Berichte 2020   

 

zu den Berichten der vergangenen Jahre.

09./10.10.2020 Fahrradcodier-Aktion

Auch unsere zweite Meckenheimer Fahrradcodier-Aktion in diesem Herbst am 09./10.10.2020 fand regen Zuspruch. Selbst ergiebiger Regen am Freitag hielt die angemeldeten Interessenten nicht davon ab, wie vereinbart bei uns vorbei zu kommen. So konnten wir am Freitag und Samstag in insgesamt acht Stunden fast 40 Codierungen durchführen und erneut acht neue Mitglieder begrüßen.

Während der Codieraktion
Foto: Hans-Peter Eckart

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25./26.09.2020 Fahrradcodier-Aktion

Nachdem die Fahrradcodier-Aktionen im März und April ausfallen mussten, fand nun am 25. und 26.09.2020 die erste Fahrradcodier-Aktion des Jahres in Meckenheim statt.
Die Nachfrage nach Fahrradcodierungen war so groß, dass alle zur Verfügung stehenden Termine vergeben werden konnten und bereits jetzt mehr als 80 % aller Termine der nächsten Aktion im Oktober vergeben sind.
Auch das eher herbstliche Wetter, mit einigem Regen, hielt die angemeldeten Interessenten nicht davon ab, wie vereinbart bei uns vorbei zu kommen.
So konnten wir in insgesamt 8 Stunden über 40 Codierungen durchführen sowie 5 neue Mitglieder begrüßen.

Der Fahrradcodierstand vor 2Rad Leuer
Foto: Hans-Peter Eckart

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09.09.2020 Mittwochstour - Jedem Dorf seine Burg

Bei noch bedecktem Himmel, aber milden Temperaturen, trafen sich zehn Teilnehmer am Rathaus.

Wir fuhren zunächst an Rheinbach vorbei bis zur ersten Burg des Tages, Burg Ringsheim. Nach einem kurzen Stopp ging es weiter zur nicht weit entfernt gelegenen Burg Schweinheim. Burg Flamersheim mit ihrem malerischem Teich war die nächste Station. In Odendorf legten wir dann eine Pause im Garten des Cafes von Sturm ein.

Gut erholt, gestärkt und bei schönstem Herbstwetter fuhr die Grupe entlang der Swist zur Burg Morenhoven. Nach einem kurzem Stopp ging die Fahrt entlang der Swist zur Burg Flerzheim und abschließend zur Burg Lüfelberg. Von dort war es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt.

Lauscht auch jeder an der Burg Schweinheim den Ausführungen des Tourenleiters?
Foto: Franz Schawo
Am Schloss Flamersheim
Foto: Franz Schawo
Auf dem Weg zu den Burgen in Meckenheims Umgebung
Foto: Hans-Peter Eckart
Letzte Station: Burg Morenhoven
Foto: Ludwig Rößing

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06.09.2020 Meckikidstour 1 - Apfelroute Süd

Bei herbstlichen, aber angenehmen Temperaturen startete die erste gemeinsame Radtour mit den Meckikids e.V. am Sonntagnachmittag über den südlichen Teil der Meckenheimer Schleife, einem Teil der Rheinischen Apfelroute. Neben den beiden ADFC-Tourguides nahmen sechs Erwachsenen und sieben Kindern an der Radfahrt teil.
Vom Rathaus ging es erst über den Schulcampus Richtung Finnenbahn und entlang der Bebauung zur Fuß- und Radfahrerbrücke über die Giermaarstraße. Dann vorbei am Obsthof Plettenberg durch die Felder und Plantagen nach Altendorf. Nach etwa 6,5 Kilometern erreichten wir das Stadtmuseum Meckenheim im Herrenhaus der Burg Altendorf. Dort genossen, vor allem die Kinder, das Picknick und die ausgedehnte Pause.
Nach der Stärkung ging es nach Ersdorf und wieder durch die Plantagen zurück nach Meckenheim. Durch die Altstadt über die Mühlenstraße zur Bonner Straße. Auf dem Radweg zur Gudenauer Allee. Diese fuhren wir leicht bergan bis zur Fuß- und Radfahrerbrücke, über diese dann weiter zum Le-Mee-Platz und zurück zum Ausgangspunkt.

