Die Verkabelung - am besten doppeladrig und mit Steckern

Von Thorsten Böhm

All die schöne Licht-Technik nutzt aber wenig, wenn die Kabel in weiten Schlaufen abrissgefährdet um den Rahmen hängen. Eine sorgfältige Verlegung unter Berücksichtigung des Lenkereinschlags (Kabel hier spiralig wickeln) ist daher notwendig.

Problematisch ist es auch, wenn der sogenannte Massekontakt nicht mehr gewährleistet ist. Der elektrische Strom, der zwischen Dynamo und Lampen durch das Fahrrad fließen soll, wird dabei an Übergangsstellen zwischen Rahmen, Schutzblechen und Gepäckträger unterbrochen. Ursache sind Rost, Schmutz und manchmal auch elektrisch nicht leitende Verbindungsteile an Schutzblechen und Gepäckträger. Eine doppeladrige Verkabelung löst das Problem, weil der Strom nicht mehr durch das Fahrrad fließen muss.

Doppeltes Kabel mit Steckanschlüssen an einem Gepäckträger-Rücklicht. Foto: Thorsten Böhm
Doppeltes Kabel mit Steckanschlüssen an einem Gepäckträger-Rücklicht. Foto: Thorsten Böhm

Unterbrechungen können auch an den Verbindungsstellen zwischen Leuchten und Kabeln einerseits sowie Dynamo und Kabeln andererseits auftreten. Zuverlässige Abhilfe schaffen spezielle Steckanschlüsse an Dynamos und Leuchten. 

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