Radtouren in den Hochwassergebieten an Elbe und Mulde

Von Heinz-Gustav Dingerdissen

Wie wir seit Jahren bei den Diavorträgen des Fahrradfrühlings an den Besucherzahlen ablesen können, erfreut sich das Radeln an deutschen Flüssen großer Beliebtheit. Sollten Sie selbst für die jetzt beginnende Saison eine entsprechende Radtour planen: Denken Sie auch an die am schlimmsten vom August-Hochwasser 2002 betroffenen Gebiete an Elbe und Mulde.

Besonders die Hotels und Gaststätten dort warten dringend auf Gäste. Im letzten Jahr war für viele fahrradfreundliche Betriebe der Schaden durch Stornierungen größer als durch das Hochwasser. Und wie uns die Experten vor Ort auf intensive Nachfrage versicherten: Schöne Radtouren sind bereits wieder möglich, notwendige Umleitungen halten sich in Grenzen.

Zur detaillierten Information wird an der Elbe im zeitigen Frühjahr eine Befahrung des gesamten Abschnittes von Bad Schandau bis Dessau stattfinden. Das Ergebnis wird anschließend unter www.elberadweg.de veröffentlicht. Ihrem Selbstversuch steht also nichts entgegen. Wir könnten uns unterwegs treffen. 

 

Auf dem Elberadweg nach Dresden – nach dem Hochwasser wieder möglich. Foto: Heinz-Gustav Dingerdissen

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