Neues aus Babenhausen

Von Thorsten Böhm

An der Einmündung der Hainteichstraße in die Babenhauser Straße kam es in der Vergangenheit zu (Beinahe-) kollisionen zwischen Radfahrern, die auf dem in beide Richtungen freigegebenen Gehweg an der Babenhauser Straße fuhren, und Autofahrern, die aus der Hainteichstraße in die Babenhauser Straße einbogen.

Um dies in Zukunft zu verhindern, schlugen Bezirkspolitiker vor, die Radfahrer mit Hilfe von Sperren am geradlinigen Queren der Einmündung zu hindern. Sie sollten die Hainteichstraße erst in einigem Abstand von der Einmündung queren. Diese Maßnahme hätte zur Folge gehabt, dass von der Babenhauser Straße einbiegende Autofahrer querende Radfahrer erst (zu) spät sehen. So treibt man den Teufel mit dem Beelzebub aus. Mit zwei Maßnahmen konnte dieses Szenario allerdings verhindert werden.

Einmündung entschärft

Das Amt für Verkehr hat die bisher unübersichtliche Einmündung der Hainteichstraße in die Babenhauser Straße einer Kur unterzogen. Sperrflächen und Leitschwellen zwingen Autofahrer nun, mit reduzierter Geschwindigkeit nahezu rechtwinklig von der Hainteichstraße nach rechts in die Babenhauser Straße einzubiegen. Ferner hat das Amt sichtbehinderndes Gesträuch an beiden Seiten der Einmündung zurückschneiden lassen und damit die Sichtverhältnisse verbessert. Ein Schaltkasten der Telekom, der mitten im Sichtbereich herumsteht, soll noch versetzt werden. Dies alles hilft, die bisherige Gefährdung von schlecht zu erkennenden Radfahrern durch ein- und ausbiegende Autos zu reduzieren.

Umlaufsperre entfernt

Im Verlaufe der Straße Am Bültmannskrug/Menzelstraße in Babenhausen,  die parallel zur Babenhauser Straße verläuft, befand sich bislang eine Umlaufsperre („Drängelgitter“), die mit dem Rad oder gar mit dem Fahrradanhänger praktisch nicht oder nur unter Mühen passiert werden konnte. Auf Anregung des ADFC hat das Amt für Verkehr dieses  Hindernis entfernt. Ein schlichter rot-weiß gestreifter Pfosten hat nun die Aufgabe übernommen, die Durchfahrt für Autos an dieser Stelle  zu sperren. Für Radfahrer ist er kein Hindernis. Auf diese Weise ist eine ruhige und verkehrsarme Alternativstrecke zur stark befahrenen Babenhausener Straße entstanden.

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