Berichte 2020   

 

zu den Berichten der vergangenen Jahre.

04.08.2020 Feierabendtour zur „Zeitenwende"

Kurzbeschreibung:
Start 18 Uhr  Rathaus Meckenheim.
Fahrt über Burg Münchhausen, Naturschutzgebiet zwischen NRW und RPL, an Burg Adendorf vorbei, durch den Kottenforst (Adendorfer Allee), zum Schönwaldhaus in Villiprott.
19 Uhr weiter über Villiper Allee und Gudenauer Weg zum Wald Projekt Zeitenwende". Weiter über Gudenauer Weg, an Pech vorbei bis Villiprott.
19:45 Uhr Einkehr Biergarten "Waldesruh".
20:45 Uhr zurück über Burgstraße entlang der L158 ( Pecher Landstraße) zum Rathaus.
Schluss 21:15 Uhr

Begleitend zum Projekt "Zeitenwende" zeigt der Fotoclub Bad Godesberg eine Sammlung seiner Werke
Foto: Franz Schawo
Überblick über das Projekt "Zeitenwende"
Foto: Franz Schawo
Blick durch den "Engel"
Foto: Franz Schawo
 

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01.08.2020 Grüngürtel-Rundweg in Köln

Am frühen Samstagmorgen trafen sich fünf Teilnehmer an Bahnhof Meckenheim. Das Wetter überraschte uns mit leichten Regen, trotzdem ging es zunächst mit den Autos – die Räder huckepack – über die Autobahn zum Bahnhof in Hürth-Kalscheuren, wo dann der sechste Teilnehmer zur Gruppe stieß.

Fast pünktlich um 9 Uhr starteten wir unsere Tour rund um Köln, erst durch ein Gewerbegebiet nach Hürth und von dort entlang der Stadtbahn bis zum Kölner Stadtrand bei der Militärringstraße. Hier begannen wir dann unsere Rundfahrt auf dem Grüngürtel-Rundweg.

Durch parkähnliche Anlagen, vorbei am Geißbockheim und dem Rhein-Energie-Stadion, ging es dann durch den Landschaftspark Belvedere zwischen Müngersdorf und Bocklemünd. Die Bäume und die alleenartigen Wege schützten uns zum Großteil vor dem immer wiederkehrenden leichten Sommerregen bei immerhin warmen Temperaturen um 23 Grad.

Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir dann in direkter Nähe zur A1 zwei der vier Aussichtspunkte im Landschaftspark, „Belvedereblick“ und „Domblick“ („Domblick“ bietet von einer Plattform in neun Meter Höhe einen imposanten Landschaftsblick bis zum Kölner Dom. Wir konnten von der Plattform, wenn auch schwach, den Colonius und den Dom erblicken.).

Weiter durch Wald und über einige Felder ging es bis nach Köln-Niehl, wo wir erstmals den Rhein erreichten. Südwärts entlang des Rheins bis zur Mühlheimer Brücke, wechselten wir die Rheinseite. Jetzt ging es wieder nordwärts immer am Rhein entlang bis zum Clubhaus des RTHC Bayer Leverkusen bzw. dem direkt daneben gelegenen Stammheimer Schlosspark, wo wir, mit herrlicher Aussicht auf den Rhein, unsere Mittagspause genießen konnten, da der Regen zwischenzeitlich ganz aufgehört hatte.

Gut erholt und gestärkt ging es weiter über Köln-Flittard, wieder südwärts vorbei am Autobahnkreuz Köln-Gremberg bis an den Rhein. Da inzwischen die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war, stiegen die Temperatur rasch, was nach dem  Regen zu einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit führte und das Fahrradfahren recht anstrengend machte. Unterwegs passieren wir noch das Winterquartier des Zirkus Roncalli und in Rodenkirchen überquerten wir schließlich wieder den Rhein.

Zum Abschluss ging es noch durch das Wasserwerkswäldchen bis zum Kalscheurer Weiher. Hier verließen wir den Rundweg wieder und fuhren zurück zum Bahnhof Hürth-Kalscheuren.

