mit uns, was für eine attraktive und zielgruppenorientierte Tourenauswahl spricht.

Durch den über den Tag verteilten unermüdlichen Einsatz von insgesamt 14 Helferinnen und Helfern sowie Tourenleiterinnen und Tourenleitern der ADFC Ortsgruppe Meckenheim konnten alle Fragen und Wünsche der Interessierten beantwortet und die Touren optimal durchgeführt werden. Am Ende des Tages konnten wir so auch noch zehn neue ADFC-Mitglieder begrüßen.

Gemäß dem Motto "In hoc signo vinces" (unter diesem Zeichen wirst du siegen).
Foto: Stadt Meckenheim
Die Honoratioren geben sich die Ehre: Dr. Rolf Schumacher, Vorsitzender der Rhein-Voreifel Touristik e.V. und Bürgermeister von Alfter (links) und Bert Spilles, Bürgermeister der Stadt Meckenheim (rechts)
Foto: Stadt Meckenheim
Morgens noch Ruhe vor dem Sturm...
Foto. Hans-Peter Eckart
...das sollte sich aber bald ändern
Foto: Stadt Meckenheim
Nostalgie pur am Nebenstand
Foto:Hans-Peter Eckart
Vor dem Start zum Eisernen Mann
Foto: Stadt Meckenheim

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08.05.2019 Mittwochstour zur Steinbachtalsperre

„Regentropfen, die auf mein Fahrrad tropfen…” (frei nach Emil Palm) gab es Gott sei Dank erst auf der Rückfahrt. Aber der Reihe nach: um 13 Uhr trafen sich drei Radelbegeisterte trotz schlechter Wettervorhersage zur beliebten Mittwochstour mit Einkehr. Die Route führte Richtung Rheinbach nördlich der Bahntrasse, weiter auf dem Radweg nach Palmersheim und dann über Burg Ringsheim und Schweinheim zur Staumauer der Steinbachtalsperre. Am Wasser entlang führten die letzten Meter zum „Waldgasthaus Steinbach by Montpellier”. Hier wurde Anfang des Jahres fleißig und erfolgreich renoviert. Von der neuen Speisekarte probierten wir die schmackhaften Burger, Spargel und Pommes rot-weiß. Dabei beobachteten draußen wir einen heftigen Regenschauer. Den durchaus leckeren Kuchen haben wir uns für den nächsten Besuch aufgespart. Als der Regen etwas dünner wurde, traten wir dann gestärkt den Rückweg an. Wir ließen es uns nicht nehmen bei der Abfahrt von der Talsperre Richtung Schweinheim den Waldweg zu nehmen. Auf dem Weg an der Straße nach Rheinbach, am Monte Mare vorbei und entlang des Rheinbacher Stadtwaldes Richtung Altendorf und dann über die Swist zurück nach Meckenheim war der Regen unser ständiger Begleiter. Das hat der Freude an der rund 48 km langen Radtour keinen Abbruch getan.

"Portion rustikale Pommes frites mit Ketchup und Mayo"
Aufbruch zur feuchten Heimfahrt

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13.04.2019 Vier Kirchen und ein Wegekreuz