Die Meckikids und die beiden ADFC-Tourguides am Tourenstart
Foto: Vanessa Gellermann; Meckikids
Die wohlverdiente Pause am Stadtmuseum in Altendorf
Foto: Vanessa Gellermann; Meckikids
Auf dem Rückweg nach Meckenheim
Foto: Vanessa Gellermann; Meckikids
Zurück am Startpunkt
Foto: Vanessa Gellermann; Meckikids

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05.09.2020 … Federrotenprobe an der Ahr … Same procedure …

… wie letztes Jahr. Die Radtour entlang der Ahr begann für fast alle wie immer mit der Bahnfahrt von Remagen nach Ahrbrück. Ab dort waren wir acht Radlerinnen und Radler, die rebenbehangene Weinberge bestaunten und erste Herbstfärbungen in der Natur erkennen konnten. In gemütlicher Fahrt fuhren wir durch Kreuzberg und Altenahr und querten bei Reimershoven die Ahr. In Dernau probierten wir bei der Winzergenossenschaft Dagernova traditionell den frischen Federroten, köstlich … siehe Foto! Weiter ging es durch die schöne Landschaft mit ihren malerischen Weinorten. Im Kurpark von Bad Bodendorf stärkten wir uns mit unseren mitgebrachten Getränken und anderen Köstlichkeiten, auch die dortige Quelle des St. Josef Sprudels fand Zulauf, allerdings sehr verhalten. Remagen war dann nicht mehr weit und die Aussicht auf ein Eis an der Rheinpromenade beflügelte unsere Fahrt. Im Eiscafé mit Blick auf den Rhein, das Siebengebirge und die zahlreichen Schiffe freuten wir uns alle nach 40 km in Remagen den Nachmittag entspannt ausklingen lassen zu können.

Sichtliches Genießen des Federroten
Foto: Karin van Deel

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29.08.2020 Über die Feuerroute von Rheinbach zum Rodderberg

Bei schon herbstlichen Temperaturen am Morgen trafen sich neun Teilnehmer am Bahnhof Meckenheim.

Wir starteten gemütlich Richtung Rheinbach, auf dem Himmeroder Wall befindet sich der Startpunkt der Feuerroute. Von dort führte uns der Weg entlang des Pilgerpfades durch den Rheinbacher Stadtwald zur Waldkapelle und weiter zur Tomburg.

Über Adendorf und vorbei am Roten Kreuz und dem Heinz-Bartels-Kreuz zum Kreuz Gudenau, mit Blick auf die Burg Gudenau. Leicht bergan erreichen wir Holzem. Wir fahren in einem ständigen Auf und Ab weiter nach Berkum und Kürrighoven und erreichen schließlich den Rodderberg, wo wir die herrliche Aussicht auf das Siebengebirge und unsere wohlverdiente Mittagsrast genießen konnten.

Gut gestärkt geht es zunächst zum Gut Broichhof, hier endet dann die Feuerroute. Nun zuerst steil bergab nach Niederbachem, und dann wieder bergan über Ließem, Pech und Villip zurück nach Meckenheim.

Auf dem Rodderberg
Foto: Hans-Peter Eckart

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15.08.2020 Zur Swistbachquelle

