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Wegweisender Versuch: Bielefelds erster geschützter Radfahrstreifen

11.07.19
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Bielefeld, Mobilität, Sicherheit, Verkehrsplanung, Verkehrspolitik

Foto: Klaus Feurich



Foto: Klaus Feurich


Eine Aktion des Radentscheids Bielefeld

 
„Super – das müsste immer so sein!", so die begeisterten Kommentare von Radfahrer/innen. Und auch aus vorbeifahrenden Autos gab es das Daumen-hoch-Zeichen. Was war passiert?

Am Samstag, 29. Juni 2019 testete der Radentscheid Bielefeld  erfolgreich einen geschützten Radfahrstreifen nach dem Vorbild der sogenannten „Protected Bike Lane“ aus den USA, das inzwischen auch in deutschen Städten umgesetzt wurde. An der Artur-Ladebeck-Straße (der Straße mit den meistens Radfahrunfällen in Bielefeld) zwischen wurde auf einer Länge von 250 Metern für dreieinhalb Stunden der rechte von zwei Autofahrstreifen zu einem reinen Radfahrstreifen umgewandelt und vom verbleibenden Autofahrstreifen abgegrenzt.

Dies ist eine Möglichkeit, Radfahren für möglichst viele, von kleinen Kindern bis hin zu älteren Menschen, attraktiv und sicher zu gestalten – unbedrängt von Autos. Die Aktion führte vor, wie Bielefeld mit wenig Aufwand und für viele Menschen wieder ein Stück lebenswerter werden kann.

Mit dieser Aktion verdeutlichte der Radentscheid Bielefeld eines seiner 11 Ziele: Die Stadt Bielefeld soll pro Jahr 5 km geschützte Radwege einrichten.


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