Umlaufsperren

Von Thorsten Böhm

In den Bielefelder Radnachrichten 4/2003 haben wir über Umlaufsperren („Drängelgitter“) auf Radwegen berichtet, die für Radfahrer ein gelegentlich unüberwindliches Hindernis darstellen.

Mitunter erweisen sie sich allerdings als notwendiges Übel, um beispielweise dort,wo Rad- und Fußwege zusammen treffen, die Geschwindigkeit von all zu forschen Radfahrern zu senken, um Fußgänger zu schützen.

Der ADFC in Marl und das Planungsamt der Stadt Marl haben bereits 1996 Empfehlungen für die Gestaltung von Umlaufsperren erarbeitet. Sie sollen praxisorientiert dazu beitragen, dass Umlaufsperren einerseits der Verkehrssicherheit dienen aber andererseits nicht zu unüberwindbaren oder nur schlecht zu durchfahrenden Hindernissen geraten.

Zu diesem Zweck hat die Marler Arbeitsgruppe Fahrversuche mit einem Tourenrad, auch mit Kinderanhänger sowie einem Behinderten-Dreirad unternommen.

Das Bielefelder Amt für Verkehr und der ADFC Bielefeld haben die Empfehlungen geprüft und halten sie übereinstimmend für praktikabel. Es wurde vereinbart, diese Empfehlungen auch für Bielefeld zu übernehmen.

Weitere Beiträge zum Thema Umlaufsperren in den Bielefelder Radnachrichten

2/2001   3/2001   4/2003

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