Sturm am Obersee

Von Thorsten Böhm

Noch ist er so tief, dass man ihn nicht ohne weiteres per Rad überqueren kann, ein beliebtes Ausflugsziel auch für Rad fahrendes Publikum ist er dennoch seit langem. Grund genug für den ADFC, sich am 4. April 2004 von 10 bis 17 Uhr mit einem eigenen Stand am Ufer des Sees zu präsentieren, um dort wie auch verschiedene Händler und andere Institutionen zu verschiedenen Aspekten des Themas Fahrrad zu informieren.

Der ADFC legte seinen Schwerpunkt auf die Themen „Radtourismus in unserer Region“ und „Praxistaugliche Fahrradbeleuchtung“ (im Frühjahr werden viele Räder wieder aus dem Keller geholt und zur Überholung gebracht!). 

 

Links: Am Obersee - Kampf gegen die Elemente. Rechts: Wetterschutz und Wissenswertes im ADFC-Zelt. Fotos (2): Heinz-Gustav Dingerdissen

 

Das fehlende Seewasser wurde bereits zu Beginn der Veranstaltung durch ergiebige Niederschläge ausgeglichen, die zu allem Überfluss mit heftigen Sturmböen einhergingen. Nach heldenhaftem Kampf gegen die Elemente gelang es den ADFC-Aktiven Ingrid Dingerdissen, Moka Hoffmann, Claudia Matz, Ilse Uffmann, Heinz-Gustav Dingerdissen, Thorsten Böhm, Klaus-Uwe Keitel und Jens Neumann, das ADFC-Zelt aufzubauen und vor dem Wegfliegen zu bewahren. Ab Mittag gestalteten sich die meteorologischen Begleitumstände spürbar freundlicher, was sich auch auf das Publikumsinteresse vorteilhaft auswirkte. Die Aktiven werden diesen Tag daher nicht nur wegen des unterhaltsamen Zeltaufbaus in positiver Erinnerung behalten.

 

Viel zu sehen und zu hören gabs für das Publikum am Obersee. Foto: Heinz-Gustav Dingerdissen

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