Mittagspause im Stammheimer Schlosspark
Foto: Hans-Peter Eckart
Blick von der Rheinbrücke in Rodenkirchen
Foto: Hans-Peter Eckart

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21.07.2020 Feierabendtour

Die Feierabendtour führte die Teilnehmer vom Rathaus zunächst vorbei am Bahnhof Meckenheim zum Kampus Klein-Altendorf, von dort an den Ortsrand von Rheinbach und anschließend leicht bergan durch den Rheinbacher Stadtwald über den Grünen Weg bis zur Waldkapelle, wo die erste kurze Pause eingelegt wurde.

Weiter führte der Weg in mehreren Stufen bis zur Tomburg, wo wir bei herrlicher Fernsicht den Ausblick genießen konnten.

Erholsam ging es dann bergab über Wormersdorf und Altendorf durch die Felder und Plantagen zurück zum Startpunkt.

Die Stimmung ist gut!
Foto: Hans-Peter Eckart

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15.07.2020 Im Jagdrevier des Kurfürsten

Auf den Spuren der kurfürstlichen Jäger früherer Zeiten führte uns die Mittwochstour durch den Kottenforst und die Waldville, vorbei am Jägerhäuschen zum Hubertusstein in Röttgen, durch den Kottenforst bis nach Heidgen und Volmershoven. Wir fuhren weiter bis kurz vor Alfter und von dort durch den Wald bis zum Golfplatz Römerhof in Bornheim. In direkter Nähe zum Eingang, am Rast- und Ruheplatz „An der Jakobsbank”, legten wir eine gemütliche Rast ein.

Anschließend führte uns der Weg in einem weiten Bogen Richtung Heimerzheim und Buschhoven. Vorbei an der Waldgaststätte Bahnhof Kottenforst und Lüftelberg ging es zurück zum Startpunkt.

Rapsfeld in der Nähe von Heidgen
Foto: Hans-Peter Eckart

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07.07.2020 Erste Feierabendtour des Jahres

Zur ersten Feierabendtour des Jahres trafen sich sieben Teilnehmer am neuen Rathaus.

Die gemütliche Tour führte uns über Lüftelberg Richtung Buschhoven. Biegt man kurz vor Erreichen Buschhovens ab, so gelangt man zu einem versteckt gelegenen Aussichtspunkt auf die Kiesgrube Witterschlick. Von hier aus hat man einen sehr guten Blick über das gesamte Areal der Grube und des Sees mit seiner schönen Färbung.

Nach eine kurzen Pause ging es weiter über Volmershoven und Heidgen durch den Wald, entlang des Ortsrandes von Röttgen, über die Weingartsbahn bis zum Jägerhäuschen und dann über den Parkplatz „An den drei Steinen“ zurück zum Startpunkt.

Einige Teilnehmer der Feierabendtour
Foto: Hans-Peter Eckart
Blick auf die Kiesgrube bei Witterschlick
Foto: Ludwig Rößing

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17.06.2020 Der Römerkanal als Bindeglied zwischen Rheinbach und Meckenheim

Endlich – wieder gemeinsam radeln! 15 kulturbeflissene Radler und Radlerinnen von ADFC und GIK fanden sich am Meckenheimer Bahnhof ein, um mit ADFC-Tourenleiter Dr. Gottfried Dietzel einige „Schmankerl“ am Römerkanalwanderweg zu erkunden. Flugs ging es durch die Obstplantagen zu einem relativ verborgenen Pfeilerfundament des großen, 1,4 km langen Aquädukts der Wasserleitung, das die Swistbachaue einst überspannte. Spiegelten manche Gesichter Enttäuschung, wusste der vom bedeutendsten römischen Bodendenkmal nördlich der Alpen begeisterte TL anhand der ausgezeichneten Schautafel doch die Vorfreude auf Kommendes zu aktivieren.

In Lüftelberg gab es gleich Mehrfaches zu bestaunen: den Nachbau eines Brückenpfeilers, die Grabplatte der hl. Lüfthildis aus Kalksinter, dem so genannten Eifelmarmor, und ein unbearbeitetes Teilstück der Wasserleitung im Vorgarten eines Hauses im Plantagenweg, das der Hausherr beim Kellerausschachten auf seinem Grundstück entdeckt hatte. Erstaunlich, wie unterschiedlich der Kalksinter doch aussieht, ob bearbeitet oder nicht.

