Der Dynamo

Von Thorsten Böhm

Der Dynamo sollte möglichst wenig Trittenergie vergeuden. Wichtig sind daher Leichtlauf und hoher Wirkungsgrad. Aufgrund seiner Zuverlässigkeit, Robustheit und leichten Bedienbarkeit empfehlen wir unbedingt einen Nabendynamo, dessen Antrieb nicht durchrutscht, wie es bei vielen traditionellen Dynamos der Fall ist, deren Antriebsrolle auf der Flanke oder der Lauffläche des Reifens läuft. Der Nabendynamo befindet sich in der Nabe des Vorderrades. Nabendynamos ohne Getriebe haben in der Regel einen deutlich höheren Wirkungsgrad als andere Dynamotypen. 

 

Nabendynamo im Vorderrad. Foto: Thorsten Böhm
Nabendynamo im Vorderrad. Foto: Thorsten Böhm

Nabendynamos ohne Getriebe

Vorab etwas Allgemeines zu diesem Dynamotyp: Das Licht wird durch einen elektrischen Schalter am Lenker oder Scheinwerfer ein- und ausgeschaltet. Der zusätzliche Widerstand beim Fahren mit Licht wird nicht wie beim Reifen-Dynamo durch Reibung verursacht, sondern durch Elektomagnetismus. Er ist aber vergleichsweise gering und wird beim Fahren praktisch nicht wahrgenommen. Bei ausgeschaltetem Licht reduziert sich dieser elektromagnetische Widerstand nochmals erheblich.

Der Nabendynamo ohne Getriebe hat sich wegen seiner unproblematischen Gebrauchseigenschaften weitgehend gegen den Nabendynamo mit Getriebe und gegen den Reifendynamo durchgesetzt. 

 

 

Acht populäre Irrtümer über Licht am Fahrrad

Rechtlicher Hintergrund - § 67 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)

Scheinwerfer

Rücklicht

Verkabelung

Batterielicht

Speichenreflektoren

 

 

 

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