Unter Leitung der ADFC-Tourenleiterin Karin van Deel machten wir uns auf den Weg nach Rheinbach. Treffpunkt war die VHS-Voreifel, unter deren Namen die kulturelle Radexkursion bei trockenem aber kühlen Wetter startete. Mit insgesamt sieben Teilnehmern fuhren wir entlang des Rheinbacher Stadtwaldes in Richtung Wormersdorf, wo wir das erste Ziel, die Reste der ehemaligen Hubertuskapelle, ansteuerten. Die Tourenleiterin erläuterte die Geschichte des 1724/1725 errichteten Sakralbaus, an den heute nur noch drei wieder aufgebaute Fensterbögen erinnern. Weiter ging die Fahrt durch Wormersdorf zur Kirche St. Martinus in Ipplendorf. Die Ursprünge dieser Kirche gehen bereits auf das Jahr 1197 zurück. Unter fachkundiger Führung der Küsterin Frau Thoma wurden uns die Kunstschätze dieser Kirche sehr anschaulich erläutert. Besonders zu nennen sind die aufwändigen Schnitzereien an den Altären mit der Besonderheit eines Drehtabernakels, die aus der Ursprungszeit stammenden wunderbaren Fenster sowie der beeindruckende Orgelprospekt auf der Empore. Im Eingang der Kirche bewunderten wir noch eine Einbaumtruhe im Originalzustand mit historischem Bartschlüssel aus der nahegelegenen Tomburg. Von dort aus ging die Tour durch Felder und Obstplantagen mit Blick auf das Siebengebirge, vorbei an Ersdorf nach Altendorf. Am Ortseingang erreichten wir das Viethenkreuz. Das nach seinem Stifter benannte sogenannte Doppelkreuz zeigt auf der einen Seite eine Figur mit Attributen des Heiligen Jakobus und auf der anderen Seite vermutlich die Figur eines Priesters. Überrascht durch einen Schneesturm – es ist immerhin April – machten wir uns auf zum Herrenhaus in Altendorf. Dort begrüßten uns der Vorsitzende des Museumsvereins, Dieter Ohm, und Frau Simm ganz herzlich und luden ein zu Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt und gewärmt ging es dann weiter durch die Obstplantagen nach Meckenheim und weiter nach Merl. Die etwas unscheinbare Kapelle St. Michael wird seit Anbeginn als Merler Dom bezeichnet. Der einschiffige neugotische Backsteinbau wurde 1900 eingeweiht. Neben der wohltönenden Orgel des bekannten Bonner Orgelbauers Klais fällt uns erneut das in Stein gehauene Symbol des Lamm Gottes und das Buch mit den sieben Siegeln auf. In Merl bestiegen wir erneut unsere Drahtesel und machten uns auf zu unserem letzten Station nach Lüftelberg. Vorbei an den Hinweistafeln zur ehemaligen Römischen Eifelwasserleitung erreichten wir St. Petrus in Lüftelberg. Dort wurden wir bereits in der geöffneten Kirche erwartet. Während draußen die Schneeflocken stoben, erklärte unsere Tourenleiterin die Besonderheiten dieser beeindruckenden Kirche. Bekannt ist sie wegen der Reliquien der Heiligen Lüfthildis und der Grabplatte aus dem Kalksinter der Römischen Wasserleitung. Ebenso beeindruckend sind der romanische Taufstein und eine farbig gefasste Pieta aus Holz. Auch hier treffen wir wieder auf eine Klaisorgel, wurde doch der Firmengründer hier in Lüftelberg, direkt gegenüber der Kirche, geboren. Leider hatten sich die dunklen Wolken nicht verzogen, so dass wir nach Beendigung des offiziellen Programms uns schnell auf den Weg nach Hause machten. Wenn auch etwas durchgefroren, erfreuten sich alle Teilnehmer an der gelungenen Radexkursion, die sicherlich noch einmal wiederholt wird.

Startpunkt der Tour: die VHS Voreifel in Rheinbach
Foto: Hans-Günter van Deel
Sankt Martinus in Ipplendorf
Foto: Hans-Günter van Deel
Wohlverdiente Pause bei Kaffee und Kuchen im Stadtmuseum im Herrenhaus Altendorf
Foto: Hans-Günter van Deel
Letzte Station: Sankt Petrus in Lüftelberg
Foto: Hans-Günter van Deel

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10.04.2019 Mittwochstour über Altenahr ins Ahrtal

Die gute Laune der neun Radlerinnen und Radler und das ansprechende Wetter versprachen eine schöne Mittwochstour. Auf ging’s hinunter zur Swist und durch die Felder Richtung Gelsdorf. Das erste Höhenziel war die Kalenborner Höhe. Von dort ging es auf verschlungenen Pfaden über Stock und Stein hinunter Richtung Altenahr. Ein kurzer Gegenanstieg brachte uns auf die Martinsnück. Von dort aus konnten wir Burg Are, Altenahr und weite Teile des Ahrtals bei bester Sicht bewundern. In Altenahr trafen wir auf die Ahr und folgten ihr auf dem immer wieder malerischen Ahrradweg zur Einkehr in Dernau. Im Restaurant „Zum Rebstock“ mit leicht wienerischem Charme gab es draußen nur Kännchen und leckeren Kuchen, eigentlich. Tatsächlich gab es aber auch kalte Getränke und warme Speisen. Gut gestärkt ging es weiter entlang der Ahr bis Ahrweiler. Wir durchquerten das mittelalterliche Städtchen Richtung Weinberge und setzten unsere Fahrt Richtung Lantershofen, Ringen und Fritzdorfer Mühle fort. Dort oben schnauften wir durch und genossen einen letzten Rundblick von der Höhe. Noch schnell durch Adendorf und dann erreichten wir nach 48 km wieder Meckenheim.

Herrlicher Ausblick von der Martinsnück auf die Burg Are
Foto: Karin van Deel
Verdiente Rast in Dernau
Foto: Karin van Deel
Höhe wieder erreicht: die Fritzdorfer Mühle
Foto: Karin van Deel
Wie gewöhnlich: die anderen müssen immer bummeln (dabei sitzen sie doch schon auf Pedelecs)!
Foto: Karin van Deel

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02.04.19 Feierabendtour

Das Wetter war anfangs nicht sehr vertrauenerweckend, aber dennoch starteten 10 Teilnehmer zur ersten Feierabendtour des Jahres. Los ging es um 18:00 Uhr über Lüftelberg nach Flerzheim und weiter entlang der Swist. Über Morenhoven im weiten Bogen Richtung Oberdrees und nach Rheinbach. Im Brauhaus konnten sich alles etwas wärmen und stärken. Beim Essen war Zeit, über radrelevante und andere Themen zu diskutieren. Gut gestärkt ging es entlang der Bahn zurück zum Bahnhof Meckenheim, wo die Gruppe begann, erste Auflösungserscheinungen zu zeigen.

