Mit dem Rad zur Arbeit 2006 – Erfahrungen

Begeisterte Teilnehmerinnen: Doris Strathmann und Andrea Eilmes. Foto: Moka Hoffmann

Von Moka Hoffmann

Vom 1. Juni bis zum 31. August 2006 lief die bundesweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und AOK. Daran nahmen auch die vier Mitarbeiterinnen des Otto-Riethmüller-Hauses in Bethel teil: Andrea Eilmes, Doris Strathmann, Daniela Lauspichler und ADFClerin Moka Hoffmann. Sie bildeten in Anspielung auf die topographische Lage ihrer Arbeitsstätte das Team „Die Bergziegen“. Moka fragte zwei ihrer Teamkolleginnen nach ihren Erfahrungen mit der Aktion.

Doris, bist du eigentlich ein sportlicher Typ? Ja, ich spiele zwei- bis drei mal die Woche Volleyball.

Und wie oft bist du vor der Aktion mit dem Rad zur Arbeit gekommen?  Gar nicht! Das war einfach außerhalb meiner Vorstellung und die Strecke erschien mir endlos weit.

Wie lang ist denn ein Weg? Fünf Kilometer.

Und was hat dich motiviert, bei der Aktion mitzumachen? Weil du mich so nett gefragt hast (lacht). Ich fand die Idee schön, und dass man als Team teilnimmt und außerdem noch nette Preise gewinnen kann. Ich dachte, zehnmal in drei Monaten, das ist doch zu verkraften. Und jetzt bin ich über 30 mal mit dem Rad gekommen.

Und wie war deine Erfahrung?  Wunderbar! Der Weg ist gar nicht so lang und es ist mir heute schleierhaft, wieso mir das vorher so weit vorkam. Ich habe mir eine wunderschöne Strecke rausgesucht, wo es zwar ziemlich hoch und runter geht, aber dafür fahren da kaum Autos. Das Wetter spielte auch mit und ich kam wirklich besser gelaunt bei der Arbeit an. Und ich habe auf dem Weg fast immer Bekannte getroffen.

Und hast du den Eindruck, dass du fitter geworden bist? Na ja, Berge sind immer noch Berge, aber sie sind vielleicht normaler geworden. Die Strecke kommt mir jetzt kürzer vor und ich bin auch schneller geworden. Ich brauche jetzt nur noch 20 statt 25 Minuten.

Wirst du auch weiterhin mit dem Rad zur Arbeit kommen? Ich komme jetzt bei gutem Wetter dienstags, donnerstags und freitags mit dem Rad, außer ich brauche mein Auto dienstlich. Ich versuche aber die Termine so zu legen, dass möglichst viele Radfahrtage dabei rauskommen. Und wenns schifft, komme ich mit dem Auto, ich mache da keine Religion draus.

Wirst du nächstes Jahr auch wieder bei der Aktion mitmachen? Der Teamgedanke war für mich schon die Initialzündung. Ich fahre ja jetzt auch ohne Team weiter, aber in einem Team ist es reizvoller und wenn es das wieder gibt, mache ich sicher wieder mit.

Vielen Dank, Doris! – Andrea, du kommst ja eigentlich immer mit dem Rad zur Arbeit. Wie war denn die Aktion für dich?  Ich fand den Teamgedanken gut und toll zu sehen, dass Doris jetzt auch so oft mit dem Rad kommt. Das zeigt doch, dass wir Radfahrerinnen auf der richtigen Seite sind und Veränderung möglich ist. Und ich hoffe natürlich, dass wir was gewinnen!

Machst du nächstes Jahr auch wieder mit?  Ganz bestimmt!

 

 

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