Quelle oder Quellen? Das war hier die Frage. Die einzige sprudelnde Quelle jedenfalls fand sich in der Ortsmitte von Kalenborn. Aber das ist nur die angebliche Swistquelle. Die echten, es sollen sieben sein, die im Quellgebiet zwischen Kalenborn, Hilberath und dem Altendorfer Wald entspringen, waren durch die lange Trockenheit allesamt versiegt. Bei der Vortour eine Woche zuvor war die Swist oberhalb von Meckenheim ausgetrocknet. Durch die ergiebigen Niederschläge an den Tagen danach (ca. 70 mm) wurde aus der Swist aber noch kein Fließgewässer, sondern, und das auch nur im flachen Teil der Tour, ein stehendes Gewässer mit Pfützen.
Wir starteten mit 14 Radlern wegen der Hitze und angesagter Gewitter schon um 8 Uhr. Auf Wirtschaftswegen möglichst nahe am Bach fuhren wir über Burg Münchhausen am Rande des Naturschutzgebiets (NSG) „Swistbachaue” entlang und bewegten uns in Eckendorf, wo die Aachen-Frankfurter Heerstraße („Krönungsstraße”)  und eine Römerstraße sich kreuzten, auf historischem Boden. Von Vettelhoven über Holzweiler nach Esch stieg der Weg allmählich an. Halt zwischen Holzweiler und Esch an einer Stelle, die einen Geländeeinschnitt zum Ahrtal mit Blick auf den Krausberg freigibt. Bis vor etwa 1 Mio. Jahren verlief die Ahr einer Bruchlinie entlang über Holzweiler und Vettelhoven nach Norden, d.h. die Swist fließt ab hier nordwärts im ehemaligen Bett der Ahr. Nach Querung der B 257 fuhren wir am NSG „Swistbachquelle” entlang und kamen dann in das NSG „Quellgebiet Swistbach”, wo es ziemlich steil nach Kalenborn hochging. Zuvor wurde mit vereinten Kräften eine umgestürzte Eiche aus dem Weg geräumt.
Damit hatten wir uns die reichlichen Portionen in der „Alten Scheune” redlich verdient, doch hätte man eine Tupperdose dabei gehabt, hätten sie auch noch für die nächste Mahlzeit zu Hause gereicht.
Der Rückweg durch den Altendorfer Wald war eine erholsame Sache. Hinter dem Ruhrfeld konnten wir dann der Swist Adieu sagen.
P.S.: Da wir einigen Interessenten absagen mussten, wird die Tour am Sa, 19.9.20, erneut angeboten.

Solche Kleinigkeiten auf dem Weg können die Gruppe nicht aufhalten
Foto: Ludwig Rößing
Kurze Rast an der "Pseudoquelle" in Kalenborn
Foto: Ludwig Rößing
Die Pseudoquelle in Kalenborn
Foto: Ludwig Rößing
 

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12.08.2020 Mittwochs über die Höh' in das schöne Ahrtal...

...hieß das Motto der Tour und elf Radlerinnen und Radler wollten mit. Hitzebedingt wurde bereits um 10 Uhr gestartet, an Adendorf vorbei zur Fritzdorfer Mühle und weiter bis nach Beller. Hier schauten wir uns das Basaltgrabkreuz mit dem Bildnis der Rosenkranzkönigin von 1725 oder 1728 an, im Volksmund Türkenmadonna genannt. Die Attribute einer Pluderhose und wie das Jesuskind einen Türken beim Schopfe hält sind gut zu erkennen. Auch der Totenschädel am unteren Ende verfehlte seine schaurige Wirkung nicht. Die nächste Rast legten wir am Karweiler Marienkapellchen ein. Sie wurde als Dank dafür errichtet, dass im 30-jährigen Krieg die Schweden keine Kanonen auf Karweiler richteten und Karweiler somit verschont blieb. Die letzte Restaurierung fand im Jahr 2000 statt. Dann — endlich — folgte die rasante Abfahrt über Gimmigen ins Tal der Ahr. In Heppingen schwenkten wir auf den Ahrtalradweg Richtung Westen ein. Entspannt radelten wir an der munter plätschernden Ahr entlang bis zum Weingut Kloster Marienthal. Hier stärkten wir uns bei Flammkuchen und traubenhaltigen Getränken. Den Aufstieg auf die Höhe Richtung Holzweiler bewältigten aller Radlerinnen und Radler wie immer mit Bravour. Vorbei an Holzweiler Richtung Gelsdorf und dann durch die Meckenheimer Felder wieder zurück, und dann hatten wir nach 45 km unseren Ausgangspunkt gegen 15 Uhr wieder erreicht.

