Kommunalwahl 2009 - Wie reagieren die Kandidaten und Kandidatinnen auf konkrete Handlungsvorschläge?

 

Von Christof Hanke 

Im dritten Teil unserer kleinen Serie zur Kommunalwahl geht es um das Verhalten der Kandidaten und Kandidatinnen angesichts konkreter Handlungsvorschläge. Wie reagieren diese, wenn nicht nur Allgemeinplätze gefragt ist, sondern sie Farbe bekennen müssen? Hat der Kandidat, die Kandidatin den Mut, konkret ja oder nein zu klaren Vorschlägen zu sagen? 

Bei der Aktion "5km/h weniger = 140 Verletzte weniger jährlich in Bielefeld" haben die Oberbürgermeisterkandidaten und Spitzenkandidaten der im Bielefelder Rat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen häufig ausweichend geantwortet

Daher haben GAFF, VCD OWL und ADFC Bielefeld nachgehakt: Ein Fragebogen mit acht konkreten Handlungsvorschlägen, zu denen die Kandidaten nur Zustimmung oder Ablehnung äußern sollten. Geantwortet haben hierauf Frau Schmidt (Die Linke), Herr Delius (BfB), Frau Weiß (Grüne) und Herr Buschmann (FDP). Herr Landgraf (CDU) hat geantwortet, dass er den Fragebogen nicht beantworten will. Seine Begründung ist unten nachzulesen. Herr Clausen (SPD) und Herr Ludwig (Bürgernähe) haben bis zum 25. August 2009 nicht geantwortet. Herrn Ludwigs Antwort, die uns am 28. August 2009 erreicht hat, haben wir dementsprechend erst nachträglich diesem Beitrag angefügt. 

Der ADFC Bielefeld bedauert, dass ausgerechnet die Kandidaten der beiden größten Parteien offenbar nicht bereit sind, Stellung zu konkreten Fragestellungen zu nehmen. 

Und hier die von den Kandidaten und Kandidatinnen ausgefüllten Fragebögen sowie die Antwort von Herrn Landgraf:

Fragebogen Herr Buschmann (FDP)

Fragebogen Herr Delius (BfB)

Fragebogen Herr Ludwig (Bürgernähe)

Fragebogen Frau Schmidt (Die Linke)

Fragebogen Frau Weiß (Bündnis 90/Die Grünen)

Antwort Herr Landgraf (CDU)

 

 

 

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