30.03.2019 Über die Bruder-Klaus-Kapelle nach Satzvey

Oft beginnt ja der Tag für den Radfahrer vor einer Tour mit einem prüfenden Blick zum Himmel. Diesmal konnte sich die Miene sofort aufhellen: Sonnenschein und prognostizierte fast 20 Grad warm. Kein Wunder, dass sich 15 Radfahrbegeisterte am Startpunkt einfanden. Dummerweise war der Westwind doch auf dem Weg durch die Felder bis Stotzheim für die Unverbesserlichen, die noch mit reiner Muskelkraft der Fortbewegung frönen, recht mühsam und anstrengend. Für den Rest der Strecke war der Wind dann aber glücklicherweise kein Problem mehr. Man konnte sich also uneingeschränkt auf die schöne, langsam erwachende, Natur einlassen. Wie immer, war die Strecke von Kreuzweingarten bis Wachendorf reiner Genuss! Selbst der Anstieg zur Brunder-Klaus-Kapelle konnte der Freude nichts anhaben, besonders da der erwartete Andrang an der Kapelle sich glücklicherweise sehr in Grenzen hielt.
Die Teilnehmer, die die Kapelle bisher noch nicht kannten, war vom Inneren der von außen eher nüchtern wirkenden Architektur und Stimmung eingenommen. Beeindruckend ist auch immer wieder die Technik, mit der Peter Zumthor, einer der bekanntesten gegenwärtigen Architekten, dieses Juwel errichtete.
Nach einer angemessenen Pause mit obligatorischem Gruppenbild vor der schönen Aussicht ging es nach weiterem kurzen Anstieg zügig zur Burg Satzvey bergab. In einer der beiden Restaurationen der Burg konnte man es sich gut wohl sein lassen. Entsprechend gestärkt, war die Strecke, mit weitgehender Umfahrung von Euskirchen, über Wißkirchen, Roitzheim, weiter nach Odendorf und Miel, ein reines Vergnügen. Mit entsprechend guter Stimmung kam die Gruppe ohne Zwischenfälle nach knapp 70 km nach Meckenheim zurück.

Kurze Rast mit einigen Erklärungen zur Bruder-Klaus-Kapelle (Foto: Karin van Deel)
Man wird sich doch nicht erschöpft an die Kapelle anlehnen? (Foto: Ludwig Rößing)
Gruppenaufnahme vor schönem Weitblick (Foto: Ludwig Rößing)
Stärkung in der Burgbäckerei der Burg Satzvey (Foto: Ludwig Rößing)

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13.03.2019 Eine stürmische erste Mittwochstour

Sturmtief „Franz“ dräute mit starkem Wind, Sturmböen und Regen, die letzten Tage boten alles andere als schönes Fahrradwetter – ist da eine Tour nicht bedenklich, gar gefährlich? Das zu klären, trafen sich drei Unerschrockene zur festgelegten Stunde an bekanntem Ort. Unter der Vorgabe, die Tour stark zu kürzen, wenn möglich, Wälder und Autostraßen zu meiden, schien eine ca. 25 km lange Runde gefahrlos machbar, zudem die vorhergesagten starken Windböen offensichtlich eine Pause eingelegt hatten.

Der Weg führte an der mehr als 250 Jahre alten Dicken Eiche vorbei, die im Dezember 2010 die Schneelast gefällt hatte, zum Jägerhäuschen mit seinen drei Prinzeneichen. In Lüftelberg wurde ein kurzer Stopp am Vorgarten eingelegt, der einen Teil der römischen Wasserleitung beherbergt (siehe die beiden Fotos). Weiter ging es in Meckenheim an der Swist entlang zur Burg Münchhausen mit Einkehr in der dortigen Gaststätte. Es tat den Teilnehmern gut, sich aufwärmen und bei Apfelstrudel und Kaffee bzw. Tee stärken zu können.
Da der Ladezustand der beiden beteiligten Pedelecs offensichtlich noch keine ersichtlichen Schwächen zeigte, wurde statt des kürzesten Rückwegs noch eine Schleife über die nächste Autobahnbrücke eingelegt. Der Gegenwind und der körnige Niederschlag auf freiem Feld rief sofort die Passage aus Goethes Osterspaziergang ins Gedächtnis:

„...Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur...“

Am Ende der Tour wurde übereinstimmend festgestellt, dass man es nicht bereut hatte, das Wagnis in Angriff genommen zu haben.

Detailaufnahme eines Bruchstücks vom Römerkanal in einem Vorgarten in Lüftelberg
Foto: G.Dietzel
Zwei der drei unerschrockenen Teilnehmer.
Foto: G. Dietzel

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