Die "Türkenmadonna" bei Beller
Foto: Karin van Deel
Das Karweiler Kapellchen
Foto: Karin van Deel
Stärkung im Weingut Kloster Marienthal
Foto: Karin van Deel
Mit guter Laune auf dem Heimweg
Foto: Karin van Deel

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04.08.2020 Feierabendtour zur „Zeitenwende"

Kurzbeschreibung:
Start 18 Uhr  Rathaus Meckenheim.
Fahrt über Burg Münchhausen, Naturschutzgebiet zwischen NRW und RPL, an Burg Adendorf vorbei, durch den Kottenforst (Adendorfer Allee), zum Schönwaldhaus in Villiprott.
19 Uhr weiter über Villiper Allee und Gudenauer Weg zum Wald Projekt Zeitenwende". Weiter über Gudenauer Weg, an Pech vorbei bis Villiprott.
19:45 Uhr Einkehr Biergarten "Waldesruh".
20:45 Uhr zurück über Burgstraße entlang der L158 ( Pecher Landstraße) zum Rathaus.
Schluss 21:15 Uhr

Begleitend zum Projekt "Zeitenwende" zeigt der Fotoclub Bad Godesberg eine Sammlung seiner Werke
Foto: Franz Schawo
Überblick über das Projekt "Zeitenwende"
Foto: Franz Schawo
Blick durch den "Engel"
Foto: Franz Schawo
 

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01.08.2020 Grüngürtel-Rundweg in Köln

Am frühen Samstagmorgen trafen sich fünf Teilnehmer an Bahnhof Meckenheim. Das Wetter überraschte uns mit leichten Regen, trotzdem ging es zunächst mit den Autos – die Räder huckepack – über die Autobahn zum Bahnhof in Hürth-Kalscheuren, wo dann der sechste Teilnehmer zur Gruppe stieß.

Fast pünktlich um 9 Uhr starteten wir unsere Tour rund um Köln, erst durch ein Gewerbegebiet nach Hürth und von dort entlang der Stadtbahn bis zum Kölner Stadtrand bei der Militärringstraße. Hier begannen wir dann unsere Rundfahrt auf dem Grüngürtel-Rundweg.

Durch parkähnliche Anlagen, vorbei am Geißbockheim und dem Rhein-Energie-Stadion, ging es dann durch den Landschaftspark Belvedere zwischen Müngersdorf und Bocklemünd. Die Bäume und die alleenartigen Wege schützten uns zum Großteil vor dem immer wiederkehrenden leichten Sommerregen bei immerhin warmen Temperaturen um 23 Grad.

Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir dann in direkter Nähe zur A1 zwei der vier Aussichtspunkte im Landschaftspark, „Belvedereblick“ und „Domblick“ („Domblick“ bietet von einer Plattform in neun Meter Höhe einen imposanten Landschaftsblick bis zum Kölner Dom. Wir konnten von der Plattform, wenn auch schwach, den Colonius und den Dom erblicken.).

Weiter durch Wald und über einige Felder ging es bis nach Köln-Niehl, wo wir erstmals den Rhein erreichten. Südwärts entlang des Rheins bis zur Mühlheimer Brücke, wechselten wir die Rheinseite. Jetzt ging es wieder nordwärts immer am Rhein entlang bis zum Clubhaus des RTHC Bayer Leverkusen bzw. dem direkt daneben gelegenen Stammheimer Schlosspark, wo wir, mit herrlicher Aussicht auf den Rhein, unsere Mittagspause genießen konnten, da der Regen zwischenzeitlich ganz aufgehört hatte.

Gut erholt und gestärkt ging es weiter über Köln-Flittard, wieder südwärts vorbei am Autobahnkreuz Köln-Gremberg bis an den Rhein. Da inzwischen die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war, stiegen die Temperatur rasch, was nach dem  Regen zu einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit führte und das Fahrradfahren recht anstrengend machte. Unterwegs passieren wir noch das Winterquartier des Zirkus Roncalli und in Rodenkirchen überquerten wir schließlich wieder den Rhein.

Zum Abschluss ging es noch durch das Wasserwerkswäldchen bis zum Kalscheurer Weiher. Hier verließen wir den Rundweg wieder und fuhren zurück zum Bahnhof Hürth-Kalscheuren.

