Mängel im Bielefelder Radverkehrsnetz

Leider hat das Bielefelder Radverkehrsnetz noch viele Mängel, die manche potenzielle Radnutzer/innen als Hindernis sehen, sich auch in Bielefeld mit dem Rad zu bewegen. Oder die das Verkehrsmittel Fahrrad in seiner Leistungsfähigkeit einschränken.

Hier beschreiben wir sie:
   Auf einem Stadtplan (Ausschnitt verschiebbar, vergrößerbar, verkleinerbar),
   nach Kategorien differenziert,
   mit einer Schilderung unserer Bemühungen.

Farbliche Markierungen zeigen an, 
   ob der Mangel beseitigt worden ist ("grün"), 
   teilweise beseitigt worden ist ("gelb")
   oder noch besteht ("rot").

Mit dieser Aufstellung erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wir werden sie fortlaufend ergänzen. 

Dornberger Straße und Johannistal

- Mangelhafter Trennzaun zwischen Fahrbahn und Radweg -

Seit dem Herbst 2008 machte der ADFC Bielefeld das Amt für Verkehr immer wieder mündlich und schriftlich auf die Verhältnisse an der Straße Johannistal aufmerksam, die man nach wie vor nur als haarsträubend bezeichnen konnte, seit der Landesbetrieb "Straßen.NRW" als verantwortlicher Baulastträger die hölzernen Poller und Planken sowie die Sträucher zwischen Fahrbahn und Geh-/Radweg entfernt und nicht erneuert hat. Regelmäßig nutzte eine große Zahl (teils über 100 gleichzeitig) von Pkw-Fahrern den Geh-/Radweg als Parkplatz (Bielefelder Radnachrichten 2011). 

Ende 2011 endlich ließ "Straßen.NRW" im Bereich des Tierparks Olderdissen entlang von Dornberger Straße und Johannistal eine hölzerne Abgrenzung zwischen der Fahrbahn und dem Geh-/Radweg errichten, um den Geh-/Radweg von parkenden Kfz freizuhalten. 

Dabei hat die ausführende Firma die Querhölzer auf der Fahrbahnseite der hölzernen Stützen angeschraubt. Vielfach schauen die Befestigungsschrauben auf der Geh-/Radweg-Seite der hölzernen Stützen fingerlang heraus. Wer hier mit dem Rad stürzt, kann sich an den Schrauben böse verletzen. 

Am 23.09.2012 hat der ADFC "Straßen.NRW" schriftlich gebeten , die überstehenden Teile der Schrauben kurzfristig entfernen zu lassen, so dass sich ein bündiger Abschluss ergibt. 

Ferner hat der ADFC um Auskunft gebeten, weshalb die Querhölzer nicht ohnehin auf der Geh-/Radweg-Seite der Stützen angeschraubt worden sind, so dass die Stützen nicht hervorstehen. Dadurch hätte man die Gefahr vermindert, das stürzende Radfahrer vor die Stützen prallen; sie würden dann an der abgerundeten Seite der Querhölzer abgleiten. 

Informationen

Status:
Mangel noch vorhanden
Status vom:
03.10.2012
Gemeldet am:
21.09.2012
Priorität:
normal
Kategorie:
  • Sicherheitsmangel
Zuständigkeit: Landesbetrieb "Straßen.NRW"


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