Weiter in Buschhoven ebenfalls drei Stopps: ein Originalteilstück der Wasserleitung am Burgweiher, im Wald ein Aufschluss tief in der Erde und dann – im Biergarten der Gaststätte „Zum Römerkanal“ ein Einstiegsschacht! Prima, dass dort die Mittagspause vorgesehen war, so konnten sich die Radler bei zünftiger Kost stärken, gemütlich parlieren und peu à peu den Schacht mit Hilfe einer vier Meter langen steilen Leiter ausgiebig selbst erkunden. Uff!

Eine Überraschung wurde angedeutet, aber noch nicht verraten. Erst als wir beim Weiterradeln im Schatten dreier Eichen an einem Wegekreuz Halt machten und Gut Capellen erblickten, lüftete der TL das Geheimnis: wir waren bei Ilka Freifrau von Böselager auf dem Gut Capellen zur Besichtigung angemeldet! Die Hausherrin empfing uns mit viel Charme, erläuterte die Geschichte des Anwesens, das Engagement ihrer Familie und zeigte uns all die römischen Steine und Original-Aquäduktbögen, die in der ehemaligen Kirche des Klosters Schillingskapellen im 12.Jahrhundert übernommen worden waren, und lud uns sogar noch ein zu einem kleinen Plausch in ihren Privatgarten! Die Geburtsstunde des neu kreierten Kir Capellen. Tja, das war dann wohl der absolute Höhepunkt.

Hin und weg von dem Erlebten, radelten wir jeder still vor sich hin dem Swistbach folgend zurück – welch ein Tag! Tausend Dank!

Gastbeitrag von Renate Gerhardt

Gruppenfoto vor der Nachbildung eines Brückenpfeilers des Aquädukts über die Swistaue bei Lüftelberg
Foto: Ludwig Rößing
Einstieg in den Versorgungsschacht im Garten der Gaststätte "Zum Römerkanal" in Buschhoven
Foto: Ludwig Rößing
Interessante und spannende Ausführungen der Hausherrin Freifrau von Boeselager
Foto: Ludwig Rößing
Stete Begleitung auf Gut Capellen: einer der neun Pfauen
Foto: Ludwig Rößing

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22.01.2020 Kooperationsvertrag mit dem Verein Meckikids e.V. abgeschlossen

Heute trafen sich die Verantwortlichen des Vereins Meckikids e.V. und des ADFC Bonn/Rhein-Sieg Ortsgruppe Meckenheim, um den gemeinsam ausgearbeiteten Kooperationsvertrag mit ihrer Unterschrift zu besiegeln und in Kraft zu setzen.

Der Verein Meckikids e.V. hat sich u.a. zur Aufgabe gemacht, das gegenwärtige Angebot, insbesondere in der Region Meckenheim, durch sinnvolle Projekte zur Freizeitgestaltung von Familien, Kindern und Jugendlichen – auch gerne in Kooperationen mit anderen Vereinen – vielfältig zu ergänzen.

Unser gemeinsames Ziel soll es sein, Kinder und Jugendliche an das Fahrradfahren heranzuführen, indem mehr und mehr Ausflüge der Meckikids, abhängig vom Ziel, mit dem Fahrrad angeboten werden. Die Teilnahme an diesen Touren ist auf die Mitglieder des Vereins Meckikds e.V. beschränkt.

Die ADFC Ortsgruppe möchte hiermit ihr Angebot erweitern und aktiv entwickeln, um mittelfristig auch zielgruppenoffene Familientouren anbieten zu können.

Wir starten mit der ersten gemeinsamen Tour am 26.04.2020. Diese wird uns auf der Meckenheimer Schleife, einem Teil der Rheinischen Apfelroute, vom Meckenheimer Rathaus durch die Plantagen nach Altendorf und Ersdorf und nach einem Picknick beim Stadtmuseum Meckenheim im Herrenhaus der Burg Altendorf, wieder zurück zum Rathaus führen.

Hans-Peter Eckart 

Unterzeichnung des Kooperatipnsvertrags zwischen ADFC und den Meckikids
Foto: Günter Martin
Beobachter des Kooperationsvertragsabschluss
Foto: Günter Martin

© 2020 ADFC KV Bonn/Rhein-Sieg