Kontakte knüpfen mit dem ADFC

Von Christel Thömen

Bei meiner Ankunft in Bielefeld steht fest: Ich werde mein liebstes Hobby, das Fahrrad fahren, in der neuen Stadt fortsetzen. Als ehemalige Münsteranerin ist das Fahrrad fahren einfach ein Muss. Wie das Schlafen, Essen und Trinken gehört es zu meinem Alltag dazu.

Bei meiner ersten Erkundungstour durch die Bielefelder Altstadt entdecke ich ein Fahrradgeschäft. Beim Stöbern dort fällt mir das ADFC -Radtourenprogramm in die Hände. Es weckt bereits beim ersten Durchblättern mein Interesse. Beim genauen Lesen zu Hause entscheide ich mich, an der Ostertour teilzunehmen.

Vorab erkundige ich mich telefonisch beim Tourenleiter über den Verlauf der Route. Beim Treffpunkt zu dieser Tour, am ADFC-Infoladen am Hauptbahnhof, fühle ich mich zunächst ziemlich unwohl. Dieses Gefühl ändert sich aber, als ich in der ersten Pause zwei fahrradbegeisterte Radler anspreche und wir gegenseitig unsere Adressen austauschen. Mit dieser Aktion ist das Eis gebrochen. Wir verabreden uns für die Engeltour am Muttertag. Diese Tour ist ein Muss für die Fahrradbegeisterten, denn man lernt verschiedene Ravensberger Bauernhäuser mit Engeln an den Hoftoren kennen. Neben diesen beiden Fahrradtouren nehme ich in der Saison an weiteren interessanten Touren teil.

Natürlich lerne ich im Verlauf auch eine Reihe weiterer Radler kennen. Schön ist es,wenn man als „Neue“ bei einem Stadtbummel durch Bielefeld von einem bekannten Radler gegrüßt wird. Neben dem Spaß am Fahrrad fahren sammle ich erste Eindrücke von der Bielefelder Landschaft.

Viele Radtouren klingen am Ende als besonderes Highlight in einer Bielefelder Eisdiele oder im Biergarten aus. Mit etwas Mut und Offenheit besteht für jeden Interessierten die Möglichkeit, Kontakte zu fahrradbegeisterten Radlern oder direkt zum ADFC Bielefeld aufzunehmen.

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