Mittagspause im Stammheimer Schlosspark
Foto: Hans-Peter Eckart
Blick von der Rheinbrücke in Rodenkirchen
Foto: Hans-Peter Eckart

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21.07.2020 Feierabendtour

Die Feierabendtour führte die Teilnehmer vom Rathaus zunächst vorbei am Bahnhof Meckenheim zum Kampus Klein-Altendorf, von dort an den Ortsrand von Rheinbach und anschließend leicht bergan durch den Rheinbacher Stadtwald über den Grünen Weg bis zur Waldkapelle, wo die erste kurze Pause eingelegt wurde.

Weiter führte der Weg in mehreren Stufen bis zur Tomburg, wo wir bei herrlicher Fernsicht den Ausblick genießen konnten.

Erholsam ging es dann bergab über Wormersdorf und Altendorf durch die Felder und Plantagen zurück zum Startpunkt.

Die Stimmung ist gut!
Foto: Hans-Peter Eckart

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15.07.2020 Im Jagdrevier des Kurfürsten

Auf den Spuren der kurfürstlichen Jäger früherer Zeiten führte uns die Mittwochstour durch den Kottenforst und die Waldville, vorbei am Jägerhäuschen zum Hubertusstein in Röttgen, durch den Kottenforst bis nach Heidgen und Volmershoven. Wir fuhren weiter bis kurz vor Alfter und von dort durch den Wald bis zum Golfplatz Römerhof in Bornheim. In direkter Nähe zum Eingang, am Rast- und Ruheplatz „An der Jakobsbank”, legten wir eine gemütliche Rast ein.

Anschließend führte uns der Weg in einem weiten Bogen Richtung Heimerzheim und Buschhoven. Vorbei an der Waldgaststätte Bahnhof Kottenforst und Lüftelberg ging es zurück zum Startpunkt.

Rapsfeld in der Nähe von Heidgen
Foto: Hans-Peter Eckart

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07.07.2020 Erste Feierabendtour des Jahres

Zur ersten Feierabendtour des Jahres trafen sich sieben Teilnehmer am neuen Rathaus.

Die gemütliche Tour führte uns über Lüftelberg Richtung Buschhoven. Biegt man kurz vor Erreichen Buschhovens ab, so gelangt man zu einem versteckt gelegenen Aussichtspunkt auf die Kiesgrube Witterschlick. Von hier aus hat man einen sehr guten Blick über das gesamte Areal der Grube und des Sees mit seiner schönen Färbung.

Nach eine kurzen Pause ging es weiter über Volmershoven und Heidgen durch den Wald, entlang des Ortsrandes von Röttgen, über die Weingartsbahn bis zum Jägerhäuschen und dann über den Parkplatz „An den drei Steinen“ zurück zum Startpunkt.

Einige Teilnehmer der Feierabendtour
Foto: Hans-Peter Eckart
Blick auf die Kiesgrube bei Witterschlick
Foto: Ludwig Rößing

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17.06.2020 Der Römerkanal als Bindeglied zwischen Rheinbach und Meckenheim

Endlich – wieder gemeinsam radeln! 15 kulturbeflissene Radler und Radlerinnen von ADFC und GIK fanden sich am Meckenheimer Bahnhof ein, um mit ADFC-Tourenleiter Dr. Gottfried Dietzel einige „Schmankerl“ am Römerkanalwanderweg zu erkunden. Flugs ging es durch die Obstplantagen zu einem relativ verborgenen Pfeilerfundament des großen, 1,4 km langen Aquädukts der Wasserleitung, das die Swistbachaue einst überspannte. Spiegelten manche Gesichter Enttäuschung, wusste der vom bedeutendsten römischen Bodendenkmal nördlich der Alpen begeisterte TL anhand der ausgezeichneten Schautafel doch die Vorfreude auf Kommendes zu aktivieren.

In Lüftelberg gab es gleich Mehrfaches zu bestaunen: den Nachbau eines Brückenpfeilers, die Grabplatte der hl. Lüfthildis aus Kalksinter, dem so genannten Eifelmarmor, und ein unbearbeitetes Teilstück der Wasserleitung im Vorgarten eines Hauses im Plantagenweg, das der Hausherr beim Kellerausschachten auf seinem Grundstück entdeckt hatte. Erstaunlich, wie unterschiedlich der Kalksinter doch aussieht, ob bearbeitet oder nicht.

Weiter in Buschhoven ebenfalls drei Stopps: ein Originalteilstück der Wasserleitung am Burgweiher, im Wald ein Aufschluss tief in der Erde und dann – im Biergarten der Gaststätte „Zum Römerkanal“ ein Einstiegsschacht! Prima, dass dort die Mittagspause vorgesehen war, so konnten sich die Radler bei zünftiger Kost stärken, gemütlich parlieren und peu à peu den Schacht mit Hilfe einer vier Meter langen steilen Leiter ausgiebig selbst erkunden. Uff!

Eine Überraschung wurde angedeutet, aber noch nicht verraten. Erst als wir beim Weiterradeln im Schatten dreier Eichen an einem Wegekreuz Halt machten und Gut Capellen erblickten, lüftete der TL das Geheimnis: wir waren bei Ilka Freifrau von Böselager auf dem Gut Capellen zur Besichtigung angemeldet! Die Hausherrin empfing uns mit viel Charme, erläuterte die Geschichte des Anwesens, das Engagement ihrer Familie und zeigte uns all die römischen Steine und Original-Aquäduktbögen, die in der ehemaligen Kirche des Klosters Schillingskapellen im 12.Jahrhundert übernommen worden waren, und lud uns sogar noch ein zu einem kleinen Plausch in ihren Privatgarten! Die Geburtsstunde des neu kreierten Kir Capellen. Tja, das war dann wohl der absolute Höhepunkt.

Hin und weg von dem Erlebten, radelten wir jeder still vor sich hin dem Swistbach folgend zurück – welch ein Tag! Tausend Dank!

Gastbeitrag von Renate Gerhardt

Gruppenfoto vor der Nachbildung eines Brückenpfeilers des Aquädukts über die Swistaue bei Lüftelberg
Foto: Ludwig Rößing
Einstieg in den Versorgungsschacht im Garten der Gaststätte "Zum Römerkanal" in Buschhoven
Foto: Ludwig Rößing
Interessante und spannende Ausführungen der Hausherrin Freifrau von Boeselager
Foto: Ludwig Rößing
Stete Begleitung auf Gut Capellen: einer der neun Pfauen
Foto: Ludwig Rößing

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22.01.2020 Kooperationsvertrag mit dem Verein Meckikids e.V. abgeschlossen

Heute trafen sich die Verantwortlichen des Vereins Meckikids e.V. und des ADFC Bonn/Rhein-Sieg Ortsgruppe Meckenheim, um den gemeinsam ausgearbeiteten Kooperationsvertrag mit ihrer Unterschrift zu besiegeln und in Kraft zu setzen.

Der Verein Meckikids e.V. hat sich u.a. zur Aufgabe gemacht, das gegenwärtige Angebot, insbesondere in der Region Meckenheim, durch sinnvolle Projekte zur Freizeitgestaltung von Familien, Kindern und Jugendlichen – auch gerne in Kooperationen mit anderen Vereinen – vielfältig zu ergänzen.

Unser gemeinsames Ziel soll es sein, Kinder und Jugendliche an das Fahrradfahren heranzuführen, indem mehr und mehr Ausflüge der Meckikids, abhängig vom Ziel, mit dem Fahrrad angeboten werden. Die Teilnahme an diesen Touren ist auf die Mitglieder des Vereins Meckikds e.V. beschränkt.

Die ADFC Ortsgruppe möchte hiermit ihr Angebot erweitern und aktiv entwickeln, um mittelfristig auch zielgruppenoffene Familientouren anbieten zu können.

Wir starten mit der ersten gemeinsamen Tour am 26.04.2020. Diese wird uns auf der Meckenheimer Schleife, einem Teil der Rheinischen Apfelroute, vom Meckenheimer Rathaus durch die Plantagen nach Altendorf und Ersdorf und nach einem Picknick beim Stadtmuseum Meckenheim im Herrenhaus der Burg Altendorf, wieder zurück zum Rathaus führen.

Hans-Peter Eckart 

Unterzeichnung des Kooperatipnsvertrags zwischen ADFC und den Meckikids
Foto: Günter Martin
Beobachter des Kooperationsvertragsabschluss
Foto: Günter Martin

© 2020 ADFC KV Bonn/Rhein-Sieg